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Abschlusspräsentationen der Master-Arbeiten HCI Design

12.02.18 - Am Freitag präsentierten Absolventinnen und Absolventen des MAS Human Computer Interaction Design ihre Master-Arbeiten. Projektpartner waren unter anderem die SBB und die Swisscom.

13 Gruppen stellten am 9. Februar 2018 ihre Master-Arbeiten an der HSR vor. So auch Sibylle Trenck und Jessica Goodson, die sich in ihrer Arbeit «Smart-Assistance-Lösungen bei der SBB: Prototyping und Evaluation von Augmented-Reality-Systemen für Instandhaltungsarbeiten» der Aufgabe widmeten, Arbeitsabläufe durch die erweiterte Realität zu erleichtern. «Wenn das Fachwissen in Interlaken und die Frage in Luzern ist, kann so eine Datenbrille mit Remote-Expert-Funktion eine grosse Hilfe sein», begründet Jessica Goodson die Motivation für den Anwendungstest im industriellen Kontext. Sie testeten verschiedene AR-Brillen und Tablets in Alltags-Situationen von SBB-Mitarbeitenden. Das Feedback einzelner Probanden stellten sie erfrischend realistisch nach: «Das ist ja, als würde mein Kollege direkt neben mir stehen! Darf ich davon ein Selfie machen?» begeisterte sich zum Beispiel ein Proband. «Uns war wichtig, keine massgeschneiderte Lösung für nur einen Standort zu finden, sondern ein Konzept zu erarbeiten, dass schweizweit eingesetzt werden kann», erläutert Sibylle Trenck. Jessica Goodson fasst das Hauptresultat zusammen: «Die Hardware ist noch nicht vollumfänglich für den industriellen Kontext geeignet. Alle Teilnehmer haben aber einen klaren Mehrwert in den Augmented-Reality-Systemen gesehen.»

In ihrer Arbeit «Internes Crowdsourcing zum Trainieren automatischer Spracherkennung in Schweizerdeutsch» stellten sich Karin Lanz, Roger Kistler und Rafael Beck die Frage: «Wie können Mitarbeitende für das Transkribieren von Gesprächsaufnahmen in Schweizerdeutsch motiviert werden?» Projektpartner war das Kompetenzzentrum für angewandte künstliche Intelligenz der ETH Lausanne und der Swisscom. «Ein mögliches Einsatzgebiet von automatischer Spracherkennung sind Call Center», so Rafael Beck. «Zum Beispiel müssen durch sprachgesteuerte Anruf-Erkennung Kunden nicht mehr lange in Warteschlaufen verharren, sondern können schnell an einen Call-Center Agent weitergeleitet werden.» Grundlage bildete die automatische Sprachsteuerung. «Diese soll in schweizerdeutsch funktionieren», so Rafael. «Dazu muss allerdings ein System durch Menschen trainiert werden, wofür etwa 3000 Stunden an Trainingsdaten nötig sind.» Das Ziel des Projektes war, einen Weg zu finden, Swisscom-Mitarbeitende zu motivieren, Daten selber zu erstellen, um das System zu trainieren. Am Ende sprach das Projekt für sich: «Die Mitarbeitenden hatten Interesse am innovativen Projekt und wollten es unterstützen», erzählt Roger Kistler.

Die 35 Absolventinnen und Absolventen des MAS HCI Design 2017/18 schliessen nach dem dreijährigen, berufsbegleitenden Studium an der HSR mit dem Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design ab. Wir gratulieren herzlich.

Weitere Informationen zum MAS Human Computer Interaction Design finden Sie hier.

 

 

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