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Preisverleihung Stiftung Futur

19.03.14 - Das IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung und das IET Institut für Energietechnik wurden für ihre Neuentwicklungen von der Stiftung FUTUR mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.

Die Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (kurz: Stiftung FUTUR) zeichnete am 18. März 2014 zwei herausragende Forschungsprojekte der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit einem Innovationspreis aus. Die prämierten Projekte profilieren sich durch Innovation, hohen Kundennutzen und unternehmerische Umsetzung. Futur-Stiftungsrat und Förderer Dr. h.c. Thomas Schmidheiny ist erfreut über die Innovationskraft an der HSR: „Es freut mich, wie viele tolle Projekte eingereicht wurden. Die Wahl fiel uns nicht leicht.“ Die Gewinner hätten in Zusammenarbeit mit der Industrie eine hervorragende Leistung erbracht.

Folgende Projekte wurden ausgezeichnet:

 

Hauptpreis (dotiert mit CHF 10‘000): «Faserverbund-Luftleitblech für grosse Strahltriebwerke» an Prof. Dr. Markus Henne, IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung

Für den Triebwerkshersteller Rolls-Royce plc. in Grossbritannien entwickelte Prof. Dr. Markus Henne mit seinem Team am IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung das «Faserverbund-Luftleitblech» als Bestandteil einer Flugzeugturbine. Neu ist es erstmals in einer Faserverbundbauweise gefertigt worden, wobei eine 30% tiefere Masse erzielt werden konnte. Dies reduziert sowohl das Gewicht der Strahltriebwerke als auch das Ausfallrisiko von Flugzeugturbinen. Das Faserverbund-Luftleitblech wird als Serie bei der Firma Fischer Advanced Composite Components FACC in Österreich produziert und an Rolls-Royce geliefert. Auch an der internationalen JEC Europe Composites Show in Paris überzeugte dieses HSR Projekt und gewann den JEC Award in der Kategorie „Aeronautics“.

 

Anerkennungspreis (dotiert mit CHF 6‘000): «Trockene Antriebstransformatoren für elektrische Schienenfahrzeuge» an Prof. Dr. Jasmin Smajic, IET Institut für Energietechnik

Prof. Dr. Jasmin Smajic hat mit seinem Team am IET Institut für Energietechnik den weltweit ersten ölfreien Transformator für Schienenfahrzeuge entwickelt. Der trockene Antriebstransformator ist ein Bestandteil des elektrischen Antriebssystems des Zugs. Er reduziert die mittlere Spannung des SBB-Netzes (15kV) auf die Niedrigspannung (400V) des elektrischen Zugantriebs und sorgt für einen höheren Wirkungsgrad des ganzen Systems. Damit wird das Brand- und Explosionsrisiko der ölgefüllten Transformatoren eliminiert und die Wartungskosten sowie das Umweltrisiko vermindert. Seit Dezember 2013 fährt der erste Prototyp mit den trockenen Trafos von Rapperswil und Wädenswil nach Einsiedeln. Der trockene Antriebstransformator für Schienenfahrzeuge wird in Serie bei der Firma ABB Schweiz AG produziert und an Stadler Rail AG geliefert.

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