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3. Rapperswiler Kunststoff-Forum zieht über 100 Interessierte an die HSR

05.09.08 - Auf den 4. September 2008 lud das Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung IWK der HSR Hochschule für Technik Rapperswil zum dritten Rapperswiler KunststoffForum. Das Forum dient insbesondere der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Industrie und bietet die Gelegenheit, laufende Projekte, Dienstleistungen und Entwicklungen des IWK kennen zu lernen und sich mit Fachleuten auszutauschen.

Die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (aF&E) und der Technologietransfer nehmen an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil neben der Lehre eine bedeutende Stellung ein, wie Rektor Prof. Dr. Hermann Mettler in seiner Begrüssungsrede aufzeigte. Die enge Zusammenarbeit und Verbundenheit des IWK mit der Industrie wurde denn auch anhand der wiederum hohen Teilnehmerzahl am dritten Rapperswiler Kunst­stoff-Forum deutlich: Rund 100 Teilnehmende aus der Praxis und der Forschung nutzten die Gele­genheit zur fachlichen Information sowie zum Gedankenaustausch und zu Fachgesprächen.

 

Spritzgiessen und Faserverbundtechnik: Innovationen aus Rapperswil

Institutsleiter Prof. Dr. Frank Ehrig erläuterte in seinem Einführungsvortrag den Einsatz innovativer Oberflächen für dekorative und funktionale Oberflächen. Metallfoliendekorierte Bauteile, welche zusätzlich noch beleuchtet werden können, standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Sein Stellvertreter Prof. Dr. Markus Henne berichtete über neue Entwicklungen im Bereich des Leichtbaus. Ein Schwerpunkt seines Beitrags bildete hierbei die Entwicklung des Elektroleichtfahrzeug e-Motion, ein Projekt, welches von der HSR, dem Bundesamt für Energie sowie diversen Industrieunternehmen gefördert wird. Das Fahrzeug soll als urbanes Nahverkehrsmittel bereits 2009 in die Serienproduktion gehen.

 

Unterstützung von Industrieunternehmen

Die Unterstützung der Industrieunternehmen bei der Produkt- und Werkzeugauslegung ist ein wichtiges Anliegen des IWK. Hierzu werden standardmässig Softwaretools eingesetzt. Hans-Rudolf Wey, Laborleiter am IWK, zeigte in seinem Vortrag anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele auf, welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen diese Simulationstools aufweisen und dass es eines erfahrenen Anwenders bedarf, der die Ergebnisse richtig interpretieren kann.

 

F&E-Gemeinschaftsprojekte mit der Industrie

Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrieunternehmen ist ebenfalls Anliegen der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Solche geförderten Entwicklungstätigkeiten sind besonders für klein- und mittelständische Firmen interessant, die keine eigene Entwicklungsabteilung unterhalten. Als Gastreferent konnte Dr. Rainer Züst, Geschäftsführer F&E-Konsortium ManuFuture-CH, gewonnen werden. Ziel von ManuFuture-CH ist die Initiierung von F&E-Projekten zwischen Wirtschaft und Hochschulen. In seinem Beitrag erläuterte Dr. Züst für den Bereich Produktionstechnologien die Ziele, Möglichkeiten und Vorgehensweise bei KTI-Projekten.

Als Beispiel eines erfolgreichen KTI-Projektes, welches in Zusammenarbeit mit der ATP Kunststofftechnik AG durchgeführt wurde,  präsentierte Manuel Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IWK, die Entwicklung eines selbstreinigenden 2K-RTM-Injektionskopfes.

 

Demonstrationen und Fachgespräche

Im Anschluss an die Referate konnten die Teilnehmenden die in den Referaten vorgestellten Technologien und die Bauteile in den Labors besichtigen und die Gelegenheit zur Diskussion mit den IWK-Mitarbeitenden nutzen.

Mit der 3. Auflage des Rapperswiler Kunststoff-Forums wurde das Ziel erreicht, eine Plattform für den Austausch zwischen Hochschule und Praxis zu bieten. 

Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung IWK

Das IWK bietet neben der Lehrtätigkeit Dienstleistungen für Industrieunternehmen im regio­nalen und überregionalen Bereich an. Die Projekte umfassen Beratungen, Studien, Expertisen, Schulungen, Ent­wicklungs-, Konstruktions- und Berechnungsaufgaben, Bauteil- und Werk­stoffprüfungen und vieles mehr. Darüber hinaus entwickelt das IWK in Projekten der anwen­dungsorientierten Forschung und Entwicklung aF&E und teilweise in Kooperation mit Part­nern aus der Industrie und anderen Hoch­schulen grundlegende Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen.

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