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Rapperswiler Kunststoff-Forum 2012 an der HSR

07.09.12 - Rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Regionen der Schweiz und aus dem Ausland nutzten die Gelegenheit, sich am Rapperswiler Kunststoff-Forum des IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil über Neues aus der Kunststofftechnik zu informieren, aktuelle Projekte und Entwicklungen des IWK kennen zu lernen und sich unter Fachleuten auszutauschen. Damit fördert das IWK das Zusammenwirken zwischen Praxis und anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung.

Begrüsst wurden die Gäste durch Prorektor Prof. Alex Simeon, an der HSR zuständig für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (kurz: aF&E) und Dienstleistungen. Er wies auf den beachtlichen aF&E-Umsatz von 24 Mio Franken in den 18 Instituten mit namhaftem Anteil des IWK hin.

Institutsleiter Prof. Dr. Frank Ehrig berichtete über die neue Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik des HSR-Studiengangs Maschinentechnik | Innovation, welche von erfreulich vielen Studierenden besucht wird. Darin werden an der HSR Fachkräfte speziell für Unternehmen der Kunststoffbranche ausgebildet. Der erste Jahrgang wird 2013 den Bachelorabschluss machen. Einen Schritt früher noch setzt das neue Schülerlabor HSRlab an. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe lernen am Beispiel eines zu realisierenden Kunststoffteils das Zusammenwirken der verschiedenen Abteilungen in einem Industriebetrieb kennen. Nicht zuletzt im Hinblick auf die Berufswahl sollen sie dadurch auch ein Interesse an Naturwissenschaften und Technik erlangen.

Daniel Marty, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IWK, referierte über eine einzigartige Eingabetechnologie „Polyform 3D“, die an der HSR im Rahmen eines KTI-Projektes entwickelt wird. Prof. Daniel Schwendemann berichtete über verschiedene IWK-Projekte aus dem Bereich Extrusion. EMS-GRIVORY, Domat/Ems, ist laut Christian Kruse, Leiter der Anwendungstechnik, seit über 20 Jahren erfolgreich mit den Hochleistungspolyamiden Grivory GV und Grivory HT im Bereich der Metallsubstitution tätig.

 

Persönlicher Fachaustausch

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden in den Labors die neuesten Entwicklungen und Technologien am IWK vorgestellt. Zur Demonstration aktueller Projekte waren die verschiedenen Kunststoffverarbeitungsmaschinen in Betrieb, und anhand von Postern wurden weitere Themen sowie Studien- und Abschlussarbeiten präsentiert. Die Gelegenheit zu Fachgesprächen und zur Diskussion mit den Mitarbeitenden des IWK wurde intensiv genutzt.

 

Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung IWK

Das IWK bietet neben der Lehrtätigkeit Dienstleistungen für Industrieunternehmen im regionalen und überregionalen Bereich an. Die Projekte umfassen Beratungen, Studien, Expertisen, Schulungen, Entwicklungs-, Konstruktions- und Berechnungsaufgaben, Bauteil- und Werkstoffprüfungen, Schadensanalysen und vieles mehr. Darüber hinaus erarbeitet das IWK grundlegende Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen in Projekten der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung aF&E und teilweise in Kooperation mit Partnern aus der Industrie und anderen Hochschulen.

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