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Innovationen und neue Ingenieure für die Kunststoffbranche

06.09.13 - Das achte Rapperswiler Kunststoff-Forum vereinigte über 140 Teilnehmende aus dem In- und Ausland. Diese jährliche Fachtagung des IWK Instituts für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil informierte über Neues aus der Kunststofftechnik.

HSR-Prorektor Prof. Alex Simeon betonte, dass die HSR Fachpersonal in der Kunststofftechnik ausbildet. Aufgrund der starken Nachfrage aus der Kunststoffbranche können sich Studierende bereits seit drei Jahren, aufbauend auf einem breit gefächerten Maschinenbau-Grundstudium, in der Kunststofftechnik vertiefen. Dieses Angebot stösst auf grosses Interesse. Die HSR freut sich, diesen Herbst die ersten Bachelor- und Masterabsolventen mit der Vertiefung Kunststofftechnik in die Praxis entlassen zu können.

 In ihren Fachvorträgen gaben die am IWK tätigen Professoren Frank Ehrig, Markus Henne und Daniel Schwendemann an ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsprojekten einen Einblick in die Themenpalette, die derzeit am IWK bearbeitet wird. Ob Funktionsintegration beim Spritzgiessen zur Erzielung besonderer Oberflächeneffekte, der Entwicklung von Carbon-Faserverbundteilen für FlugzeugStrahltriebwerke oder Extrusions-Technologien für Anwendungen im Lebensmittelbereich oder bei 3DPrintern, immer geht es um die Erschliessung neuer Möglichkeiten. Dasselbe Grundthema dominierte auch die Gastbeiträge aus der Industrie, wobei insbesondere auch die wertvolle Rolle von Entwicklungsund Forschungspartnern wie dem IWK hervorgehoben wurde. Andreas Thiel von der Staedtler Mars GmbH berichtete über den Bleistift aus dem Extruder, Jana Walker stellte das Innovationsmodell des Kunststoffwerks von Jansen AG vor, und Andrea Pitschak von der Kistler Instrumente AG zeigte neue Möglichkeiten der Prozessüberwachung im Spritzgiessbereich auf.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden in den Labors die neuesten Entwicklungen und Technologien am IWK vorgestellt. Zur Demonstration aktueller Projekte waren die verschiedenen Kunststoffverarbeitungsmaschinen in Betrieb, und anhand von Postern wurden weitere Themen sowie Studien- und Abschlussarbeiten präsentiert.

 

 

Das IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung bietet neben der Lehrtätigkeit Dienstleistungen für Industrieunternehmen an. Die Projekte umfassen Beratungen, Studien, Expertisen, Schulungen, Entwicklungs-, Konstruktions- und Berechnungsaufgaben, Bauteil- und Werkstoffprüfungen, Schadensanalysen und vieles mehr. Darüber hinaus erarbeitet das IWK grundlegende Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen in Projekten der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung aF&E und teilweise in Kooperation mit Partnern aus der Industrie und anderen Hochschulen.

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bildet in Technik/IT sowie Architektur/Bau/Planung rund 1500 Studierende aus. Neben der Bachelor- und Masterausbildung bietet die HSR auch Weiterbildung für Fachleute aus der Praxis. Durch ihre 18 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die HSR eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

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