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Lange Nacht der Karriere: 300 Studierende knüpften Kontakte

17.11.17 - Zum vierten Mal organisierten die Career Services der HSR am Donnerstag, 16. November 2017 die Lange Nacht der Karriere. Bei der Veranstaltung lernten sich HSR Studierende und Unternehmensvertreterinnen und -vertreter in lockerer Atmosphäre kennen. Mehr als 300 HSR Studierende nutzten die Gelegenheit, mit ihren potentiellen künftigen Arbeitgebern Gespräche zu führen oder sich bei Workshops für Bewerbungen fit zu machen.

Die Studierenden sprachen auf Augenhöhe mit künftigen Arbeitgebern über ihre berufliche Zukunft, die Aussichten und Trends der Branchen. Sie lernten Kaderleute von Firmen wie ABB oder EMS-Chemie beim Töggeli-Turnier kennen oder fachsimpelten im Studierenden-Wohnzimmer mit Ingenieuren von Noser Engineering über aktuelle Technologien. In der Lounge von PwC sprachen sie über digitale Themen von morgen oder erlebten beim Live-Hacking im Cyber-Defence-Workshop des Eidgenössischen Verteidigungsdepartements die neuesten Angriffs- und Abwehrstrategien. In Workshops feilten sie an den eigenen Bewerbungs-Profilen und liessen sich bei CV-Checks, Probe-Vorstellungsgespräche oder Auftritts-Trainings von Unternehmensvertretern von Zühlke Engineering, Migros IT-Services oder Consult & Pepper beraten.

Win-Win für Studierende und Unternehmen

Die Arbeitgeberinnen und -geber zeigten grosses Interesse daran, direkt mit den HSR Studierenden ins Gespräch zu kommen. In den MINT-Fachgebieten, in denen die HSR fokussiert ausbildet, übersteigt die Nachfrage nach Fachkräften das Angebot auf dem Arbeitsmarkt bei Weitem. Vor diesem Hintergrund war die Lange Nacht der Karriere ein Win-Win-Event für Studierende und Arbeitgeber. Die Unternehmen knüpften persönliche Kontakte zu den Studierenden aus den Bereichen Technik, Informatik und Umwelt im Bestreben, die Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen.

CEO-Frühstück: «Chancen packen, wenn sie sich ergeben»

Nach dem offiziellen Ende am Donnerstagabend gegen 22 Uhr wurde die Lange Nacht der Karriere am Freitag mit einem CEO-Frühstück fortgesetzt. Geri Moll (CEO, Noser Engineering AG) und Philipp Sutter (CEO, Zühlke Engineering AG) reflektierten ihren Weg bis an die Spitze der Karriereleiter. Die HSR Studierenden nutzten die Gelegenheit zum Nachfragen und holten sich Tipps für ihre Karriereplanung. Philipp Sutter gab zu bedenken, dass sich die Karriere nicht direkt nach dem Studium planen lässt. «Chancen kommen nie zum richtigen Zeitpunkt. Deshalb sollte man nicht auf den richtigen Zeitpunkt für den nächsten Karriereschritt warten, sondern Chancen packen, wenn sie sich ergeben», sagte Sutter. Angesprochen auf ihren Bildungsweg bis zum CEO waren sich Sutter und Moll einig, dass man Weiterbildungsentscheidungen auf den eigenen Weg abstimmen sollte. «Eine Wirtschaftsweiterbildung ist für einen Ingenieur zum Beispiel sinnvoll, wenn man merkt, dass dieses Wissen für die nächsten Schritte nützlich wäre», sagte Moll. Laut Sutter habe man in der Schweiz sehr gute Möglichkeiten, den eigenen beruflichen Weg durch Weiterbildungen ständig nachjustieren zu können: «Das sollte man nutzen Und wie positioniert man sich bei der Besetzung von Kaderstellen? Um sich als Kandidat gut zu positionieren, sei es wichtig, sich engagiert zu zeigen und gerne Verantwortung zu übernehmen, betonte Moll: «Ob man ein bisschen besser als alle anderen programmieren kann, ist nicht so entscheidend.»

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