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Zwei neue Studienangebote in Elektrotechnik und Informatik auf Herbst 2009

25.02.09 - Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil lanciert auf das Herbstsemester 2009 ein Teilzeitstudium in Elektrotechnik. Für Personen mit kaufmännischer Berufsmatura, die ein Informatik-Studium in Angriff nehmen wollen, bietet sie ein in das Studium integriertes Brückenangebot an.

Mit dem Teilzeitstudium in Elektrotechnik reagiert die HSR auf das wachsende Bedürfnis von Studierenden, neben der Ausbildung einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus finanziellen Gründen kombinieren bereits heute viele Studierende ihre Ausbildung an der HSR mit einer beruflichen Tätigkeit. Darauf nimmt das Teilzeit-Studienmodell, das in der Informatik bereits seit Herbst 2008 erfolgreich angeboten wird, besonders Rücksicht. Weitere Teilzeitangebote, beispielsweise in der Maschinentechnik, sind geplant.

 

Drei Tage Schule, zwei Tage Arbeit

Im neuen Teilzeitstudium Elektrotechnik studieren die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure an drei Tagen pro Woche an der HSR. An zwei Tagen pro Woche haben sie die Möglichkeit, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. So bleiben sie in Kontakt mit der Arbeitswelt und erzielen ein geregeltes Einkommen. Nach zwei Jahren entscheiden die Studierenden, ob sie ihr Studium im Teilzeit-Modus in sechs Semestern oder im Vollzeit-Modus in vier Semestern abschliessen.

Das neue Teilzeitstudium in Elektrotechnik ist auch für Unternehmen interessant: Angestellte, die ein Studium absolvieren möchten, bleiben dem Arbeitgeber erhalten und bringen während der Ausbildung aktuelles Wissen aus der Hochschule in das Unternehmen ein. Nach dem Studium ist es möglich, den Angestellten in einer Ingenieur-Position weiter zu beschäftigen. Gerade in Zeiten eines schweizweit akuten Ingenieur-Mangels ist dies eine für beide Seiten attraktive Lösung.

 

Erleichterter Zugang zu Informatik-Studium

Die zweite Neuerung auf das Herbstsemester 2009 ist ein in das Informatik-Studium integriertes Brückenangebot für Personen mit kaufmännischer Lehre und Berufsmatura. Es erleichtert diesen den Zugang zu einem Informatik-Studium erheblich. Bisher war für kaufmännische Angestellte mit Berufsmatura ein einjähriges Praktikum im Bereich Informatik sowie der Nachweis von Programmierkenntnissen Bedingung für die Aufnahme eines Studiums. Zudem mussten sie vor dem Studium Mathematikkurse besuchen, die kostenpflichtig waren.

Mit dem Brückenangebot entfällt die Praktikumspflicht. Die Studierenden müssen lediglich grundlegende Programmierkenntnisse mitbringen, die sie in HSR-Kursen, autodidaktisch oder bei anderen Anbietern erwerben können. Während des ersten und zweiten Semesters des Studiums besuchen die Studierenden spezielle Mathematik-Ergänzungskurse. So werden die Unterschiede in den Mathematik-Kenntnissen von technischen und kaufmännischen Berufsmaturandinnen und -maturanden ausgeglichen. Die Kurse sind als Module in das Bachelor-Studium integriert und mit ECTS-Punkten dotiert. Dadurch entsteht kein zeitlicher Mehraufwand für Studierende mit kaufmännischer Berufsmatura.

 

Kaufmännisches Wissen in Informatik-Berufen ist gefragt

Dass der Zugang zum Informatik-Studium für kaufmännische Angestellte erleichtert wird, hat gute Gründe: Absolventinnen und Absolventen einer kaufmännischen Lehre mit Berufsmatura sammeln in ihrer praktischen und theoretischen Ausbildung Kenntnisse, die sie später gewinnbringend in eine Berufstätigkeit als Informatikerin oder Informatiker einbringen können. Gerade im Bereich Software-Entwicklung, einem Schwerpunkt der Informatik-Abteilung an der HSR, gibt es Anknüpfungspunkte. So kennen Absolventinnen und Absolventen einer kaufmännischen Ausbildung wichtige Software aus dem kaufmännischen Bereich bereits aus der Praxis. Zudem bringen sie Erfahrungen in Berufsfeldern wie dem Bank- oder Versicherungswesen, der öffentlichen Hand oder anderen Branchen mit. Entsprechend gerne gesehen sind Informatikingenieurinnen und -ingenieure mit kaufmännischem Hintergrund bei den Arbeitgebern.

Wie eine Laufbahn als Informatikerin oder Informatiker mit kaufmännischem Hinterrund aussehen kann, zeigt das Beispiel von Adrian Hummel, einem HSR-Absolventen. Seine kaufmännische Ausbildung schloss er 1997 bei der damaligen Schweizerischen Bankgesellschaft SBG ab. Dort eignete er sich Programmierkenntnisse an und arbeitete als Software-Entwickler, bis er 2001 ein Informatik-Studium an der HSR in Angriff nahm. Heute, gut drei Jahre nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums, arbeitet Hummel als technischer IT-Consultant für Software-Projekte. Rückblickend meint er: «Bei Kundeneinsätzen in der Finanzindustrie profitiere ich enorm von meinen Bankfachkenntnissen und meinem betriebswirtschaftlichen Wissen.»

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