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Bund bewilligt Master-Studiengänge der HSR auf Herbst 08

21.12.07 - Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet ab Herbst 2008 zwei konsekutive Master-Studiengänge an: den International Master of Landscape Architecture IM-LA und den Master of Science in Engineering MSE. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement bewilligte die Studiengänge gestern Donnerstag. Damit macht die HSR einen Quantensprung: Neben den bewährten Bachelor-Studien wird sie künftig auch hochqualitative Angebote auf Master-Ebene führen. Die Zahl der Studierenden wird weiter steigen.

86 Master-Studiengänge hatten sich um die Bewilligung des Bundes beworben, an 64 wurde sie gestern durch das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement erteilt. Darunter sind zwei Master-Studiengänge, die die HSR anbietet.

 

Landschaftsarchitektur mit europäischen Massstäben

Der International Master of Landscape Architecture IMLA richtet sich an Absolventinnen und Absolventinnen eines Studiums in Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Architektur oder anderer vergleichbarer Disziplinen mit Planungs- und Raumbezug, die sich zusätz­lich qualifizieren wollen.

 

Er wird von der HSR gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen und der Fachhochschule Weihenstephan angeboten. Die Klassen sind international zusammengesetzt, der Fokus des Studiums liegt auf europäischen Ent­wicklungen in der Landschaftsarchitektur. Aufgrund der internationalen Ausrichtung und der praxisorientierten Studienarbeiten werden die Teilnehmenden befähigt, aktuelle und  anspruchsvolle Herausforderungen der Praxis zu übernehmen.

 

Durch die Bewilligung des Bundes erreichen die Absolventinnen und Absolventen mit ihrem Abschluss neu einen Doppeltitel, der sie in Deutschland und der Schweiz als Master of Science ausweist.

 

Konzept des MSE garantiert Qualität und Effizienz

Der Master of Science in Engineering MSE deckt die Bereiche Technik und IT sowie Bau- und Planungswesen ab. Er ist ein Gemeinschaftsangebot der sieben öffentlich-rechtli­chen Schweizer Fachhochschulen. In einer bisher einzigartigen Kooperation erar­bei­teten die beteiligten Hochschulen unter der Federführung der HSR Hochschule für Tech­nik Rapperswil ein neuartiges Studiengangkonzept: Übergreifende Studieninhalte werden gemeinsam an zentralen, gut erreichbaren Orten vermittelt. Die fachliche Spezia­lisierung erfolgt an einer der sieben Hochschulen.

 

Dieser Ansatz entspricht dem Ziel des Bundes, Master-Studiengänge von hoher Qualität und Effizienz zu schaffen: „Die Kooperation und Aufgabenteilung unter den sieben öf­fentlich-rechtlichen Fachhochschulen sichert im Ingenieurwesen gesamtschweizerisch qualitativ hochstehende und praxisorientierte Angebote mit engem Forschungsbezug in zukunftsgerichteten The­men und Berufsfeldern“, begründet das Eidgenössische Volks­wirtschaftsdepartement die Bewilligung des MSE. Die Kooperation schaffe durch die gemeinsame Durchführung zentraler Studienelemente einen finanziellen und qualitativen Nutzen und entspreche damit dem Wunsch des Bundes nach effizient geführten Master-Studiengängen.

 

Anspruchsvolle Kriterien erfüllt

Um die Bewilligung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements zu erhalten, wa­ren strenge qualitative und quantitative Auflagen zu erfüllen: Eine Fachhochschule muss über ausgewiesene Forschungskompetenzen und einen engen Praxisbezug im Fachgebiet des Master-Studienganges verfügen. Der Studiengang muss in die Gesamtstrategie der Hochschule eingebunden sein. Zudem verlangt der Bund eine minimale Studierendenzahl pro Jahrgang, sowie einen bestimmten Studienumfang. Die Master-Studiengänge der HSR erfüllen diese Kriterien.

 

HSR wächst weiter und wird internationaler

Für die HSR ist damit die zweite Stufe der Bologna-Reform erfolgreich gezündet. Die Bewilligungen verhelfen der HSR zu einem Quantensprung, denn die beiden Master-Studiengänge sind für die nationale und internationale Positionierung von Lehre und Forschung der HSR von grosser Bedeutung. Die Zahl der Studierenden an der HSR wird durch die Einführung der Master-Studiengänge weiter steigen. Durch die stärkere internationale Durchlässigkeit und die internationale Ausrichtung der Studiengänge werden zusätzliche Studierende aus dem Ausland erwartet.

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