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Der Frühling ist da – auch am HSR Campus

18.04.18 - Am Dienstag begrüsste die HSR mit einer kleinen Feier den Frühling auf dem Campus. Prof. Mark Krieger, Professor für Pflanzenverwendung im Studiengang Landschaftsarchitektur, stellte die neuen Campuspflanzungen vor und lud anschliessend zu Rundgängen und Apéro.

Rund 350 Gehölze, 9‘000 neue und ungefähr 5‘000 umgepflanzte Stauden sowie 16‘000 Zwiebeln und Knollen: Das ist die Bilanz der neuen Campuspflanzungen, die ein Team aus Landschaftsarchitekten und -ökologen, Studierenden und Gärtnern im letzten Herbst auf dem HSR Campus realisiert hat. Gestern wurde das von langer Hand geplante Projekt gefeiert und damit gleichzeitig der Frühling an der HSR eingeläutet. Mit einer Einführung von Prof. Mark Krieger, einem Festvortrag von Stephan Aeschlimann Yelin, einem selbständigen Pflanzenverwender, Rundgängen und einem Apéro liess man den Projektverlauf Revue passieren.

Steigende Studierenden-Zahlen machten in den letzten Jahren Behelfsbauten notwendig. Nach der Eröffnung des Forschungszentrums und der Aufstockung zweier Gebäude wurden diese wieder abgebaut. Der Campus hat sich dadurch stark verändert. Die Pflanzungen wurden vor diesem Hintergrund über Jahre hinweg nur erhalten, jedoch kaum entwickelnd gepflegt.

«Es ist nicht nur wichtig, dass wir hier Pflanzenkunde unterrichten können, sondern dass das Ganze auch einen repräsentativen Charakter hat.»

Die neu geschaffene Professur für Pflanzenverwendung in der Landschaftsarchitektur hatte vor wenigen Jahren das Interesse an den Pflanzungen auf dem Campus neu geweckt: «Wir haben im Sommer letzten Jahres bereits angefangen zu planen», schildert Prof. Mark Krieger. «Der Campus hat bereits massive Veränderungen erfahren: Behelfsbauten sind weggekommen und im Zusammenhang mit diesen Baumassnahmen hat sich die Wiese zum See hin stark verändert. Und im Herbst hat uns noch der Sturm unsere ikonenhafte Weide extrem reduziert. Die grösste Veränderung in den letzten Jahren war aber der Neubau des Forschungszentrums. Wir haben 1‘500 Studierende, 600 Mitarbeitende und Dozierende und 50 Veranstaltungen mit externen Gästen pro Jahr. Deswegen ist es nicht nur wichtig, dass wir hier Pflanzenkunde unterrichten können, sondern dass das Ganze auch einen repräsentativen Charakter hat. Der ganze Campus ist gleichzeitig ein öffentlich zugänglicher Raum für die Bevölkerung von Rapperswil-Jona».

Bienenhotel und Mithilfe der Studierenden

Krieger erklärte anschaulich, was warum wo gepflanzt wurde: «Das Blumenhartriegelbeet sah in den Jahren davor eigentlich gar nicht so schlecht aus aber sie hatten nur noch sehr wenig Arten drin. Es hatten uns einige Arten in der Lehre gefehlt, deswegen haben wir uns entschieden, das herauszunehmen und neu zu pflanzen. Wir haben die Studierenden gebeten, sich Gedanken dazu zu machen und Michael Freitag aus den USA, ein Austausch-Student hier, hat eine solche Idee entwickelt.» 

Auch ein Bienenhotel gibt es: «Wir wollen den verschiedenen Wildbienen eine Heimstadt bieten. Warum? Weil das im Unterricht gezeigt wird. In der Landschaftsökologie wird auch über Tiere gesprochen, deshalb sind die verschiedenen Bienen-Arten angeschrieben.»

Am Ende bedankte sich Krieger bei allen Projekt-Beteiligten: «Herzlichen Dank an Marcel Metzger, an die Studierenden, die für den Staudengarten in den letzten Jahren immer wieder Entwürfe gemacht haben, an Viola Thiel, die die Ausschreibung betreut hat, Marco Bertschinger, der die ökologische Infrastruktur geplant hat, an den Gebäudedienst, der wahnsinnig grossherzig ist und mich hier schalten und walten liess und an alle Studierenden, die mit im Team gearbeitet haben.»

Als Dankeschön für die Gärtner gab es Wein und einen herzlichen Applaus.

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