Alle Einträge anzeigen

Medizinprodukte an den Nutzerinnen und Nutzern ausrichten

05.12.19 - 42 Expertinnen und Experten aus Unternehmen der MedTech-Branche, Kliniken und Forschungsinstitutionen besuchten Ende November den Workshop «User Experience in Medical Products». In wenigen Stunden entwickelten die Teilnehmer nach den Ansätzen des Collaborative UX Design in interdisziplinären Teams gemeinsam eine Einkaufshilfe für Rollstuhlfahrer.

Medizinische Produkte müssen sich an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer orientieren. Selbstverständlich ist das jedoch nicht, denn im regulatorisch und gesetzlich stark überwachten Medizintechnik-Sektor ist Produktentwicklung eine besondere Herausforderung.

Um den Fokus bereits vor und während der Entwicklung von Medizinprodukten auf die Nutzer der Produkte zu legen, orientieren sich immer mehr MedTech-Firmen am nutzerorientierten Design. Egal ob Produkte von Pflegekräften in Kliniken oder von Patienten zu Hause oder im Alltag genutzt werden. Medizinprodukte müssen vielfältige Ansprüche erfüllen und auch komplexe Produkte möglichst einfach benutzbar sein.

Der Nutzer muss Teil der Lösung sein

Beim MedTech-Workshop «User Experience in Medical Products» stand genau das im Fokus. Ende November nahmen sich 42 Expertinnen und Experten aus MedTech, Klinikwesen und Forschung die Zeit, um in interdisziplinären Gruppen neue Techniken aus dem Collaborative UX Design zu lernen.

Statt vom Problem direkt zur Lösungsentwicklung zu gehen, mussten die Teilnehmenden, begleitet von UX-Expertinnen und –Experten, in Kleingruppen zuerst systematisch die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern ermitteln und diese dann bei der Entwicklung der technischen Lösung integrieren. Der beispielhafte Use Case dafür war die Entwicklung einer Einkaufshilfe für Rollstühle.

Das MedTech Lab der HSR organisiert den nächsten MedTech-Workshop im kommenden Jahr. Interessierte können sich per Mail an medtechlab(at)hsr.ch frühzeitig darüber informieren lassen.

Das Projekt GEHsund will das Zufussgehen fördern. Bildquelle: art.I.schock

GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr

Ein Stück öffentlichen Raums für Fussgänger zurückerobern: Das Projekt GEHsund will das...

Im Wasserlabor des IBU Institut für Bau und Umwelt werden die Schutzmassnahmen für hochwassergefährdete Gebiete mit physischen Modellen untersucht und optimiert.

Ein Kompetenzzentrum für das Wasser

Pestizidrückstände, Fassaden-Biozide, Mikroplastik. Unser...

Coronavirus - Informationen der HSR Hochschule für Technik Rapperswil

09.07.20 - Die HSR nimmt laufend Anpassungen vor, um das Schutzkonzept und den Betrieb an die...