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Neue Universalprüfmaschinen an der HSR

01.02.12 - Seit diesem Monat verfügt der Studiengang Maschinentechnik | Innovation an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil über drei neue Shimadzu Universalprüfmaschinen mit unterschiedlichen Lastniveaus. Diese Maschinen ermöglichen eine präzise mechanische Charakterisierung von Werkstoffen und Bauteilen, was sowohl in den Praktika der Maschinentechnik-Studierenden wie auch in der Forschung die Effizienz steigert.

Mithilfe dieser Universalprüfmaschinen können Zug- und Druckversuche, Biegeprüfungen und Schälversuche durchgeführt werden. Auch anspruchsvolle Prüfungen, wie beispielsweise Hysteresefahrten oder Biegewechseltests, sind mit den neuen Maschinen ab sofort möglich.

Damit die gesamte Bandbreite an Werkstoffen optimal geprüft werden kann, wurde für Kunststoffe und Elastomere eine 10 Kilonewton Maschine, für die Prüfung von Metallen und Faserverbundwerkstoffen eine 50 Kilonewton und für die Bauteilprüfung eine 250 Kilonewton Maschine beschafft.

Um eine effiziente Abwicklung der Versuche innerhalb der Praktika und der Forschungsvorhaben zu ermöglichen, wurde die mittlere Maschine im Verfahrenslabor am Aussenstandort Eichwies installiert, während die beiden anderen Maschinen am Campus stationiert sind. Die einzelnen Prüfvorrichtungen inklusive Klimakammer können problemlos auf allen drei Maschinen verwendet werden.

Die Shimadzu AG-X Modellreihe zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  •  Hochsteifer Rahmen
  •  Kraftmesszelle der Klasse 0,5 bis zu 1/1000 der Maximallast 
  •  Gut verständliche Software für den Einsatz in der Lehre 
  •  Einfache Weg- und Kraftsteuerung für einen flexibel programmierbaren Prüfablauf 
  •  Datenerfassungsrate von 5 kHz

Vertrieben und gewartet werden die Maschinen von der Firma Temeco in Dübendorf – unweit der HSR.

Markus Henne, Professor für Maschinentechnik ist überzeugt: „Diese zukunftsorientierte Investition wird sich auszahlen.“ Denn die Neubeschaffung dieser Universalprüfmaschinen stellt einen hohen technischen Stand der HSR Infrastruktur sicher, wodurch das praxisorientierte Studium an Qualität gewinnt.

 

Bildlegende: Mitarbeitende der HSR prüfen ein Bauteil auf der 250 Kilonewton Maschine im Labor.

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