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Regierungspräsident Fässler diskutiert mit Gästen über Roboter und AI

07.09.17 - In seinem Präsidialjahr sucht RR Fredy Fässler das Gespräch mit der Öffentlichkeit. „Was macht das Fremde mit mir?“: Bei 8 Anlässen an verschiedenen Orten des Kantons sucht Fässler im Austausch mit der Bevölkerung und Fachpersonen Antworten auf diese Frage. Gestern begrüsste er zusammen mit seinen Podiumsgästen, HSR Professor Guido Schuster und Marloes Caduff, Gründerin der Firma Codillion, das Publikum an der HSR. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in das Potential und die Gefahren von Big Data und künstlicher Intelligenz.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf unseren Alltag und unser Zusammenleben? Die Diskussion drehte sich um die Anwendung digitaler Medien, die Automatisierung verschiedenster Prozesse und um die Frage, wieso diese manchmal als Bedrohung und manchmal als Erleichterung wahrgenommen wird. Die Sichtweise variiert je nach Altersgruppe, je nach gefühltem Verständnis, je nach wahrgenommener Vereinfachung oder Beschleunigung einer Tätigkeit. Marloes Caduff vermittelt Kindern im Rahmen von Kursen digitale Kompetenzen. Sie arbeitet mit Kindern verschiedener Altersklassen und lehrt sie das Programmieren auf spielerische Weise. Während der Fokus bei den Kindergärtnern auf dem Umgang mit digitalen Tools liegt, ist das Ziel bei der Mittelstufe den reinen Konsum hin zur Kreativität, zum Erschaffen zu verschieben.

Auch Guido Schuster sieht in der digitalen Automatisierung einen Gewinn, da sie zur Effizienzsteigerung, zu mehr Raum für Kreativität und schliesslich zu mehr Wohlstand führt. Das zeigt uns die Geschichte der Automatisierung vor 30 Jahren. Allerdings warnt er davor, essenzielle Prozesse eines Unternehmens oder einer gesellschaftlicher Ordnung zu digitalisieren. Für die Schweizer Demokratie ist der Abstimmungsprozess zentral. Die Digitalisierung mittels E-Voting macht den Prozess so schnell und effizient, dass Betrüge schwer nachvollziehbar wären. Schuster plädiert deshalb für mehr Mut zur Langsamkeit und einer Rückkehr zur physischen Abstimmung mittels Papier.

Auch Fredy Fässler als Sicherheits- und Justizdirektor des Kantons St.Gallen liegen die Sicherheit und der Datenschutz am Herzen. Ihn erschrecke die Idee, sein Smartphone könnte ihm mittels Profiling quasi im Vorbeigehen „passende“ Dating-Objekte vorschlagen.

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