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Wanderausstellung Umsicht an der HSR: Lebensräume zukunftsfähig gestalten

27.11.17 - Die Wanderausstellung „Umsicht“ ist bis zum 1. Dezember 2017 an der HSR zu Gast. Beim Eröffnungsanlass sprachen drei junge Absolventinnen und Absolventen der HSR über drei herausragende Projekte, die für die „zukunftsfähige Gestaltung“ des Lebensraums Schweiz ausgezeichnet wurden.

Alle drei Jahre vergibt der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) mit „Umsicht – Regards – Sguardi“ eine aussergewöhnliche Auszeichnung. Gesucht sind Werke, die aufzeigen, wie unser Lebensraum zukunftsfähig gestaltet werden kann. Herausragende Beiträge zeichnet der SIA aus und stellt sie in der ganzen Schweiz und im Ausland vor. Die prämierten Projekte werden noch bis zum 1. Dezember 2017 an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil ausgestellt. Sie veranschaulichen, welche Entwicklung sich renommierte Fachleute verschiedener Richtungen wünschen.

Tatsächlich gestaltet wird die Zukunft jedoch von der nächsten Generation in Ingenieurwesen, Planung und Architektur. Letzte Woche stellten sich beim Eröffnungsanlass der Ausstellung drei junge Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Raumplanung und Landschaftsarchitektur der Diskussion mit dem SIA-Präsidenten Stefan Cadosch und Prof. Dr. Susanne Kytzia, Leiterin IBU Institut für Bau und Umwelt der HSR.

Verdichtung und Renaturierung
Nach der Begrüssung durch HSR Rektorin Prof. Dr. Margit Mönnecke informierte SIA-Präsident Stefan Cadosch über die Projekte, die im Rahmen der Umsicht-Ausstellung gezeigt werden. Im Anschluss daran nahmen HSR Absolventin Ilva Gerber (Master, Raumplanung) und die beiden HSR Absolventen Adrian Stucki (Bachelor, Bauingenieurwesen) und Jonas Frei (Bachelor, Landschaftsarchitektur) Stellung zu den Projekten „Wasserkraftwerk Hagneok“, „Kraftwerk1 Zwicky Süd“ und „Revitalisation de l'Aire, Genève“.

So bewertete etwa Jonas Frei die Renaturierung der l'Aire bei Genf als „grosse Geste“. „Traditionell wollen (Landschafts-)Architekten die Natur gestalten. Hier geben sie diesen Anspruch bewusst auf.“ Bei dem Bauprojekt wurde der Flusslauf so angelegt, dass das angelegte Flussbett vom Wasser selbst geformt werden kann.

Ilva Gerber wiederum konzentrierte sich bei der Bewertung des Bauprojekts Kraftwerk1 Zwicky Süd auf das Thema verdichtetes Bauen. Das Bauprojekt in Dübendorf will Wohnen, Kultur und Dienstleistungen kombinieren und hatte den Anspruch, soziale Innovation mit einer hochstehenden Architektur zu unterstreichen. „Dichtes Bauen kann nur funktionieren, wenn man den Menschen genug Gestaltungsspielraum gibt. Im Zwicky Süd wurden Räume geschaffen, deren Nutzung und Gestaltung noch völlig offen war. Die Bewohner können und sollen sie selbst gestalten – und erhalten sogar ein Budget dafür. Für eine Raumplanerin ist das sehr ungewohnt“, sagte Gerber.

In der abschliessenden Podiumsdiskussion diskutierten die Teilnehmer weiter über Bau-, Landschafts- und Raumthemen.

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