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Neues Hochspannungslabor

03.06.15 - Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil hat heute das neue Hochspannungslabor offiziell eingeweiht. Insbesondere die HSR Studierenden sollen von der neuen Anlage profitieren. Sie können mit Hochspannungs-Versuchen die Studieninhalte praktisch prüfen. Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, das Know-how der HSR im Energiebereich für Forschungsarbeiten zu nutzen – zum Beispiel für die Prüfung elektrischer Geräte.

Auf elektrische Energie ist jeder angewiesen. Gerade in Bezug auf die Energiewende werden Fortschritte in der Produktion, im Transport und in der Speicherung von Strom immer wichtiger. Deshalb hat sich die HSR entschlossen, als eine von wenigen Hochschulen in der Schweiz, in ein neues Hochspannungslabor zu investieren.

Mehr Know-how in der Energietechnik

Vom Know-how im neuen Hochspannungslabor profitiert vor allem die Ausbildung der Studierenden in den Studiengängen EEU Erneuerbare Energien und Umwelttechnik, M|I Maschinentechnik und Innovation, E Elektrotechnik sowie die Master-Studierenden an der HSR. Sie können ihre Studienarbeiten mit Versuchen im Hochspannungslabor praktisch und empirisch belegen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Bereich von elektromagnetischen Feldsimulationen, simulationsbasierter Produktentwicklung, moderner Design-Optimierung und elektromagnetischen Feldmessungen.

Auch die HSR Forschungsinstitute können ihr Know-how im Bereich der Energietechnik weiter ausbauen. Stichwort: Intelligentes Stromnetz – Smart Grid. Darüber hinaus können Firmen ohne eigenes Hochspannungslabor unterstützt werden. So können etwa neu entwickelte Produkte auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Blitzstösse und elektrische Dauerbelastung geprüft werden.

Zusammengefasst bietet das neue Labor folgende Vorteile:

  • Für die Studierenden des Studiengangs EEU Erneuerbare Energien und Umwelttechnik wird ein neuer Schwerpunkt „Elektrische Energietechnik“ bereits angeboten. Ingenieurinnen und Ingenieure mit diesem Wissen sind wichtig, weil sich derzeit das Stromnetz in ganz Europa verändert und sich auf die Verteilung erneuerbar produzierter Elektrizität einrichtet
  • Computergestützte Simulationen von Blitzstössen können mit einem Experiment belegt werden. Das erlaubt, im Auftrag von Industriepartnern, die Zeit für Neuentwicklungen von Transformatoren, elektrischen Maschinen und Leistungselektronikschaltungen spürbar zu verkürzen
  • Bestehende Produkte von Industriepartnern können schnell und kostengünstig getestet werden
  • Elektrische Antriebssysteme können im Labor ausgelegt und direkt getestet werden
  • Mit Versuchen im Hochspannungslabor sollen Simulationsmodelle entwickelt werden, um Lichtbögen besser vorauszusagen

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