Die Studieninhalte
Fachausbildung
Schwerpunkte der allgemeinen Fachausbildung sind die Konstruktions- und Planungsmethodik, der Einsatz von CAD, die Ingenieurgrundlagen wie Maschinenelemente, Werkstoffkunde, Mechanik und Festigkeitslehre, die Steuer-, Antriebs-, Mess- und Regeltechnik, die mechanische und thermische Verfahrenstechnik sowie die Thermo- und Fluiddynamik. Im dritten Studienjahr kommt die fachliche Vertiefung hinzu. Die Studierenden setzen ihren persönlichen Studienschwerpunkt mit der Wahl einer „grossen“ und “kleinen“ fachlichen Vertiefung, die sich aus verschiedenen wählbaren Veranstaltungen zusammensetzt:
- Erneuerbare Energien (das Angebot umfasst 6 wählbare Vertiefungsmodule)
- Umwelttechnik(das Angebot umfasst 6 wählbare Vertiefungsmodule)
In der “grossen“ Vertiefung werden dabei mehr Veranstaltungen besucht als in der “kleinen“ Vertiefung.
Kommunikation, Sprachen
Die Studierenden erwerben vor allem praktische Kenntnisse und Fertigkeiten auf kommunikations-psychologischer Grundlage, die für das Bestehen in der Berufswelt wesentlich sind. Im Mittelpunkt stehen situationsgerechte Rhetorik, wirksame Präsentationen und effiziente Gesprächsführung im Beruf sowie die Analyse, Produktion und Redaktion von berufsbezogenen Texten. Ausserdem werden sie zum Verfassen wissenschaftlicher Texte und zu erfolgreicher Teamarbeit angeleitet. Das Angebot an Fremdsprachen umfasst Module für Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch und Chinesisch. Die sprachlichen Anforderungen im Umfeld von Wirtschaft und Industrie werden besonders berücksichtigt.
Gesellschaft, Wirtschaft, Recht
Angeboten werden Module zur Kulturgeschichte, Volkswirtschaft, Wirtschaftspolitik und Betriebswirtschaftslehre sowie allgemeines und berufsspezifisches Management, aber auch Module über Grundlagen und Spezialgebiete des Rechts im beruflichen Umfeld. Es werden jene grundlegenden und vertieften Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für künftige in der Praxis tätige Ingenieurinnen und Ingenieure berufsrelevant sind.
Mathematik
In der Mathematik lernen die Studierenden die für Technik und Naturwissenschaften grundlegenden mathematischen Verfahren zu beherrschen und anzuwenden. Damit wird das mathematische Fundament für die weitere Ausbildung gelegt. Ziel ist das abstrakte und analytische Denken als wichtige Kompetenz im Umgang mit technischen Systemen und Prozessen. Das Verstehen der mathematischen Grundbegriffe, der Zusammenhänge und Verfahren sowie deren Anwendung stehen dabei im Vordergrund.
Naturwissenschaften
Ein fundierter Überblick zeigt die physikalischen und chemischen Vorgänge in der Natur und deren Bedeutung für die Ingenieurwissenschaften auf (z.B. Korrosion, galvanische Elemente, Energieformen und Energieumwandlungsprozesse, Gleichgewichte). Im Laborpraktikum wird das erworbene Wissen unmittelbar angewendet.


