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Institut für Landschaft und Freiraum ILF veranstaltet Workshop zum Thema Tourismus und Klimawandel

02.02.10 - Das Institut für Landschaft und Freiraum ILF der HSR veranstaltete am Dienstag, 2. Februar 2010, in Zusammenarbeit mit den Pizolbahnen AG in Wangs einen Workshop, an dem gemeinsam mit Akteuren aus der Region Pizol mögliche Wege für die Zukunft des Tourismus in den Alpen skizziert wurden.

Der Workshop fand im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts «ClimAlpTour – Klimawandel und dessen Auswirkungen auf den Alpentourismus» statt. An diesem Projekt beteiligen sich neben der HSR drei weitere Hochschulen in der Schweiz sowie 13 Partner aus den Alpenländern.

Workshop-Reihe in verschiedenen Pilotregionen

Unter Führung der beteiligten Schweizer Hochschulen findet derzeit eine Workshop-Reihe mit verschiedenen Akteuren aus dem Pizolgebiet, der Sulselva sowie dem Aletschgebiet statt. Dabei sollen für den Tourismus in den Alpen Anpassungsstrategien erarbeitet werden, die sowohl zukünftige Trends als auch die Bedürfnisse der Gäste berücksichtigen. Durch den Erfahrungsaustausch in diesen «Pilotregionen» sollen schliesslich Empfehlungen für alle touristische Regionen in den Alpen abgegeben werden können. 

Konkrete Massnahmen als Ziel der Workshops

Ein erster Workshop in der Region Pizol wurde heute vom Institut für Landschaft und Freiraum ILF der HSR in Zusammenarbeit mit den Pizolbahnen AG in Wangs durchgeführt. Unter reger Beteiligung verschiedener Interessensvertreter aus Gemeinden, Tourismus und Kanton wurde die Ausgangslage der Region im Rahmen der Klimaveränderung diskutiert. Im Zentrum der Gespräche standen vor allem die verschiedenen Bedürfnisse der Region im Hinblick auf allfällige Anpassungsmassnahmen. Die Ergebnisse werden in weiteren Workshops dazu verwendet, strategische Optionen und Umsetzungsmassnahmen zu erarbeiten. Der zweite Workshop im Pizolgebiet findet im Frühsommer statt.

Resultate für alle Alpenländer

Schliesslich fliessen sämtliche Resultate aus den Workshops in der Schweiz sowie in den weiteren Alpenländern Italien, Frankreich, Österreich, Deutschland und Slowenien in das Projekt «ClimAlpTour» ein. So soll für alle Alpenländer das notwenige Wissen zur Verfügung stehen, eine ausgewogene Tourismusentwicklung zu fördern. Das Projekt «ClimAlpTour» dauert noch bis August 2011 und ist finanziert durch das EU-Programm «Alpine Space». Unter der Leitung der Region Venezien (Italien) verfügt es über ein Gesamtbudget von gegen 3 Millionen Euro. Die Schweizer Beteiligung wird durch Beiträge des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) und der drei Kantone Graubünden, St. Gallen und Wallis finanziert. 

Bild: Der Tourismus in den Alpenregionen – im Bild das Pizolgebiet – wird sich in Zukunft den Auswirkungen des Klimawandels anpassen müssen.

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