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EDC GIS-Award an Studentin der HSR verliehen

22.10.18 - Mirta Niederhauser gewinnt den EDC GIS-Award 2018 der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Dieser Preis für herausragende Studienleistungen wird im Rahmen der Vereinbarungen als Esri Development Center von Esri gestiftet und ausgelobt. Mirta Niederhauser untersuchte in ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung der HSR das bauliche Verdichtungspotenzial der Gemeinde Baar.

Mirta Niederhauser überprüfte die Anwendbarkeit und Genauigkeit der neuen technischen Hilfsmittel der Geoinformatik und setzte diese gelungen in Kontext zu den raumplanerischen Anliegen. Sowohl die planerische als auch die technische Methodik überzeugen die sechsköpfige Jury an der HSR.

Die Absolventin des HSR Studiengangs Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung zeigte auch die Grenzen der technischen Hilfsmittel auf und stellte die Ergebnisse hervorragend dar. Geoinformationssysteme (GIS) und Geodaten werden hier vollständig als planerische Hilfsmittel verstanden und zur Erkenntniserweiterung benutzt.

Digitalisierung erhöht Anforderungen an Geoinformationen
Mit der Auslobung des GIS-Awards reagiert die Hochschule Rapperswil – unterstützt durch die Anerkennung als Esri-Development Center EDC – auf die zunehmenden Anforderungen an den Einsatz von geografischen Informationen in der Planung infolge der Digitalisierung. Sie verändert traditionelle Abläufe, Mechanismen und jahrelange Gewohnheiten in der Praxis, in der Forschung und auch in der Lehre. Geodaten und GIS gehören zunehmend zum Alltagswerkzeug in der Ausbildung. Der von Esri Inc. gestiftete Preis würdigt beispielgebende Arbeiten von Studierenden und fördert die Anwendung von Geoinformation in den Studienangeboten der HSR.

Weitere Preise für HSR Studierende
Neben dem Siegerprojekt konnte die Jury auch vier weitere hervorragende Anwendungen von GIS und Geoinformationen in der Lehre an der HSR besonders würdigen:

  • Nicolas Baudet lieferte im 1. Studienprojekt Landschaftsentwicklung (3. Semester Landschaftsarchitektur) eine ‚Vernetzungsanalyse‘ am Beispiel des Hermelins als faunistische Ziel- und Leitart. Er entwarf so ein Mustervorgehen, wie GIS und Geoinformationen zweckmässig in ähnlichen Projektaufgaben eingesetzt werden können.
  • Andreas Keiser, Silvan Oberholzer und Silas Trachsel haben eine GIS-gestützte Standortanalyse für Windkraftwerke im Kanton St. Gallen erarbeitet (4. Semester SVR).
  • Cornel Rutz suchte mit seiner Projektgruppe im 2. Studienprojekt Landschaftsentwicklung, wo am Beispiel der Gemeinde Küttigen AG die Zugänge vom Siedlungsgebiet zum Naherholungsgebiet liegen (4. Semester Landschaftsarchitektur) und visualisierte diese gelungen in Google-Earth.
  • Kevin Steinke bewertete in seiner Bachelorarbeit im Studiengang Landschaftsarchitektur mit GIS und Geodaten die geeigneten Deponiestandorte für Gesteinsmaterial in Gemeinde Bondo GR‘ (6. Semester L) und verwendete die Ergebnisse dann als wichtige Grundlage für die gestalterische Ausarbeitung. Ein gelungenes Beispiel für kreatives und intelligentes Zusammenführen von Landschaftsverträglichkeit und der Landschaftsgestaltung.

Den Abstract der Sieger-Bachelorarbeit von Mirta Niederhauser finden Sie hier zum Download.

Weitere Informationen zum Studium Landschaftsarchitektur oder Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung an der HSR finden Sie unter www.hsr.ch/bachelor. Informationen zum EDC GIS-Award und zum Kompetenzzentrum Geoinformation unter www.geoinformation.hsr.ch

 

Über den GIS-Award der HSR und die Preisstifterin Esri Schweiz AG
Geoinformation und GIS-Instrumente erlangen in der Ausbildung an der HSR eine immer wichtigere Rolle. So wie bereits mehr als 60% aller Entscheidungen in Verwaltung und Wirtschaft einen geografischen Bezug haben, steigt auch die Bedeutung von Geodaten und von Werkzeugen im Umgang mit Geoinformationen in allen Studienangeboten der HSR. Die HSR zeichnet seit 2017 in Zusammenarbeit mit Esri Schweiz AG jährlich herausragende GIS-Anwendungen oder GIS-Entwicklungen innerhalb studentischer Arbeiten aus.

Der Esri Development Center (EDC) GIS-Award würdigt damit beispielgebende Arbeiten der Studierenden und fördert die Anwendung von Geoinformation in den Studienangeboten der HSR. Eingereicht werden können alle Arbeiten von Studierenden der HSR, die offizielle Studienleistungen im Rahmen von Studienangeboten der HSR sind. Dies sind nicht nur Übungen in GIS 1 oder GIS 2, sondern auch Studienprojekte (bspw. Landschaftsplanung oder Projekt Raumplanung) oder Bachelorarbeiten.

Die Esri Schweiz AG engagiert sich im Bereich Geoinformation für eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit, offene Geodaten und aktuelle, nutzbringend aufbereitete Geoinformationen für fundierte Entscheidungen. Esri bietet unter anderem die Software ArcGIS an, mit der Informationen mit Raumbezug analysiert werden können.

Seit November 2016 trägt die HSR die Auszeichnung Esri Development Center (EDC). Die Esri Schweiz AG fördert mit der Initiative den Zugang für Studierende und Forscher zu Geodaten und unterstützt sie mit modernsten Geoinformationssystemen. Die Kooperation zwischen Esri und der HSR fördert die innovative Anwendung von Geodaten. Vom Wissensaustausch zwischen Hochschule und Industrie profitieren Studierende, Forschende und Kunden zugleich.

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