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Innovationstagung

28.03.07 - Die sechste Innovationstagung an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil widmete sich dem Thema „Chancen und Gefahren des asiatischen Wirtschaftsbooms für Schweizer KMU“. Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen nahmen an der Veranstaltung teil.

Asiatische Länder, allen voran China, machen derzeit eine enorme wirtschaftliche Entwicklung durch. Zum vierten Mal in Folge ist die chinesische Wirtschaft 2006 um mehr als 10 Prozent gewachsen. Dies sind Wachstumsraten, die weltweit Staunen, aber auch Ängste auslösen. Was geschieht derzeit auf den asiatischen Märkten? Welche Chancen, welche Gefahren birgt diese Entwicklung für Schweizer KMU?

 

Experten aus Forschung und Praxis informierten

Diesen spannenden Fragen widmete sich die Innovationstagung vom 28. März 2007 an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Verschiedene Experten aus Forschung und Praxis erläuterten die derzeitigen Entwicklungen auf den asiatischen Märkten und berichteten von eigenen Erfahrungen, die sie im Rahmen ihrer Unternehmertätigkeit mit Asien/China gemacht haben. Anschliessend wurden Fragen der rund 80 Anwesenden KMU-Vertreterinnen und Vertreter beantwortet.

 

Wunsch und Realität klaffen oft auseinander

Auf besonderes Interesse stiess der Vortrag von Martin Klöti, Hochschule für Technik der FHNW in Brugg, zum Thema Sourcing und Outsourcing in China. „Der westlich geprägte Wunsch und die chinesische Realität klaffen oftmals weit auseinander“, so der Referent. In seinen Ausführungen kamen die besonderen Verlockungen mit China als globaler Produktionsstandort und als bedeutender Absatzmarkt zur Sprache. Gleichzeitig wurden die nicht zu unterschätzenden Herausforderungen offen gelegt, die unweigerlich mit den Chancen verbunden sind. Klöti brachte mit seinen persönlichen Erfahrungen die Überzeugung zum Ausdruck, dass Schweizer Unternehmen mit Geschäftsabsichten in China am besten damit beraten sind, ganz bewusst auf regionale Wirtschaftsmodelle und damit auf das konsequente und faire Zusammengehen mit einem chinesischen Partnerunternehmen zu setzen. Sie sichern sich damit die besten Chancen, langfristig erfolgreich und nachhaltig im chinesischen Markt engagiert zu bleiben.

 

Beim anschliessenden Apéro hatten die Unternehmerinnen und Unternehmer Gelegenheit, sich mit den Referenten und anderen Teilnehmenden auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

 

Mehrwert für die gesamte Region

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil führt zusammen mit dem Technologiezentrum Linth jährlich drei bis vier Innovationstagungen durch. Diese richten sich an Vertreterinnen und Vertreter regionaler KMU und behandeln jeweils einen Aspekt aus dem Themenkreis Innovation. Die Innovationstagungen bilden den ersten Schritt im sogenannten InnoChallenge-Programm und haben zum Ziel, Innovationsprozesse in Unternehmen anzuregen und innovative Ideen zu realisieren. So wird den Unternehmerinnen und Unternehmern ein Weg angeboten, um ihre Ideen mit besseren Erfolgsaussichten umzusetzen. Denn oft fehlt es Unternehmen nicht an innovativen Ideen, sondern an Zeit, Ressourcen und Know-how, um sie zu realisieren. Deshalb bringt InnoChallenge Unternehmen mit privaten Experten und Forschenden an Fachhochschulen zusammen. Gemeinsam können innovative Produktideen erfolgreich realisiert werden, von denen schlussendlich die gesamte Region Zürich/Ostschweiz profitieren kann.

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