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Verleihung des Innovationspreises der Stiftung FUTUR an der HSR

20.04.16 - Die Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (kurz: Stiftung FUTUR) hat heute drei herausragende Forschungsprojekte der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.

Stiftungsratspräsident Dr. h.c. Thomas Schmidheiny überreichte den drei Preisträgern Prof. Dr. Markus Friedl, Prof. Dr. Rainer Bunge und Prof. Peter Petschek jeweils einen Barcheck als Anerkennung für die entwickelten Innovationen. Die Siegerprojekte zeichnen sich vor allem durch einen hohen Nutzen für die involvierten Industriepartner und eine neue, innovative Lösung aus. Schmidheiny zeigte sich beeindruckt von der Fülle und der hochstehenden Qualität der eingereichten Projekte, welche die hohe Forschungsqualität der HSR widerspiegeln.

Der mit 10 000 Franken dotierte Hauptpreis ging an das folgende Projekt:

«Erneuerbare Mobilität aus Sonne, Wasser und Luft»

Am IET Institut für Energietechnik hat Prof. Dr. Markus Friedl zusammen mit einem siebenköpfigen Team und zahlreichen Industriepartnern die Pilot- und Demonstrationsanlage Power-to-Methane HSR entwickelt. Mit den Zutaten Sonne, Luft und Wasser wird in der Anlage 100% erneuerbares Erdgas produziert. Dem IET ist es dabei gelungen, den weltweit ersten, geschlossenen CO2-Kreislauf in einer solchen Anlage zu realisieren. Die Anlage wird regelmässig von Experten aus der Industrie besucht. Ebenfalls finden Schulungen an der Anlage statt. Die Pilot- und Demonstrationsanlage Power-to-Methane HSR ist eine Kooperation von Audi, Erdgas Obersee, Erdgas Regio, Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil, Climeworks, Etogas, Forschungsfonds der Gasindustrie und der HSR. Weitere Folgeprojekte, unter anderem für weitere Testanlagen sowie eine Machbarkeitsstudie für eine 6-Megawatt-Anlage in der KVA Linth, sind bereits in der Vorbereitung.

Den Anerkennungspreis in Höhe von 6 000 Franken erhält das Projekt:

«Edelmetalle aus KVA-Schlacke»

Zusammen mit den Industriepartnern KVA Linth und Geodur/Lab hat Prof. Dr. Rainer Bunge vom UMTEC Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik eine Anlage entwickelt, mit der sich kleinste Edelmetallpartikel (Gold, Silber etc. kleiner als 2 Millimeter) aus der Schlacke von Kehrichtverbrennungsanlagen gewinnen lassen. Durch die bisherige Aufbereitung konnten nur grössere Edelmetallstücke zurückgewonnen werden. Die neue Aufbereitungs-Anlage wurde Anfang 2016 an der KVA Linth installiert. Der Betrieb soll in Kürze aufgenommen werden.

Den Spezialpreis in Höhe von 2 000 Franken erhält das Projekt:

«Geländemodellierung / Grading als Beitrag für weltweites Regenwassermanagement»

Am ILF Institut für Landschaft und Freiraum wurde von Prof. Peter Petschek ein Lehrbuch zum Thema Geländemodellierung in der zweiten und erweiterten Auflage herausgegeben. Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in neue Technologien für die Geländemodellierung wie beispielsweise den landscapingSMART-Workflow mit digitaler Geländemodellierung und 3D-Maschinensteuerung. Durch Geländemodellierung lässt sich der Einsatz von Belägen, Schächten und Leitungen für das Regenwassermanagement unter anderem in Siedlungsräumen optimieren bzw. schafft die Geländemodellierung dafür erst die nötigen Voraussetzungen.

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