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Rapperswiler Tag 2007

30.01.07 - Der diesjährige Rapperswiler Tag, der am 2. Februar an der Hochschule für Technik Rapperswil stattfindet, widmet sich dem Thema «Pärke, Regionen und Landschaften». Experten aus Forschung und Praxis diskutieren über das Entwicklungspotential neuer Regionalpärke in der Schweiz. Die Diskussionsplattform richtet sich an Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie an Angehörige angrenzender Berufsgruppen.

Das Parlament hat Anfang Oktober 2006 die Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes verabschiedet. Damit hat das Parlament die Grundlage für neue National- und Naturpärke in der Schweiz geschaffen. Das wirkte wie ein Startschuss bis in die entlegensten Talschaften: Alle wollen nun einen Park vor der Haustüre. Die Gesuche für die Benennung von Pärken türmen sich seither im Bundesamt für Umwelt.

 

Doch was bedeuten und beinhalten eigentlich die neu definierten Begriffe «Nationalpark», «Regionaler Naturpark» und «Naturerlebnispark»? Das Verständnis für diese Begriffe geht im internationalen Diskurs weit auseinander. In Skandinavien etwa werden hektarweise Wälder zur Stärkung der Siedlungsränder aufgeforstet und zum «Regionalpark» ausgerufen. Des gleichen Titels könnte sich die Bodenseeregion bedienen, wenn mit der Nachhaltigkeit der Internationalen Gartenschau 2017 geworben wird.

 

Naturnahe Landschaften, Kulturlandschaften bis hin zu Siedlungsrandlandschaften sind sowohl Nährboden wie Objekt einer «Verparkung». Dabei liegt allen Aktionen zur Schaffung neuer Pärke die Weiterentwicklung vorhandener, wertvoller lokaler Ressourcen zu Grunde. Die Wertschätzung naturnaher Landschaften hat sich in den letzten Jahren in der Schweiz erfreulich lebensnah von der puristischen Naturschutzbewegung zu einem verständnis- und erlebnisorientierten Interesse breiter Schichten für Landschaften entwickelt – was allerdings gleichzeitig zu einer inflationären Verwendung des Begriffes «Park» führt.

 

Der diesjährige Rapperswiler Tag beleuchtet die Möglichkeiten und Konsequenzen, die sich aus der Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes ergeben. Diskutiert werden unter anderem die Fragen, was die neuen Pärke in den Regionen bewirken, welche ökologischen, sozialen und ökonomischen Aufwertungen damit einhergehen können und wie sich Landschaftsbilder dadurch verändern.

 

Zum Thema referieren Bruno Stephan Walder (Sektionschef Landschaften von nationaler Bedeutung des Bundesamtes für Umwelt, Bern), Dominik Siegrist (Leiter der Forschungsstelle für Freizeit, Tourismus und Landschaft FTL – HSR, Rapperswil), Johann Senner (Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen, D), Michèle Tranda-Pittion (Generalsekretärin C.E.A.T. – Communauté d'études pour l'aménagement du territoire (Studiengemeinschaft für Raumordnung), Lausanne), Remco Rolvink, Hilke Floris, Ronald Bron (Bureau Alle Hosper, Haarlem, NL), Roland Gustavsson (Prof. für Landschaftsarchitektur, Alnarp, S) und Raimund Rodewald (Geschäftsleiter Stiftung Landschaftsschutz Schweiz). Anschliessend besteht Gelegenheit zur Diskussion.

 

Der Rapperswil Tag wird von der HSR gemeinsam mit dem Bund Schweizer Landschaftsar­chitektinnen und Landschaftsarchitekten veranstaltet. Unterstützt wird er durch: Stabilizer 2000 GmbH, Alfred Forster AG (Golaten), Computer Works (Basel) und Otto Hauenstein Samen AG (Rafz).

 

Rapperswiler Tag 2007: Pärke, Regionen, Landschaften

 

Ort:                                       HSR Hochschule für Technik Rapperswil, Oberseestrasse 10, 8640                                                Rapperswil, Aula (ausgeschildert)

Datum:                                 Freitag, 2. Februar 2007, 09.15 bis ca. 17.15 Uhr. Anschliessend                                                  Apéro.

Kosten:                                 Fr 150.--, BSLA-Mitglieder Fr. 130.--, Studierende Fr. 20.--,                                                          Tageskasse Fr. 170.--.
                                             Im Preis enthalten sind Pausenkaffee und Apéro.

Infos und Anmeldung:         Steffi Schüppel, HSR Hochschule für Technik Rapperswil, Tel. 055                                                222 49 08, steffi.schueppel(at)hsr.ch, www.rapperswilertag.ch

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