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World Usability Day 2017: UX Community trifft sich an der HSR

10.11.17 - Mit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am Donnerstag, 9. November 2017 der World Usability Day statt. Der Event versammelte bereits zum fünften Mal interessierte Fachpersonen aus dem In- und Ausland an der HSR. Dieses Jahr hörten sie Vorträge zum Thema Inklusion, die Lösungen für schwierige Herausforderungen aufzeigten: Wie gestaltet man ein Kinderbuch, das alle Kinder erleben können? Wie kann man Menschen mit eingeschränkter Mobilität leichteres Reisen ermöglichen? Wie kann ein Smartphone Menschen mit Behinderung helfen?

Inklusion ist mehr als Barrierefreiheit – darüber schienen sich die vielen interessanten Vortragenden am World Usability Day 2017 einig zu sein. Unter dem Titel «Inclusion through User Experience» stellten sie Herausforderungen und innovative Lösungen für die Umsetzung von Inklusion im Design vor. HSR Professor Markus Stolze, Leiter des MAS Human Computer Interaction Design, eröffnete die Veranstaltung und freute sich über die vielen bekannten Gesichter aus verschiedenen Abschlussjahrgängen seines Studiengangs im Publikum. UX Pionier Christian Hauri, der bereits seit 25 Jahren im Bereich User Experience tätig ist, führte durch die Vorträge.

UX-Herausforderungen interdisziplinär meistern

Inklusion ist in allen Lebensbereichen relevant: Von der UX einer Parkuhr, die Christian Wullschleger, Entwicklungsingenieur bei «Zühlke», vorstellte. Bis zum inklusiv designten Kinderbuch, das Gregor Strutz mit seiner Berliner Agentur «inkl. Design» in Alltagssprache, Braille-Schrift und Leichter Sprache als eine gemeinsame Ausgabe entwickelte.

Alecia Gaetlin von Airbnb brachte eine sehr persönliche Perspektive in die Auseinandersetzung mit dem Thema. Ihren Vortrag eröffnete sie mit ihrer eigenen Geschichte: Wie sie durch eine ihre Mobilität einschränkende Erkrankung selbst Hürden erlebte und gemeinsam mit anderen beschloss, sich im Rahmen ihres Arbeitgebers Airbnb mit Sitz in Portland (USA) für Inklusion einzusetzen. Das Einbeziehen von Reisenden mit Einschränkungen ist eine grosse Herausforderung für die Plattform. Andreas Uebelbacher von «Acces for All» zeigte die Potentiale von mobilen Apps für ebensolche Herausforderungen auf. Für Menschen mit Behinderungen birgt das Kompensieren der Sinneseinschränkungen durch Smartphones viele Möglichkeiten in den verschiedensten Bereichen.

Der World Usability Day wird seit 2013 vom User-Experience Netzwerk UX Schweiz an der HSR veranstaltet. Die Teilnehmenden stammen aus einem breiten Feld an Fachgebieten von Informatik, Design, Produktentwicklung bis zu Psychologie. Sie vereint das Interesse für Usability und User Experience. Ein grosser Teil der WUD Teilnehmenden hat den interdisziplinären MAS Human Computer Interaction Design an der HSR abgeschlossen und kehrt jährlich zum World Usability Day an die HSR zurück, um sich als UX Community auszutauschen.

Weitere Informationen:

UX Schweiz

MAS Human Computer Interaction Design

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