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Swiss Eurobot 2008 in Rapperswil-Jona

18.05.08 - Am vergangenen Wochenende hat in Rapperswil-Jona die Schweizermeisterschaft für autonome Roboter Swiss Eurobot stattgefunden. Den Titel holte sich das Team «Mars-Riders» aus Burgdorf. Auf den Plätzen zwei und drei klassierten sich die Teams «Deimos» aus Biel und «Viper» aus Winterthur. Organisiert wurde das Turnier von der HSR Hochschule für Technik Rapperswil.

An der Swiss Eurobot 2008 wurde nicht nur um den Schweizermeistertitel gekämpft, die 18 angemeldeten Teams von verschiedenen Hochschulen aus der ganzen Schweiz spielten in der Diners Club Arena gleichzeitig um die begehrte Teilnahme an den Europameisterschaften, die nächste Woche in Heidelberg (DE) ausgetragen werden. Das Schweizermeister-Team «MarsRiders» der Berner Fachhochschule für Technik und Informatik in Burgdorf hat deshalb doppelten Grund zur Freude. Teamcaptain Simon Kunz zum Titel: «Nach einem schwierigen Start konnten wir uns rechtzeitig steigern und hoffen nun, auch an den Europameisterschaften vorne mitspielen zu können».

Feiern durften auch das zweitplatzierte Team «Deimos» von der Berner Fachhochschule für Technik und Informatik in Biel sowie die drittplatzierte Mannschaft «Viper» von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur. Sie reisen ebenfalls an die Eurobot in Heidelberg, wo über 200 Teams aus mehr als 20 Ländern den Europameistertitel unter sich ausmachen.

 

«Mission to Mars»

Entsprechend der Aufgabenstellung, welche die Roboter lösen mussten, fand die Swiss Eurobot dieses Jahr unter dem Motto «Mission to Mars» statt. Auf dem Spieltisch und in Behältern befanden sich «Bodenproben» in Form von verschiedenfarbigen Bällen. Diese mussten gesammelt, sortiert und in entsprechende Behälter transportiert werden. Ziel der gegeneinander antretenden Teams war es, innerhalb von 90 Sekunden möglichst viele Bälle einzusammeln und diese zu sortieren. Die Roboter durften nach dem Start eines Duells jeweils nicht mehr manipuliert werden, sie sind also nicht ferngesteuert.

 

3000 Stunden Bauzeit pro Roboter

Wie komplex der Bau eines Roboters ist, konnten die Besucher der Swiss Eurobot gleich selbst erfahren. Beispielsweise beim Bauen eines eigenen Roboters oder beim Besuch der Wettkampf-Teams in den «Boxengassen».

Dabei wurde verständlich, weshalb die Studententeams für die Entwicklung ihrer Wettkamproboter jedes Jahr über 3000 Arbeitsstunden investieren. Die Mannschaften der HSR machen dies jeweils im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten in den Bereichen Maschinen- und Elektrotechnik sowie Informatik.Unterstützt werden sie durch das Institut für Mechatronik und Automatisierungstechnik IMA. Den grossen Zeitaufwand nehmen die Mannschaften gerne in Kauf – so zumindest das Team «Funky Donkey» der HSR. Team-Captain Roger Zünd dazu: «Bei diesem interessanten Projekt ist die Motivation, auch die letzte Minute unserer Freizeit zu investieren, von alleine vorhanden.»

 

Die Gewinner-Teams:

Rang 1: Team «MarsRiders», Berner Fachhochschule für Technik und Informatik Burgdorf

Rang 2: Team «Deimos», Berner Fachhochschule für Technik und Informatik Biel

Rang 3:  Team «Viper», Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften Winterthur

 

Teams der HSR Hochschule für Technik Rapperswil knapp gescheitert

Die Mannschaften der Hochschule für Technik Rapperswil verpassten allesamt die Teilnahme an den Europameisterschaften. Besonders ärgerlich ist der undankbare vierte Rang des Teams «Funkey Donkey». Das Team «EcubeMsquare» belegte den sechsten Schlussrang, «DOMBOT» beendete das Turnier auf dem zehnten Rang.

 

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