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SJf-Eröffnungsfeier läutet das Finale des nationalen Wettbewerbs an der HSR ein

03.05.19 - Die Stiftung Schweizer Jugend forscht (SJf) trägt das Finale ihres nationalen Wettbewerbs dieses Jahr an der HSR aus. Während drei Tagen stellen Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Projekte aus. Am Donnerstag fand die Eröffnungsfeier in der Aula der HSR statt. FHO Präsident Stefan Kölliker und HSR Rektorin Margit Mönnecke begrüssten die Anwesenden im Namen des Kantons St.Gallen und der HSR. SJf Alumni erzählten von ihren Erfahrungen und hatten wertvolle Tipps für die aktuellen Finalistinnen und Finalisten.

Brillen aus recycelten PET-Flaschen und eine digitale Einkaufsliste mit Spracherkennung und integriertem Drucker sind nur zwei Beispiele der 91 Arbeiten, die momentan anlässlich des Finales von Schweizer Jugend forscht an der HSR besichtigt werden können. Am ersten Tag der Ausstellung konnte man sich bereits ein Bild der Themenvielfalt und des Wissensdursts der Jungforscherinnen und Jungforscher machen. Auch die Jonerin Jasmina Henggeler hat das mehrstufige Selektionsverfahren des Wettbewerbs gemeistert und stellt noch bis Samstag, 4. Mai im Gebäude 1 der HSR aus (Programmflyer).

Mit der Eröffnungsfeier am Donnertagnachmittag in der Aula der HSR fiel der Startschuss zu regem Austausch zwischen ersten Ausstellungsbesuchern und Medienleuten mit den Finalistinnen und Finalisten.

Neugier und Forscherdrang bei SJf wie auch an der HSR

Der St.Galler Regierungsrat und FHO Präsident Stefan Kölliker sprach seine Bewunderung für die Motivation der Teilnehmenden aus: «Ich bin der festen Überzeugung, dass die forschende Jungend einen grossen Einfluss auf die Gestaltung unserer Gesellschaft hat und die Schweiz dank Ihnen im Bereich der Wissenschaft weiterhin führend bleiben wird», sagte Kölliker in seiner Begrüssungsrede an der gestrigen Eröffnungsveranstaltung.
HSR Rektorin Margit Mönnecke begrüsste die Finalistinnen, Finalisten und Medien im Namen der Hochschulleitung. Beim Wettbewerb SJf gehe es doch insbesondere um Neugier und darum, den Forscherdrang der Jugend zu unterstützen. Das, so Mönnecke, sei etwas, das auch an der HSR stark im Mittelpunkt stehe: «Wir versuchen unsere Studierenden dabei zu unterstützen, indem wir auf das Arbeiten in kleinen Gruppen setzen, auf einen ganz engen Kontakt zu den Dozierenden und darauf, dass Sie mit konkreten Fragen der Praxis konfrontiert werden und die Möglichkeit haben, mit unseren Praxispartnern Lösungen zu erarbeiten», so die Rektorin der HSR.

Die schlaflosen Nächte lohnen sich

Zwei SJf-Teilnehmende vom letzten Jahr stellten sich und ihre Projekte vor, gaben den diesjährigen Teilnehmenden Ratschläge und vermittelten einen Eindruck davon, was die Jungtalente nach Schweizer Jugend forscht Grossartiges erwarten könnte. Sébastien Garmier hatte im Fachbereich Physik und Technik eine Software entwickelt, die schwarze Löcher berechnet und simuliert. Dafür erhielt er das Prädikat hervorragend, zwei internationale Preise und unter anderem eine Einladung an die Nobelpreisverleihung in Stockholm. Besonders freue er sich auf den kommenden Herbst, wo er das Paranal-Observatorium in Chile, eines der grössten visuellen Teleskope der Welt, besichtigen dürfe, so Garmier.
SJf-Alumna Nina Caviezel komponierte drei klassische Klavierstücke zu drei Gemälden von Claude Monet. Auch sie erhielt letztes Jahr das Prädikat hervorragend, einen Sonderpreis und berichtete von einer aufregenden Zeit nach dem Wettbewerb. So durfte sie an der Genius Olympiade in New York teilnehmen und dort eine Woche lang zusammen mit Jungforschenden aus der ganzen Welt ausstellen. «All die schlaflosen Nächte, alle Selbstzweifel, das Zittern vor den Präsentationen und das Fluchen über verlorene Dokumente – all das ist es wert, es lohnt sich», ermunterte sie. «Vergesst nicht, all die anderen Stände und Projekte anzusehen und eure Kolleginnen und Kollegen über ihre Arbeiten auszufragen. Es ist unglaublich spannend was hier passiert.»

In diesem Sinne laden auch wir Sie ein: Besuchen Sie noch bis Samstag, 4. Mai 2019, die Ausstellung der 91 Arbeiten aus 7 Fachbereichen an der HSR. Es lohnt sich.

Weitere Informationen zum Finale von Schweizer Jugend forscht an der HSR finden Sie hier.

Programmflyer

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