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Workshop zu Refactoring-Tools an der HSR

14.06.12 - Anfangs Juni trafen sich über 20 Forscher und Softwareentwickler aus der ganzen Welt in Rapperswil für den 5. Workshop zu Refactoring-Tools.

Software wird nie in einem Rutsch geschrieben, stattdessen wird ein Programm über seine komplette Lebenszeit immer wieder kleinere und grössere Änderungen erfahren. Da ist es ganz klar, dass zwischendurch auch mal aufgeräumt und umstrukturiert werden muss. Dieses Umstrukturieren von Programmcode nennt man auch Refactoring oder Refaktorisierung. Das Refactoring gehört zum Arbeitsalltag jedes Entwicklers. Alle gebräuchlichen Entwicklungsumgebungen stellen mit automatisierten Refactorings sicher, dass der Programmierer nichts vergisst und effizient arbeiten kann.

Am IFS hat das Entwickeln von Refactoring-Tools Tradition: Seit 2006 werden für verschiedenste Programmiersprachen und Einsatzzwecke Refactoring-Tools programmiert und in Entwicklungsumgebungen wie Eclipse eingebaut. Die meisten dieser Werkzeuge sind heute integraler Bestandteil dieser Entwicklungsumgebungen und werden von Programmierern in der ganzen Welt eingesetzt.

Um den Stand der aktuellsten Forschungen im Bereich Refactoring auszutauschen und eine Brücke zu den Herstellern von Entwicklungsumgebungen zu schlagen trafen sich am 1. Juni 20 Forscher und Softwareentwickler aus den USA, Japan, Deutschland, Indien und weiteren Ländern an der HSR für den 5. Workshop zu Refactoring-Tools. Präsentationen der Teilnehmer dienten dabei als Grundlage für Diskussionen und den Erfahrungsaustausch. Abgeschlossen wurde der Workshop mit einem abendlichen Barbecue in der HSR Mensa und folkloristischer Musik.

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