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Lernen, ein marktfähiges Produkt zu entwickeln: Die WING-Industrieprojekte

30.07.18 - Studierende im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen stellten kürzlich ihre Industrieprojekte vor. Ziel war es, für einen realen Industriepartner einen Prototyp zu entwickeln, der auf dem Markt besteht.

Was WING-Studierende im 2. Semester über Entwickeln und Konstruieren lernen, üben sie ab dem dritten Semester im Industrieprojekt. Industrieprojekt heisst, gemeinsam mit einem Partner aus der Industrie ein industriell gefertigtes Produkt zu entwickeln – von ersten Konzeptideen bis zum getesteten Prototypen. Anfang Juni präsentierten angehende Wirtschaftsingenieure und –ingenieurinnen ihre Prototypen eines «Wireless power table system» dem diesjährigen Industriepartner Feller AG. Die Aufgabenstellung in diesem Jahr: Es sollte ein innovatives System entwickelt werden, das Strom kabellos vom Boden zu einem Tisch leitet, wo Geräte wie Smartphones oder Laptops angeschlossen werden können. Wichtige Kriterien waren dabei die Flexibilität der Tische, die Produktionskosten und die unabdingbare Personensicherheit. Das Ziel: Das Kabel-Wirrwarr reduzieren, das in vielen Konferenzräumen vorherrscht. Ein Anwendungsbeispiel sind Seminarräume, wo Tische häufig umgestellt werden und die Stromversorgung der einzelnen Tische jedes Mal neu organisiert werden muss. Mit einem «Wireless power table system» würden Verlängerungskabel, Verteilstecker und Co. wegfallen. Das spart Zeit und Nerven.

Sehr unterschiedliche Lösungsansätze

«In der Theorie haben Sie einen vierstufigen Prozess gelernt: Klären, konzipieren, Entwerfen, Ausarbeiten», sagte Prof. Dr. Albert Loichinger, betreuender Professor im Projekt, in seiner Einführung: «Hier sollten Sie erleben, wie dieser Prozess funktioniert und in der Realität abläuft.» Sechs verschiedene Prototypen entsprangen diesem Prozess. Die Gruppen  präsentierten sehr unterschiedliche Lösungsansätze - von rein elektromechanischen bis hin zu komplexen elektronischen Lösungen. Als Schnittstelle zum angeschlossenen Gerät wurden auch verfügbare Standard-Komponenten eingesetzt, die ein nahezu beliebiges Umstellen des Tisches zulassen.

Feller AG erwägt Kombination aus mehreren Entwürfen

«Die Kunst ist es, ein Konzept zu entwickeln, dass kostengünstig in der Produktion ist und auf dem Markt funktioniert», sagte Albert Loichinger am Ende und lobte die gelungenen Präsentationen der Studierenden. Ob und welcher Prototyp es am Ende in die Produktion schafft, wird sich zeigen: «Es ist gut möglich, dass wir eine Kombination aus mehreren Entwürfen auf den Markt bringen», meinte Raul Bonade, Leiter Product Management und Data Management bei der Feller AG.

Sie interessieren sich für ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen an der HSR? Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier. 

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