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12. Innovationstagung an der HSR

27.08.09 - Innovative Ideen und Problemlösungen gezielt umzusetzen, wird in der heutigen Wirtschaftslage zu einem immer bedeutungsvolleren Grundsatz für Unternehmungen. An der Innovationstagung vom 25. August 2009 an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil stand diese Thematik im Zentrum, wobei neben verschiedenen Vorgehensmethoden konkrete Beispiele aus der Industrie präsentiert wurden.

Der Innovationsfähigkeit von KMU wird heute immer mehr Bedeutung zugeschrieben. Nur durch fortwährende Entwicklung von Ideen und Produkten sowie deren Realisierung zum richtigen Zeitpunkt ist es möglich, den hohen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und dem steigenden Wettbewerb standzuhalten. Vertreter aus Industrie, Hochschulen sowie unabhängigen Instituten präsentierten im Rahmen der 12. Innovationstagung vor rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, welche Strategien einem KMU zu höherer Innovationskraft verhelfen können und welche Marktvorteile daraus erzielt werden können.

Wie der Innovationsgrad gemessen werden kann

Im Eröffnungsreferat betonte Peter Höpli, Geschäftsführer Technologie Zentrum Linth (TZL), die Wichtigkeit von Innovation und erklärte, wie sich der Innovationsgrad einer Unternehmung anhand eines vom TZL entwickelten Bewertungsverfahrens genau bestimmen lässt. Durch eine Analyse könne das Innovationspotential lokalisiert werden, wobei bei dessen Umsetzung neben Produkt- und Führungsinnovation auch Marketinginnovation gross geschrieben werden müsse, so Höpli.

Produktinnovation in der täglichen Praxis

Anknüpfend an die erwähnte Analyse, veranschaulichte Prof. Alex Simeon, Leiter des Instituts für Produktdesign, Entwicklung und Konstruktion (IPEK) der HSR, in seinem Referat die Bedeutung des strukturierten Vorgehens in der Produktplanung sowie Produkt- und Prozessentwicklung. Der Erfolg einer Firma basiere auf dem Grundsatz, Innovation als festen Bestandteil und fortlaufenden Prozess in einer Unternehmung zu sehen. Indem Handlungsbedarf aktiv gesucht werde, könne der Markt antizipiert werden, um anschliessend die eigene Ideenvielfalt und das Innovationspotential gezielt, mit Fokus auf vorhandene Marktlücken, zum Ziel zu führen. 

Wasserverbrauch einer Toilettenspülung – Ein Beispiel für Innovation

Mario von Ballmoos, Geberit International AG, illustrierte am Beispiel der Toilettenspülung die zentrale Bedeutung der fortwährenden Innovationstätigkeit, um den sich kontinuierlich verändernden Marktanforderungen gerecht zu werden. Produkte und Dienstleistungen, die heute dem oberen Marktniveau zugeordnet würden, könnten morgen bereits als Standard betrachtet werden. Um anhaltend attraktive Leistungen anbieten zu können, sei es oftmals notwendig, sich von alten Technologien zu trennen und Neues zu wagen, um so das vorhandene Potential ausschöpfen zu können. 

Forschungs- und Entwicklungskooperation in KMU

Insbesondere KMU stehen bezüglich der Umsetzung von neuen Ideen vor Hürden, die sie nur beschränkt am Innovationswettbewerb teilnehmen lassen. Laut Michael Isler, Schweizerisches Institut für Entrepreneurship SIFE, HTW Chur, erweist sich unter anderem das laufende Tagesgeschäft als grosser Hinderungsfaktor beim Umsetzen von innovativen Ideen. Das SIFE bietet Unternehmungen daher ein Kooperationsmodell an, das den Innovationsprozess unterstützt, Know-how zur Verfügung stellt und Zugang zu öffentlichen Fördermitteln verschafft. Wichtigste Voraussetzung für eine hohe Innovationskraft bleibt aber die Bereitschaft eines Unternehmens, sich mit der Realität zu konfrontieren, alte Strukturen und Gewohnheiten zu durchbrechen und Neues zu wagen. 

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