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10. Innovationstagung an der HSR

26.11.08 - Trotz hoher Kosten gelingt es Schweizer Firmen immer wieder, im internationalen Markt mit aussergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. Wie gelingt dies und welche Strategien stecken dahinter? Diese Fragen standen im Zentrum der 10. Innovationstagung, die am 26. November 2008 an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil stattgefunden hat.

Vertreter regionaler KMU äusserten sich an der 10. Innovationstagung vor rund 65 Besucherinnen und Besuchern dazu, welche Herausforderungen der Produktionsstandort Schweiz an die Technologiebranche stellt und wie Erfolgsstrategien aussehen können. Besonders betont wurde dabei die Innovationsfähigkeit von Unternehmen.  

 

Schweiz als «Gütesiegel»

Wie wichtig die eigene Entwicklungskompetenz für den Erfolg eines Unternehmens ist, erläuterte Dr. Marcel W. Hüppi, Chief Technology Officer der Eugster Frismag AG in Romanshorn, die zu den weltweit führenden Herstellern von Kaffeemaschinen zählt. Daneben sei aber auch die geographische Nähe des Produktionsstandorts Schweiz zum europäischen Markt ein Erfolgsfaktor, so Marcel W. Hüppi.

Auch der gute Ruf der «Schweizer Wertarbeit» scheint seinen Teil zu den Erfolgen von Schweizer Firmen im internationalen Markt beizutragen. Dies konstatierte Stefan Gläser, Chief Technology Officer der Eugen Seitz AG in Wetzikon. Für die auf dem Gebiet der Ventiltechnologie tätige Firma seien die Kompetenzen der Mitarbeiter, der Einsatz von modernsten Hilfsmitteln und optimale Strukturen für Innovation gleichermassen für den Erfolg verantwortlich. Ziel müsse es sein, technologisch hochstehende Produkte zu entwickeln. «Dieses Segment ist den Strömungen der im Rahmen der Globalisierung entstandenen Abwanderung von Produktionskapazitäten weniger ausgesetzt», erläuterte Stefan Gläser.

 

Innovation zusammen mit Hochschulen

Gleiches gilt für die in Rapperswil-Jona ansässige Firma Feinstanz AG, die Präzisions-Feinschneideteile herstellt. Verwaltungsratspräsident und CEO Dr. Urs Spielmann dazu: «Wir müssen innovative, qualitativ hochstehende Produkte entwickeln und nicht das produzieren wollen, was sich anderswo ebenfalls und erst noch günstiger herstellen lässt.»  Zudem seien gerade KMU auf Rahmenbedingungen angewiesen, die eine kalkulierbare Wechselkursentwicklung und ungehinderten Zugang zum Euro-Raum ermöglichten.

Alex Simeon, Leiter des Instituts für Produktdesign und Konstruktion IPEK der HSR, ging schliesslich auf Formen der Zusammenarbeit zwischen Industriebetrieben und Hochschulen ein. Eine solche könne helfen, Kapazitätsengpässe zu überbücken oder Produktideen umzusetzen. Zudem eröffne die Zusammenarbeit eines Unternehmens mit einer Hochschule die Möglichkeit einer Partizipation an staatlich geförderten Projekten, den sogenannten KTI-Projekten (KTI: Kommission für Technologie und Innovation des Bundes). «Unternehmen profitieren dabei in doppelter Hinsicht: Sie kommen in den Genuss öffentlicher Fördergelder und erhalten Zugang zu fachübergreifendem Know-how und zur Infrastruktur einer Hochschule», so Alex Simeon.

 

Stichwort: Innovationstagung

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil führt zusammen mit dem Technologiezentrum Linth jährlich drei bis vier Innovationstagungen durch. Diese richten sich an Vertreterinnen und Vertreter regionaler KMU und behandeln jeweils einen Aspekt aus dem Themenkreis Innovation. Die Innovationstagungen haben zum Ziel, Innovationsprozesse in Unternehmen anzuregen und sind Teil des so genannten InnoChallenge-Programms.

InnoChallenge bringt Unternehmen mit privaten Experten und Forschenden an Fachhochschulen zusammen. Einerseits wird die Bedeutung von Innovationsfähigkeit für die Weiterentwicklung und den Fortbestand eines Unternehmens verdeutlicht. Andererseits wird den Unternehmerinnen und Unternehmern ein Weg angeboten, um mit besserer Erfolgsaussicht ihre Ideen umzusetzen. 

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