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Drittes Swiss PLM-Forum an der HSR

12.11.09 - Am Donnerstag, 12. November 2009, fand an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil das dritte «Swiss PLM-Forum» statt. Rund 130 Besucherinnen und Besucher Erfuhren in diversen Referaten Wissenswertes über den Einsatz von Product Lifecycle Management in der Praxis. An einer Fachausstellung präsentierten zudem über dreissig Systemlieferanten und Dienstleister ihre Angebote.

Eine der wesentlichen Herausforderungen für Industrieunternehmen ist die Beherrschung der Produkt- und Prozesskomplexität. Von zentraler Bedeutung dabei ist, dass alle relevanten Produkt-Daten stets verfügbar sind  – und zwar von der Entwicklung bis zum Vertrieb. In diesem Zusammenhang kommt das Product Lifecycle Management (PLM, siehe Kasten) zum Zug: Abläufe können effizienter gestaltet und Kosten gespart werden. In immer mehr Unternehmen werden deshalb PLM-Systeme eingesetzt – nicht mehr nur in grossen Konzernen, sondern immer häufiger auch in KMU. Entsprechend wichtig ist es für Entscheidungsträger in Unternehmen, regelmässig aktuelle, produktneutrale Informationen zu PLM-Systemen zu erhalten. Genau dies hat das Swiss PLM-Forum zum Ziel, das dieses Jahr bereits zum dritten Mal an der HSR durchgeführt wurde. In diversen Referaten stellten Experten aus Forschung und Wirtschaft ihre Erfahrungen und Kenntnisse einem breiten Publikum aus PLM-Anwendern und PLM-Interessierten vor.

 

Referate gewähren Einblicke in die Praxis

Prof. Dr. Martin Eigner, der den Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung an der Universität Karlsruhe leitet, beleuchtete in seinem Referat zukünftige Trends im Bereich von PLM-Systemen. Danach illustrierte Adrian Brogle, Leiter Informatik bei Jakob Müller AG, welchen Nutzen der Einsatz eines PLM-Systems bei der Jakob Müller AG gebracht hat, welche Probleme bei der Einführung gelöst werden mussten und wie es zu einem heute nicht mehr wegzudenkenden Werkzeug geworden ist.

Nach einer kurzen Pause erläuterten Robert Wieland, Projektleiter der Firma gicom GmbH, sowie Tjark de Vries, Head of CAD/PDM der Bühler AG in Uzwil, ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit CAx- , PLM- und ERP Systemen. Während Robert Wieland vor allem auf PLM- und ERP- Aspekte rund um die Produktentstehung einging, stellte Tjark de Vries Lösungen vor, wie innerhalb eines international tätigen Unternehmens verschiedene Ansprüche aus der CAx-Welt in ein PLM-System integriert werden können.

                                 

HSR bietet auch PLM-Workshops an

Die Referate anlässlich des PLM-Forums wurden umrahmt von einer Ausstellung, an der sich die Besucherinnen und Besucher über aktuelle Produkte und Dienstleistungen informieren konnten. Zudem fand  unmittelbar vor dem PLM-Forum eine Fachveranstaltung zum Bereich Stammdatenmanagement statt, die den Besucherinnen und Besuchern ebenfalls offen stand.

Für die Organisation der Anlässe war  die Interessengemeinschaft PLM Schweiz verantwortlich. Sie führt an der HSR  über das ganze Jahr verteilt  auch Workshops zum Thema Product Lifecycle Management durch.  

 

Product Lifecycle Management

Ein Product Lifecycle Management-System speichert und verwaltet alle Daten, die bei der Entwicklung, externen Beschaffung, internen Fertigung, Montage sowie beim Verkauf, Vertrieb und Service eines Produktes anfallen. Im Idealfall stehen diese Daten allen Mitarbeitenden innerhalb und ausserhalb des Unternehmens zur Verfügung. Durch PLM lassen sich Abläufe visualisieren, optimieren, überwachen und daher kosteneffizienter gestalten. Es sind verschiedenste PLM/PDM-Systeme im Handel. Aufgrund der Individualität von Unternehmensprozessen müssen sie jedoch immer angepasst werden. Teilweise sind auch organisatorische Anpassungen an Geschäftsprozessen nötig.

 

Interessengemeinschaft PLM Schweiz (IG-PLM CH)

In der IG-PLM CH arbeiten Vertreter von Forschung und Wirtschaft zusammen. Beteiligt sind das HSR-Institut IPEK, die Inspire AG der ETH Zürich, die Marenco AG, die Cad-OasEs Int. GmbH, die Prion Schweiz AG und die Intelliact AG. Der Anlass wird durch das Konsortium WTT CHOst des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) unterstützt.

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