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Tagung zur Mensch-Maschine-Interaktion an der HSR mit Aaron Marcus

23.02.10 - „Papierstau in Schublade 2. Für Hilfe drücken Sie ?.“ Ärgerlich so ein Papierstau, aber zum Glück erklärt uns der Drucker gleich, wie wir ihn wieder flott bekommen. Das Orakeln darüber, warum er nicht tut, was wir von ihm wollen, bleibt uns erspart. Wie Kommunikation zwischen Mensch und Maschine gestaltet sein muss, damit sie funktioniert, weiss Marcus Aaron. Der US-Amerikaner ist ein international renommierter Experte auf dem Gebiet der Mensch-Maschine-Interaktion. Heute leitete er an der HSR eine Tagung zur Gestaltung von Benutzeroberflächen im interkulturellen Kontext.

Online-Anwendungen sind über das Internet zahllosen Nutzern weltweit zugänglich. Der sprachliche und kulturelle Hintergrund der Nutzer unterscheidet sich entsprechend stark. Damit die Websites und die Dienstleistungen, die sie bieten, trotzdem von allen Usern genutzt werden können, müssen sie mit den Kommunikationsgewohnheiten verschiedenster Kulturen kompatibel sein. Sie müssen interkulturell kommunizieren. Doch welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit dies gelingt?

Aaron Marcus, international anerkannter Designer und Berater im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion, kam heute für einen Tagungsworkshop zum Thema „Cross-Cultural User Interfaces“ an die HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Organisiert worden war die Tagung in Zusammenarbeit mit der Swiss UPA, der Schweizer Vereinigung der Usability Professionals.

Aaron Marcus ist eine international anerkannte Koryphäe auf dem Gebiet der Mensch-MaschineInteraktion. In den 60er-Jahren studierte er Physik in Princeton und Grafikdesign in Yale. Seither spezialisierte er sich in den Bereichen User Interfaces und Visualisierung von Information. Seine Tagungen und Workshops sind weltweit gut besucht. Gleichzeitig ist er Autor unzähliger Fachbeiträge und Bücher zum Thema und führt in Kalifornien ein Beratungsbüro. Zu seinen Kunden gehören renommierte, weltweit tätige Unternehmen wie BMW, DaimlerChrysler, eBay, Microsoft oder Nokia – alles Unternehmen also, die darauf angewiesen sind, dass der Kunde die ausgeklügelte Technik, die sie ihm anbieten, auch bedienen und nutzen kann.

Unter den Tagungsteilnehmern in Rapperswil waren auch zahlreiche Studierende der HSR. Die Fachhochschule bietet seit 2008 den Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design an, der die Studierenden auf die Gestaltung der kommunikativen Schnittstellen zwischen Mensch und Computer vorbereitet. Der Studiengang richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Design, Psychologie, Kommunikation und Technik. Weitere Infos unter www.hsr.ch/hcid 

Bildlegende: Aaron Marcus am 23.2.2010 an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil

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