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WhatsAlp Endspurt: Diskutieren über die demografischen Gefahren der Alpen

14.09.17 - Gestern hat die Gruppe WhatsAlp, die gemeinsam mit HSR Professor Dominik Siegrist von Wien nach Nizza wandert, das italienische Stroppo San Martino in der Region Piemont erreicht. Hier treffen die Wanderer auf CIPRA Youth, die Jugendorganisation des Alpen-Dachverbands CIPRA. Beim Workshop I-Liv-Alps suchen sie gemeinsam nach Wegen, wie die Partizipation von jungen Menschen dem demografischen Wandel entgegenwirken kann, der viele Regionen der Alpen gefährdet. Denn die Alpen altern.

In den letzten Wochen haben die Wanderer von WhatsAlp die Perspektiven der lokalen Bevölkerung, von Umweltorganisationen und Interessengruppen zu Fragen von Mobilität und Tourismus entlang ihrer Route kennen gelernt. Im Skigebiet Val Cenis Termignon in den französischen Alpen beschäftigten sie sich mit dem Konzept der so genannten Alpine Pearls, Urlaubsorte in den Alpen, die auf nachhaltigen Tourismus und umweltfreundliche Mobilität setzen. Umweltfreundliche Mobilität, das heisst für die Besucher einer dieser „alpinen Perlen“: Anreise mit Bus und Bahn und Bewegungsfreiheit im Urlaub ganz ohne eigenes Auto. Im italienischen Wintersportort Bardonecchia trafen die Whatsalp Wanderer auf Anwohnerinnen und Anwohner, die sich gemeinsam in der Protestinitiative „No TAV in Valle di Susa“ gegen die umstrittenen Pläne für einen Hochgeschwindigkeitszug wehren, der Lyon und Turin verbinden und durch das malerische Susatal brausen soll.

Nun in Stroppo angekommen, wird Whatsalp die nächsten Tage gemeinsam mit CIPRA Youth im Rahmen des Workshops I-Liv-Alps den demografischen Wandel in den Regionen der Alpen diskutieren. Demografie ist ein Schlüsselthema bei der zukünftigen Entwicklung der Alpen. Starke Entvölkerung im Laufe des 20. Jahrhunderts und ein anhaltender Abwanderungstrend bedrohen viele alpine Gebiete. Wie können junge Menschen auf lokaler und nationaler Ebene für eine nachhaltige Entwicklung ihres Lebensraums aktiv werden, Überalterung und Abwanderung entgegenwirken? Wie können der soziale Zusammenhalt gestärkt und nachhaltige Jobs in den alpinen Regionen geschaffen werden? 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 6 alpinen Ländern im Alter zwischen 15 und 30 Jahren beschäftigen sich im Rahmen von I-Liv-Alps mit dieser Frage und vernetzen sich dazu mit anderen NGOs und Initiativen.

Die Gruppe Whatsalp befindet sich nun nur noch wenige Etappen vor ihrem Ziel Nizza, das sie am 29. September nach 4 Monaten Marsch erreichen wird.

Weitere Informationen zum Projekt, den Ortsterminen und Etappen finden Sie auf der Webseite whatsalp.org.
Hier
können Sie den Weg der Gruppe live verfolgen.

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