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Lernende der HSR bauen an Familien-Erlebnis-Park Zyberliland

09.06.06 - 16 Lernende und drei Berufsbildnerinnen und Berufsbildner der HSR Hochschule für Technik Rapperswil fuhren Ende April für eine Woche ins Entlebuch: Dort haben sie an zwei Stationen des Familien-Erlebnis-Parkes „Zyberliland“ mitgebaut. Unterstützt wurden sie von fünf Romooser Landwirten und Forstarbeitern unter der Leitung des lokalen Försters.

Romoos, eine Luzerner Gemeinde mit rund 750 Einwohnern, liegt im Entlebuch. Mitten im Unesco-Biosphärenreservat soll ein Familien-Erlebnis-Park entstehen, das «Zyberliland». Kernstück des Zyberlilandes ist ein Landschaftsspielpark, der insgesamt 13 Spielwelten umfassen wird. Verbunden werden die Spielwelten mit einem Rundweg, dem so genannten «Bergmandlitritt». Dieser wird am Samstag, 8. Juli 2006 offiziell eröffnet.

 

Zwei der Spielwelten haben Lernende der HSR in vier Arbeitstagen massgeblich mitgestaltet: Die «Haselschule» und die «Talherrenburg». Die «Haselschule» ist eine fünfstufige Sitzarena aus geflochtenem Haselzaun, die beispielsweise für Unterricht und Vorträge im Wald genutzt werden kann. Die «Talherrenburg» ist ein Kletterspielplatz, bei dem sich Besucher über Holzstege, Hängebrücken und Balancierelemente zwischen Plattformen und Türmen bewegen können.

 

Die Lernenden der HSR stammen aus vier verschiedenen Berufssparten: ElektronikerIn, InfomatikerIn, Kauffrau/Kaufmann und BetriebspraktikerIn. Jedes Jahr organisieren die Lernenden der HSR ein gemeinsames Arbeitslager, das sie selbst vorbereiten und das von Erwachsenen begleitet wird. Den Einsatz in Romoos hat die Kontaktstelle Luzerner Bergbevölkerung vermittelt. Die gemeinnützige Institution setzt sich neben der Vermittlung und Leistung von Sozialhilfe auch für die Verbesserung der Einkommensverhältnisse im Berggebiet ein. «In den vergangenen zwei Jahren haben wir an Um- und Neubauten im Luzerner Hinterland mitgeholfen. Dieses Jahr war das nun eine etwas andere Art von Lager», erklärt HSR-Verwaltungsdirektor Hans-Peter Egli.

 

Im Vorwort der Lagerbroschüre steht: «Arbeit mit Freude und Enthusiasmus ausführen und dabei Energie tanken, weil wir es gerne tun». Die Richtigkeit dieses Satzes zeigte sich vor Ort auf den Baustellen: Voll motiviert und engagiert waren die Jugendlichen an der Arbeit. «Wir alle haben den guten Teamgeist gespürt», so Hans-Peter Egli. Miteinander etwas aufzubauen habe die Jugendlichen sichtlich gefreut. Die strengen Arbeiten hätten viel Mühe und Schweiss gekostet, seien aber präzise und sauber ausgeführt worden, lobten die Verantwortlichen. Auf die über 500 geleisteten Arbeitsstunden dürfen sie stolz sein.

 

Die Lernenden wiederum lobten ihre Unterkunft in der Mehrzweckanlage in Romoos, welche von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Auch kulinarisch fanden sie nur anerkennende Worte. Als Küchenchef amtete ein Lernender im vierten Ausbildungsjahr, verarbeitet wurden möglichst einheimische Produkte, die direkt im Ort bezogen werden konnten.

 

Legende Bild 1: Isaac Cisneros, Adrian Oberdiek, Hugo Unternährer und Wylly Egli (v.l.n.r.) rammen Sockeleisen in den Untergrund, die später die Holzaufbauten der Talherrenburg tragen sollen.

Legende Bild 2: Die 16 Lernenden der HSR und ihre Begleiter zusammen mit Walter Äberli (Pfarrer von Doppleschwand und Kontaktstelle Luzerner Berghilfe), Beat Niederberger (ehemals Kontaktstelle Luzerner Berghilfe), Hans-Peter Egli (Verwaltungsdirektor der HSR), Walter Birrer (Gemeindeammann Romoos) und Franz Koch (Gemeindepräsident Romoos) (v.l.n.r.)

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