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Erneuerbare Energien und Umwelttechnik neu an der HSR

16.08.10 - Die FHO Fachhochschule Ostschweiz reagiert auf das wachsende Bedürfnis nach Ausbildung im Energie- und Umwelttechnikbereich. Sie bietet neu an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil ab Herbstsemester 2010/2011 eine neue Ingenieurausbildung an. Den Schwerpunkt bildet die umweltschonende Energie- und Ressourcenaufbereitung. Nachdem der Bund jetzt grünes Licht gegeben hat, stehen die Türen den bereits 100 angemeldeten Studierenden offen. Das grosse Interesse am Bachelor-Studiengang spiegelt die hohe Nachfrage der Wirtschaft nach kompetent ausgebildeten Fachleuten auf diesem zukunftsgerichteten Gebiet.

Logische Weiterentwicklung von HSR Kompetenzen

Die HSR blickt auf eine langjährige Erfahrung auf diesem Kompetenzgebiet. So wurden solche Themen bisher als Teil des Maschinentechnik-Studiums angeboten, ohne jedoch in die zunehmend vom Markt geforderte Tiefe gehen zu können. Die Gründung eines eigenständigen Studiengangs wird dem Auftrag der HSR nach Vermittlung umfassender und praxisorientierter Anwendungskompetenz an Ingenieurinnen und Ingenieure gerecht. Zudem positioniert die von den Unternehmen geschätzte Markt- und Anwendungsnähe die Absolventen vorteilhaft in der Arbeitswelt. Prof. Dr. Hermann Mettler, Rektor HSR kommentiert: «Die Bündelung unserer gefragten Kompetenzen in der Energie-, Umwelt und Verfahrenstechnik zu einem eigenständigen Studium ist ein natürlicher Schritt in der Entwicklung unseres marktnahen Ausbildungsangebotes.» 

 

Herausforderung der Interdisziplinarität

Das in der Schweiz einzigartige Studium vermittelt den Studierenden das nötige Wissen, um die entstehenden Umweltprobleme und Fragen des Ressourcenmanagements intelligent und nachhaltig lösen zu können. So werden im Grundstudium solide Grundlagen in Naturwissenschaften und Technik erarbeitet. Die fachliche Vertiefung «Erneuerbare Energien» umfasst die Bereiche Thermische Solartechnik, Photovoltaik, Windenergie, Geothermie und Wärmepumpen, Wasserkraft, Biomasse, Gebäudetechnik und Bauphysik sowie Wasserstoff und Energiespeicherung. Innerhalb der Vertiefung «Umwelttechnik» können Module aus den Bereichen Abfall und Boden, Trinkund Abwasser, Abgastechnik, technischer und integrierter Umweltschutz und Umwelteffizienz sowie Ökodesign und Clean Production besucht werden. 

 

Für Studierende mit technischem Flair und Interesse an nachhaltigen Lösungen

Das Studium richtet sich an Berufsmaturandinnen und -maturanden aus den Bereichen Technik, Handwerk, Labor und Planung. Ebenfalls angesprochen sind gymnasiale Maturandinnen und Maturanden, diese müssen vorgängig ein einjähriges Praktikum in einem mit der Studienrichtung verwandten Bereich absolvieren. Abgeschlossen wird das Studium mit dem Titel Bachelor of Science FHO in Energie- und Umwelttechnik. 

 

Bild 1 (Solarkollektoren): Die thermische Solartechnik spielt im neuen Studiengang «Erneuerbare Ener-gien und Umwelttechnik» eine zentrale Rolle.

Bild 2 (Bodenmessung): Im Bereich Umwelttechnik werden sich die Studierenden auch mit der Schad-stoffmessung in Böden auseinandersetzen.

Bild 3 (Solare Kühlung): Der Studiengang «Erneuerbare Energien und Umwelttechnik» fokussiert auf Prozess- und Verfahrenstechnik, im Bild eine Anlage zur solaren Kühlung.

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