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Eröffnung des Instituts GTLA

18.09.03 - Am 18. September 2003 wurde das Institut für Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur GTLA an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil, feierlich eröffnet. Das umfangreiche Archiv des GTLA bietet einen immensen Fundus für Lehre und Forschung in der Landschaftsarchitektur und ist als Dokumentations-, Informations- und Forschungsstelle einzigartig in der deutschsprachigen Schweiz, aber auch im europäischen Raum.

Prof. Dr. Susanne Karn, Leiterin des GTLA und des Archivs für Schweizer Landschaftsarchitektur ASLA, konnte bedeutende Fachleute für die Eröffnungsfeier gewinnen. Es sprachen Prof. Christophe Girot, Vorsitzender des Fachausschusses Landschaftsarchitektur, und Brigitte Frei-Heitz, Vorsitzende der Vereinigung der Schweizer Denkmalpfleger. Mit dem Filmbeitrag von der Gartendenkmalpflege in Berlin über Gärten der Moderne und einer Bilderpräsentation über Projekte des GTLA, wurde zum Apéro mit Musik übergeleitet.

 

Das einzigartige Gedächtnis der Schweizer Gartenkultur

Zwei Institutionen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Forschung und Erhaltung historischer Gärten zu fördern: die Schweizerische Stiftung für Landschaftsarchitektur SLA und das Institut für Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur GTLA an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil, die dazu eine Partnerschaft eingegangen sind.

Bindeglied der beiden Institutionen ist das Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur ASLA, in dem seit 1982 Nachlässe von Schweizer Gartenkünstlern des 19. und 20. Jahrhunderts gesammelt werden. Die Sammlungsbestände bieten einen immensen Fundus für die Lehre und Forschung. In der deutschsprachigen Schweiz, aber auch im europäischen Raum ist diese Form von Dokumentations-, Informations- und Forschungsstelle einzigartig. Die Schweizerische Stiftung für Landschaftsarchitektur SLA, die Besitzerin der Sammlung ist, unterstützt das GTLA mit einem beträchtlichen Finanzierungsbeitrag. Damit wird ermöglicht, dass im Archiv etwa 28 000 Pläne, eine umfangreiche historische Bibliothek, Dokumente und Modelle fachgerecht aufbewahrt und dem Publikum zugänglich gemacht werden können. Benutzer des Archivs sind praktizierende Landschaftsarchitekten und Denkmalpfleger sowie Gartenhistoriker, Architekten, Verlage, Journalisten und Gartenbesitzer.     

Im Zeitraum von 2003 bis 2005 soll mit der Katalogisierung der Pläne, Fotos, Dias, Dokumente und Bücher die Nutzung über das Internet (www.gtla.hsr.ch) ermöglicht werden. Das geplante Katalogisierungsprojekt ist unter anderem aus dem Gedanken heraus entstanden, der Denkmalpflege ein effizientes Werkzeug zur Verfügung zu stellen, um wertvolle Gärten des 20. Jahrhunderts zu schützen und zu erhalten.

Mit Tagungen, Ausstellungen, Forschungsarbeiten sowie Weiterbildungsangeboten soll eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Gartenkulturgeschichte geschlagen werden. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die gartenhistorische Forschung und die Forschung zur historischen Pflanzen- und Materialverwendung in der Schweiz.

Ein weiteres Arbeitsfeld des GTLA in Lehre, Forschung und Dienstleistung ist die Freiraumplanung und Freiraumgestaltung. Ein Arbeitsgebiet wird beispielsweise die Dokumentation der Entwicklung und Situation des „sozialen Grüns“, also der öffentlichen Freiflächen im 20. Jahrhundert, ihre Gestaltung, Nutzung und Pflegbarkeit damals und heute sein. Für kleine und mittlere Städte in der Schweiz, in denen Schutz und Entwicklung der kommunalen Freiflächen keine lange Tradition und häufig auch keine Lobby hat, sollen Praxishilfen für die Planung erstellt werden.

Am 18. September wurde das Institut für Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur GTLA an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit über 100 Gästen feierlich eröffnet. Im Bild (von rechts): Prof. Christophe Girot, Vorsitzender des Fachausschusses Landschaftsarchitektur, Prof. Dr. Susanne Karn, Leiterin des GTLA, Brigitte Frei-Heitz, Vorsitzende der Vereinigung der Schweizer Denkmalpfleger, und Martin Klöti, Präsident der Schweizerischen Stiftung für Landschaftsarchitektur SLA

Foto: HSR, Hannes Karrer

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