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Studierenden-Projekte gestalten das Limmattal

20.11.19 - Ein Ideenwettbewerb forderte Studierende verschiedener Hochschulen dazu auf, sich mit dem Landschaftsraum Limmattal zu befassen. 4 der 11 Gewinnerprojekte stammen von HSR Studierenden im Studiengang Landschaftsarchitektur. Die Landschaftsausstellung «Wachgeküsst» zeigte die Installationen bis Anfang November.

«Die Zukunft wird von Menschen gestaltet. Auch im Limmattal», so der Gedanke hinter der Landschaftsausstellung. Im Zuge eines Ideenwettbewerbs wurden Studierende dazu aufgefordert, «sich mit dem Landschaftsraum zwischen Dietikon, Spreitenbach, Würenlos und Oetwil a.d.L. zu befassen», schreiben die Veranstalter. Die Aufgabe: In Form von temporären Installationen das Potential des Landschaftsraums zu nutzen und kurzfristig zu verändern.
Das dicht besiedelte Limmattal ist durch seine geographische Lage wichtiger Durchfahrtsraum für die Schweiz und Europa. Innovative Projekte sollen Antworten auf Fragen geben, die mit den Herausforderungen des Limmattals einhergehen.

Aus 85 eingereichten Beiträgen wählte eine Jury, bestehend aus 14 Fachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und Kantone Zürich und Aargau, 11 Projekte zur Realisierung aus. 4 dieser Gewinnerprojekte stammen von HSR Studierenden im Studiengang Landschaftsarchitektur. Bilder zu den Projekten finden Sie in der Slide-Show rechts.

Die Projekte aus dem Studiengang Landschaftsarchitektur in der Übersicht:

«Völlig Banane» von Rhea Mollet und Vera Rodel
Eine kleine Bananen-Plantage im Limmattal macht auf den Wert und die Fragilität der Landwirtschaft aufmerksam aber auch auf die Veränderung einer bedrängten Fläche durch den Klimawandel.

«Wettlauf» von Carina Kohler, Fabienne Künzli und Rebecca Glaus
Das Projekt rückt die Geschwindigkeit in den Fokus: Die Installation zeigt einheimische Tiere als Figuren, die mit Autos, Zügen und den Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern um die Wette laufen.

«Spieglein Spieglein auf dem Land» von Yves Brocker, David Fischer und Michael Siegenthaler
Die Installation hält unserer Gesellschaft den Spiegel vor. Durch die sich abwechselnde Spiegelung des Selbst, des Waldes und der Fernsicht über die Landschaft des Limmattals, kann der Betrachter seine Umgebung als Ganzes wahrnehmen.

«Eintauchen» von Rebecca Glaus, Fabienne Künzli und Carina Kohler
Eine verspiegelte Brückenunterführung lässt die Betrachtenden für einen Moment in die Limmat abtauchen.

Die Studierenden erarbeiteten die Projekte und Anleitungen zur Realisierung im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Landschaftsarchitektur im Fachbereich Entwurf bei Prof. Andrea Cejka.

Auch ein HSR Absolvent ist unter den 11 Siegerprojekten vertreten. Mit der Installation «Refugium» schafft Raphael Kleindienst, Master-Student an der Zürcher Hochschule der Künste, eine Interventionsfläche, ein «Refugium der Wildnis», in Form von Vogelhäusern und Bienenhotels inmitten einer von Menschenhand stark überformten Landschaft.

Regionale 2025

Der Ideenwettbewerb und die Ausstellung «Wachgeküsst» fanden im Zuge der Regionalen 2025 statt, einer Veranstaltungsreihe des Vereins Regionale Projektschau Limmattal, die das Image des Limmattals aufwerten will und im Jahr 2025 mit einer grossen Ausstellung enden soll.

Weitere Informationen zur Regionale 2025 finden Sie hier.

Bachelor-Infotag am 14. März 2020

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