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Baubranche trifft sich an der Swissbau

23.01.20 - Vom 14. - 18. Januar 2020 versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Planungs-, Bau- und Immobilienwirtschaft an der Swissbau, der führenden Fachmesse der Branche. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil präsentierte sich mit sechs Instituten und Kompetenzen in den Bereichen Umwelt, Ressourcen, Klima, Raumentwicklung und Landschaftsarchitektur sowie Digitalisierung.

Die traditionsreiche Messe der Schweizer Bauwirtschaft bot auch dieses Jahr eine wichtige Plattform mit hoher Aktualität und Interdisziplinarität. Das im 2018 neu lancierte Swissbau Innovation Lab rückte das digitale Bauen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Format Swissbau Focus bot den knapp 100'000 Besucherinnen und Besuchern der Messe Workshops, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen.

HSR mit sechs Instituten an der Swissbau


Auf besonderes Interesse stiess die Veranstaltung zum Thema «Verdichtetes Bauen» mit HSR Professorin Susanne Karn vom ILF Institut für Landschaft und Freiraum am Donnerstagabend im Swissbau Focus. Die Frage des Abends, ob bald auch Erholungszonen verdichtet werden müssen, regte zu kontroversen Diskussionen an.
Prof. Andreas Schneider und Roman Seiler, beide vom IRAP Institut für Raumentwicklung, widmeten sich in ihrem gut besuchten Workshop «Mit Dichte rechnen» demselben Thema - allerdings mit Fokus auf digitale Instrumente und wie diese Stadtplanerinnen und Architekten helfen, Potenziale städtischer Verdichtung abzuschätzen und Auswirkungen aufzufangen.

Ebenfalls sehr gut besucht waren die Workshops zum Thema Energie von
Prof. Chistof Biba, Prof. Dr. Andreas Häberle (beide SPF Institut für Solartechnik) und Prof. Carsten Wemhöner (IET Institut für Energietechnik). Sie gaben einen Überblick über die vielfältigen Aspekte beim Einsatz von Photovoltaik und Solarthermie und erläuterten unterschiedliche Gebäudekonzepte und aktuelle Rahmenbedingungen für energieeffiziente Gebäude.

Mit Netto-Nullenergie-Konzepten für Areale befassten sich Florian Ruesch (SPF), Prof. Carsten Wemhöner und Simon Büsser (beide IET) im Workshop am Mittwochnachmittag. Sie stellten Zwischenergebnisse des Forschungsprojektes vor, welches das IET im Auftrag des Bundesamtes für Energie (BFE) leitet, ein Projekt mit Fokus auf Auslegung und Integration von Wärmepumpen in Netto-Nullenergiegebäuden und für Verbünde von Gebäuden. Sie zeigten technische und betriebswirtschaftliche Erfahrungen aus der Praxis von solchen Arealkonzepten sowie die Möglichkeiten und Herausforderungen der Dekarbonisierung auf.

Prof. Dr. Michael Burkhardt vom UMTEC Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik, behandelte im Workshop «Nachhaltiges Bauen» die Auswirkungen von Bauprodukten auf Boden und Gewässer.

Use Case für BIM im Infrastrukturbau vorgestellt

Im Swissbau Innovation Lab stellte die HSR aktuelle Arbeiten zu BIM (Building Information Modeling) im Infrastrukturbau vor. Am Beispiel einer 60 Jahre alten Strassenbrücke im Kanton Aargau wurden anschaulich die wichtigsten Arbeitsschritte der Planung von Instandsetzungsmassnahmen gezeigt: von der Zustandserfassung über die Überprüfung der Tragsicherheit bis hin zur Projektierung. In einem mehrdimensionalen Modell (basierend auf einem 3D CAD) können alle dazu notwendigen Informationen aufbereitet und verwaltet werden, z.B. Kosten und Mengen oder Informationen zum Bauablauf.

Auf Einladung der Innosuisse präsentierte die HSR zudem ein neues Verfahren zur Unterstützung der Projektierung einer Baugrundsicherung mit selbstbohrenden Injektionspfählen im Verfahren des Niederdruckjetting (NDJ). NDJ ist ein von der Firma Ghelma AG Spezialtiefbau entwickeltes Verfahren für die Erstellung von selbstbohrenden Injektionspfählen. Die Schwierigkeit: Je nach Beschaffenheit des Bodens können Durchmesser und Bewehrungsüberdeckung der Pfähle stark variieren. Dank des neu entwickelten Systems lassen sich die relevanten Parameter im Voraus genau und zuverlässig bestimmen.

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