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HSR4teens

06.06.08 - Heute fand an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil ein Erlebnistag für Oberstufen-schülerinnen und –schüler aus Rapperswil-Jona statt. In verschiedenen Workshops konnten die Jugendlichen die Welt des Ingenieurwesens entdecken – und erhielten nebenbei einen Einblick in eine technische Fachhochschule.

Für einmal fand der Unterricht für die Schulklassen aus Rapperswil-Jona nicht in ihren gewohnten Klassenzimmern statt, sondern in den Labors einer technischen Hochschule. Und die Ausführungen stammten nicht von der Lehrerin oder vom Lehrer, sondern von Dozierenden der HSR. Sie halfen den Schülerinnen und Schülern dabei, ihr eigenes kleines «Forschungsprojekt» durchzuführen, beispielsweise den Bau eines Roboters oder das Entfachen eines Solarfeuers.

 

Erlebnis im Vordergrund

Die Schulklassen konnten jeweils zwei Workshops besuchen. Die Auswahl reichte von Solartechnologie über Brückenbau bis zu Robotik. Im Vordergrund stand bei den Workshops nicht das Pauken von Formeln, sondern das konkrete Erlebnis: «Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern einen spielerischen Zugang zu Technik und Wissenschaft zu ermöglichen und sie dafür zu begeistern», so Hansruedi Schneider, Professor für Bauingenieurwesen an der HSR.

Den Schülerinnen und Schülern jedenfalls scheint’s gefallen zu haben. «Das beste war, als der Dozent eine Rose in Stickstoff tauchte, sie auf den Tisch schlug und die Rose in tausend Stücke zerbrach», berichteten Yasemin Weber, Sarah Mehmood und Simana Stojanovic, alle zwischen 14 und 15 Jahre alt. Sie besuchen die Klasse 2A im Schulhaus Rain und nahmen am Workshop «Sherlock Holmes der Wissenschaft: Spür physikalische Gesetze auf!» teil. Dort wurden ihnen verschiedene physikalische Gesetze anhand von Experimenten erklärt. Weiter ging es für die Schülerinnen zum Workshop «Er will doch nur spielen: Bau einen Roboter», worauf die Mädchen sich besonders freuten.

 

Begegnungen und Einblicke

Allerdings ging es an diesem Erlebnistag nicht nur ums Experimentieren, sondern auch ums Diskutieren. In den Pausen oder beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Schülerinnen und Schüler zum Erlebten austauschen – und auf unkomplizierte Weise mit den Dozierenden ins Gespräch kommen. Dabei wurden nicht nur fachliche Interessen geklärt, auch Fragen rund um ein Ingenieursstudium und die diversen Ausbildungsmöglichkeiten wurden diskutiert. Ein Thema, das  die Schülerinnen und Schüler so kurz vor dem Berufswahlentscheid ohnehin beschäftigt. «Einige sind hellhörig geworden und haben sich bei mir erkundigt, was es braucht, um an der HSR zu studieren», berichtete Marcel Frank, Lehrer im Schulhaus Kreuzstrasse.

 

Interesse wecken

Der Erlebnistag fand unter dem Motto «HSR4Teens» statt und geht auf eine Initiative der Stiftung zur Förderung der HSR zurück, die auch einen Grossteil der Kosten übernahm. Organisiert wurde der Tag von der HSR zusammen mit der Stadt Rapperswil-Jona. Ziel war es, auf die Möglichkeiten und Perspektiven des dualen Bildungswegs hinzuweisen – also die arbeitsmarktbezogene Berufsbildung mit ihren vielfältigen Anschluss-Angeboten auf der Tertiärstufe. Die Schülerinnen und Schüler lernten zudem abwechslungsreiche und spannende Gebiete aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften kennen. Dort

 

herrscht bereits heute ein Mangel an Fachleuten, der in Zukunft akut zu werden droht. Die HSR und die Stiftung zur Förderung der HSR hoffen, durch «HSR4Teens» bei den einen oder anderen Schülerinnen und Schülern das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Themen geweckt zu haben. 

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