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Die HSR partizipiert am 3.6 Millionen Euro dotierten EU-Forschungsprojekt REPARA

14.03.14 - Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil beteiligt sich mit dem IFS Institut für Software am Forschungsprojekt „Reengineering and Enabling Performance and poweR of Applications“, kurz: REPARA. Dieses europäische Forschungsprojekt startete innerhalb des siebten Rahmenprogramms im September 2013 und soll die Entwicklungskosten für Advanced Computing erheblich reduzieren. Alle Projektpartner haben sich an der HSR getroffen.

Moderne Computersysteme vereinen heute nebst dem eigentlichen Prozessor verschiedene Arten von zusätzlichen Grafik- oder Signalprozessoren, um die Rechenleistung zu steigern. So können physikalische Begrenzungen wie beispielsweise der übermässig steigende Energieverbrauch und die damit notwendige Kühlung umgangen werden.

Die bestehenden Programmiermodelle stammen jedoch oft aus einer Zeit, in dem ein Prozessor in einem homogenen System alle Funktionen übernahm. Im Projekt REPARA erforschen die Beteiligen Projektpartner automatisierte Werkzeuge und Methoden, um diese neuen heterogenen Architekturen mit unterschiedlichen Prozessoren besser zu adressieren. Das Ziel ist, Endbenutzern die Performance- und Energieeffizienzvorteile dieser heterogenen Systeme verfügbar zu machen und gleichzeitig den hohen Entwicklungsaufwand solcher komplexer Architekturen zu vereinfachen. Dies verkürzt die Produkteeinführungszeit und reduziert die Entwicklungskosten von Anwendungen wie beispielsweise in der Bahnverkehrsüberwachung, in der industriellen Fertigung oder im Gesundheitswesen.

Das Europäische Forschungsprojekt vereinigt die Expertise von Hochschulen und Spezialisten der Industrie aus fünf Ländern. Die HSR partizipiert mit dem IFS Institut für Software unter der Leitung von Prof. Peter Sommerlad. Das IFS trägt seine Expertise in der Entwicklung von Refaktorisierungswerkzeugen für C++ und Eclipse Anwendungen bei. Refaktorierung bezeichnet die Strukturverbesserung von Programmcode, um diesen zu verbessern und zu vereinfachen – bei gleichbleibender Funktion.

Nebst der HSR sind vier weitere Hochschulen involviert: die Universität Carlos

III zu Madrid in Spanien, die Technische Universität Darmstadt in Deutschland, die Universität der Wissenschaften Szeged in Ungarn und die Universität Pisa in Italien. Eine entscheidende Rolle im Projekt spielen die Industriepartner Evopro Innovation in Ungarn und Ixion Industry and Aerospace in Spanien. Beide steuern ihre breite und praktische Erfahrung in zentralen Applikationen bei.

Das REPARA-Projekt startete im September 2013 und dauert drei Jahre. Es wird mit über 2.6 Millionen Euro durch das siebte Rahmenprogramm (RP7) der EU für Forschung und technologische Entwicklung unterstützt. Das Forschungsprogramm RP7 lief von 2007 bis 2013. Es umfasste ein Budget von insgesamt 50 Milliarden Euro. An der HSR laufen derzeit weitere Projekte, welche durch das RP7 unterstützt werden.

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