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Ein zweites Studentenwohnheim für die HSR

13.01.17 - Am Donnerstag, 12. Januar 2017 begann mit dem offiziellen Spatenstich der Bau des zweiten Studentenwohnheims der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Das Wohnhaus wird in unmittelbarer Nachbarschaft des ersten Studentenwohnheims an der Oberseestrasse stehen und 88 Zimmer anbieten. Der Neubau wird im Sommer 2018 bezugsbereit sein.

„Vor genau drei Jahren und 303 Tagen fiel der Startschuss für den Bau des ersten Studentenwohnheims der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Seit dem Bezug im Sommer 2014 sind seine 100 Zimmer immer ausgebucht“, bilanzierte der Präsident der Stiftung zur Förderung der HSR, Otto Hofstetter, den erfolgreichen Betrieb des ersten Studentenwohnheims. Die ungebrochene Nachfrage nach studentischen Unterkünften bewog ihn und den HSR Rektor, Prof. Dr. Hermann Mettler, den Bau eines zweiten Wohnheims zu realisieren. Die Stiftung zur Förderung der HSR tritt als Bauherrin auf und sichert die Finanzierung. Das Studentenwohnheim wird aus Eigenmitteln der Stiftung und durch eine Hypothek der Bank Linth finanziert. Die Kosten sind mit CHF 10,6 Mio. budgetiert.

Hermann Mettler strich die wachsende gesamtschweizerische und internationale Ausstrahlung der Hochschule heraus: „Zwei Drittel der heutigen Studentenschaft kommen aus überregionalen Gegenden. Und die Attraktivität der HSR wird mit dem Bau des zweiten Wohnheims steigen.“ Der Rektor sieht in der gestiegenen Anziehung der Hochschule eine Chance, dem Mangel an technisch ausgebildeten Fachkräften entgegenzuwirken und ein „brain gain“ für unsere Region zu realisieren.

Der Stadtrat und Schulpräsident Thomas Rüegg lobte den mutigen Entscheid, den Bildungsstandort Rapperswil-Jona weiter zu stärken und erinnerte an die zahlreichen HSR Spin-offs, die sich in der Stadt niedergelassen haben und zur wirtschaftlichen Attraktivität der „kleinsten Stadt mit dem höchsten studentischen Wohnraum“ beitragen.

Das neue Gebäude wird auf drei Ebenen – Parterre und zwei Obergeschosse – gebaut. Pro Obergeschoss werden 6 Wohngruppen mit jeweils 6 Zimmern und 1 Wohngruppe mit 8 Zimmern realisiert. Das entspricht einem Total von 88 Zimmern. Wie im ersten Wohnhaus teilen sich jeweils zwei Studierende eine Nasszelle. Die Wohnbereiche sind konsequent gegen innen ausgerichtet und sie sollen das Gemeinschaftsgefühl der Studierenden fördern.

Mit dem Neubau wurde das Team bestehend aus dem Totalunternehmer W. Rüegg AG, Kaltbrunn, dem Architekturbüro Rüegg Architekten AG, Rapperswil und Ziegler + Partner Architekten, Jona beauftragt. Das Team realisierte bereits das erste Wohnhaus, das sich während der vergangenen zwei Jahre gut bewährte. Marcel Rüegg bedankte sich im Namen des Planungs- und Bauteams für das Vertrauen und die Weitsicht, die architektonische Handschrift zugunsten einer harmonischen städtebaulichen Eingliederung in die Landschaft der beiden Studentenwohnheime beizubehalten. Der Bau entsteht mehrheitlich aus nachwachsenden Rohstoffen aus dem Alpenraum und ist ein Minergiegebäude. Die Aufrichtarbeiten sind für diesen Sommer geplant, im Winter 2017 bis Frühling 2018 findet der Innenausbau statt. Die Nutzungsübergabe ist für den Sommer 2018 geplant, pünktlich zum Herbstsemesterbeginn.

 

Bild 1: Spatenstich Zweites Studentenwohnheim

Bild 2: HSR Rektor Hermann Mettler hilft beim Spatenstich mit.

Bild 3: V.l.n.r. Thomas Rüegg, Schulpräsident und Stadtrat Rapperswil-Jona; Marcel Rüegg, W. Rüegg AG, Kaltbrunn, Totalunternehmer; Prof. Dr. Hermann Mettler, Rektor HSR; Otto Hofstetter, Präsident der Stiftung zur Förderung der HSR

Bild 4: Das Video zum Spatenstich - den Beitrag können Sie sich hier ansehen.

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