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Studienbeginn 2003

20.10.03 - Mit dem Semesterbeginn am 20. Oktober starteten mehr als 370 Erstsemestrige ihr Studium an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Damit zählt der Campus am See erstmals über 1100 Studierende.

Zu den Neueintretenden gehören Sonja Gäumann (24) und Urs Ingold (31). Die Bernerin wird Raumplanung studieren, der Zürcher hat sich für Informatik entschieden.

Sonja Gäumann ist gelernte Bauzeichnerin und arbeitete bis vor kurzem in einem Ingenieurbüro. Warum möchte sie Raumplanung studieren? „Mir gefällt bei der Raumplanung das Denken im grossen Massstab.“ Auf die HSR aufmerksam wurde sie durch eine Broschüre, die sie an der Berufsmaturitäts-schule erhielt. Ihre Anforderungen ans Studium sind klar: „Ich möchte eine fundierte Ausbildung, die mich so auf die Praxis vorbereitet, dass ich das Gelernte auch anwenden kann.“ Die Tatsache, dass sie die einzige Frau in ihrem Studiengang ist, sieht sie locker. „Auch als Bauzeichnerin war ich in der Minderheit. Zudem finde ich es angenehm, mit Männern zusammenzuarbeiten.“ Bezüglich ihrer Berufspläne wird sich Sonja Gäumann noch Zeit lassen und den Entscheid erst im Laufe des Studiums fällen.

Urs Ingold hat die Matura auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und danach das Lehrdiplom der Musikhochschule Zürich erworben. Für das Informatikstudium hat er sich entschieden, weil er etwas Neues anpacken wollte und sich als Informatiker mehr finanzielle Sicherheit erhofft. Ausserdem hatte er schon immer grosses Interesse an der Informationstechnologie. Warum studiert er an der HSR und nicht an einer anderen Fachhochschule? „Ich bin in Rüti aufgewachsen und wohne heute in Jona. Die Nähe ist also ein Grund. Zudem ist die HSR schön gelegen und verfügt über eine sehr angenehme Atmosphäre.“ Was erwartet Urs Ingold von seinem Studium? „Eine Ausbildung, die auf die Praxis hinzielt und mich aufs Berufsleben vorbereitet.“ Für seine berufliche Zukunft hat auch Urs Ingold noch keine festen Pläne. Er wird dies während des Studiums entscheiden, wenn es darum geht, die Vertiefungsrichtungen auszuwählen.

                                                                                                                                                   

Zahlen und Fakten zum Studienbeginn

Eine Rekordzahl von Studierenden hat am Montag, 20. Oktober, ihr Studium aufgenommen: Mit den über 370 Erstsemestrigen zählt die HSR mehr als 1100 Studierende. Davon sind rund 900 in ihrer Ausbildung, und knapp 200 arbeiten an ihrem Diplom. Die Zahl der Studierenden hat in allen Studiengängen zugenommen. Die meisten Neueintretenden haben sich für den Studiengang Informatik entschieden, der weiterhin der grösste ist. Prozentual am meisten zugelegt haben jedoch die Studiengänge Bauingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Raumplanung. Elektrotechnik und Maschinenbau blieben gleich beliebt und sind zugleich der zweit- und drittgrösste Studiengang an der HSR.

                   

Modulares Ausbildungssystem

Das Studium an der HSR ist seit dem Wintersemester 2002/03 in Module gegliedert. Die Studierenden stellen innerhalb gegebener Rahmenbedingungen ihr Studienprogramm individuell zusammen. Zudem können studiengangübergreifende Lehrveranstaltungen besucht werden. Dazu erleichtert das Kreditpunktesystem (ECTS) den Austausch von Studierenden innerhalb der Schweiz und in ganz Europa. Nicht zuletzt ermöglicht die HSR durch das modulare System auch ein berufsbegleitendes Studium. Die Studierenden wählen dabei die Anzahl Module, die ihnen neben ihrer beruflichen Tätigkeit (mind. 50%) möglich ist, und besuchen diese zum gleichen Zeitpunkt wie die Vollzeit-Studierenden. Somit studieren sie in reduziertem Umfang, jedoch länger. 

BILD:

Urs Ingold (31) und Sonja Gäumann (24) gehören zu den über 370 Erstsemestrigen, die am 20. Oktober ihr Studium an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil begonnen haben.

Foto: HSR, Hannes Karrer 

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