Preise & Podeste

2018

Durch Fingerspitzentracking im 3D Raum auf natürliche Weise mit der virtuellen Welt interagieren, mit selbst entwickelten, autonom agierenden Robotern an den Eurobot Meisterschaften antreten und vieles mehr: Auch in diesem Jahr wurden zahlreiche spannende Projekte ausgezeichnet.

Erfahren Sie hier mehr über die diesjährigen preisgekrönten Projekte und Innovationen der HSR.

Amelie Kessler, Alexandra Liening und Carina Brandl (v.l.) lieferten den besten städtebaulichen Wettbewerbsbeitrag in der Kategorie Städtebau im Schlaun-Wettbewerb 2017 /2018
Electronics4you erhält die ETH-Ehrenmedaille: Sara Springmann, Rektorin der ETH, Colin Burch, Lernender HSR, Marcel Friesch, Diplomand, Heinz Mathis, HSR Professor und Institutsleiter ICOM, Selina Malacarne, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICOM, Juraj Hromkovic, ETH-Professor (v.l.n.r)
Tabea Mendez erhält SGA Förderpreis
Schinkelpreis 2018: Marco Stadlin, Sarah Simon und Dominik Rhyner (v.l.)
Lab Sciences Award 2018 für Fabian Geber und Lukas Vassalli
Sieg für das HSR Team an der Schweiz-Ausscheidung der Campus Innovation Challenge 2018
Das HSR Team «HappySocialRobot»: Florin Tobler, Roberto Fortunato, Patrick Ulbl, Dario Niggli, Joel Meloni, Tomo Bogdanovic (v.l.n.r.)
EDC GIS-Award an HSR Studentin verliehen
FUTUR-Innovationspreise an Prof. Dr. Paul Zbinden und Prof. Dr. Jasmin Smajic verliehen
HSR Informatik-Bacheloranden gewinnen Prix LITRA 2018
HSR Absolventin Stefanie Giger mit WI-Award ausgezeichnet
Daniela Meier gewinnt Best of Bachelor
HSR Absolventin mit WI-Award ausgezeichnet
HSR Absolventin mit WI-Award ausgezeichnet

Gewinnerin Stefanie Giger (Mitte) mit Studiengangleiter Wirtschaftsingenieurwesen an der HSR Daniel F. Keller (links) und Philipp Roh von der Geberit Produktions AG (rechts).

Für ihre Bachelorarbeit im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der HSR zeichneten die Wirtschaftsingenieure Schweiz Stefanie Giger mit dem Schweizer Wirtschaftsingenieur-Award 2018 aus. Die feierliche Preisverleihung fand im Hotel Astoria in Olten statt. 

Ob durch Barcodes, RFID (Radio-Frequency Identification) oder Klarschrifterkennung (OCR): Durch die eindeutige Kennzeichnung ihrer Produkte stellen Hersteller die Rückverfolgbarkeit einzelner Produkte sicher. Das ist ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagements. Besonders schwierig wird eine solche Kennzeichnung, wenn Produkte schwer zu beschriften oder starker Abnutzung ausgesetzt sind. Wie zum Beispiel im Fall von Rohrverbindungen der Geberit Produktions AG in Jona. Stefanie Giger suchte in ihrer Bachelorarbeit «Automatisches Identifikationssystem - Eindeutige Speicherung und produktspezifische Zuordnung von Qualitätsdaten» nach einem automatischen Identifikationssystem für die

Geberit-spezifische Anwendung, prüfte die Lösung in einem Baustellentest auf ihre Tauglichkeit und untersuchte mögliche Zukunftsszenarien bezogen auf die Integration entlang der Supply Chain.

Der Wirtschaftsingenieur- (WI-) Award wurde dieses Jahr zum 10. Mal verliehen. Die Preisverleihung fand am 18. Oktober 2018 im Hotel Astoria in Olten statt. Neben Stefanie Giger freuen sich dieses Jahr auch Rolf Meier, ZHAW (1. Rang) und Linus Bächler, Hochschule Luzern über die begehrte Auszeichnung. Die HSR gratuliert Stefanie Giger und den beiden anderen Preisträgern herzlich.

Der WI-Award wird alljährlich vom Verband Die Wirtschaftingenieure Schweiz an die besten Diplom- bzw. Bachelorarbeiten der sieben Partnerschulen verliehen. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, das Berufsbild bekannter zu machen, Kontakte zu relevanten Partnern zu knüpfen und die Qualität und Aktualisierung der Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur und zur Wirtschaftsingenieurin sicher zu stellen. Die Wirtschaftsingenieure sind Teil des Berufsverbandes SWISS ENGINEERING (STV).

EDC GIS-Award an HSR Studentin verliehen
EDC GIS-Award an HSR Studentin verliehen

Mirta Niederhauser (Mitte) bei der Preisverleihung des EDC GIS-Awards an der HSR

Mirta Niederhauser gewinnt den EDC GIS-Award 2018 der HSR Hochschule für Technik Rapperswil. Dieser Preis für herausragende Studienleistungen wird im Rahmen der Vereinbarungen als Esri Development Center von Esri gestiftet und ausgelobt. Niederhauser untersuchte in ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung der HSR das bauliche Verdichtungspotenzial der Gemeinde Baar.

Sie überprüfte die Anwendbarkeit und Genauigkeit der neuen technischen Hilfsmittel der Geoinformatik und setzte diese gelungen in Kontext zu den raumplanerischen Anliegen. Sowohl die planerische als auch die technische Methodik überzeugen die sechsköpfige Jury an der HSR.

Die Absolventin des HSR Studiengangs Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung zeigte auch die Grenzen der technischen Hilfsmittel auf und stellte die Ergebnisse hervorragend dar. Geoinformationssysteme (GIS) und Geodaten werden hier vollständig als planerische Hilfsmittel verstanden und zur Erkenntniserweiterung benutzt.

Digitalisierung erhöht Anforderungen an Geoinformationen

Mit der Auslobung des GIS-Awards reagiert die Hochschule Rapperswil – unterstützt durch die Anerkennung als Esri-Development Center EDC – auf die zunehmenden Anforderungen an den Einsatz von geografischen Informationen in der Planung infolge der Digitalisierung. Sie verändert traditionelle Abläufe, Mechanismen und jahrelange Gewohnheiten in der Praxis, in der Forschung und auch in der Lehre. Geodaten und GIS gehören zunehmend zum Alltagswerkzeug in der Ausbildung. Der von Esri Inc. gestiftete Preis würdigt beispielgebende Arbeiten von Studierenden und fördert die Anwendung von Geoinformation in den Studienangeboten der HSR.

Den Abstract der Sieger-Bachelorarbeit von Mirta Niederhauser finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Studium Landschaftsarchitektur oder Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung an der HSR finden Sie hier. Informationen zum EDC GIS-Award und zum Kompetenzzentrum Geoinformation sehen Sie unter www.geoinformation.hsr.ch.

Über den GIS-Award der HSR und die Preisstifterin Esri Schweiz AG

Geoinformation und GIS-Instrumente erlangen in der Ausbildung an der HSR eine immer wichtigere Rolle. So wie bereits mehr als 60% aller Entscheidungen in Verwaltung und Wirtschaft einen geografischen Bezug haben, steigt auch die Bedeutung von Geodaten und von Werkzeugen im Umgang mit Geoinformationen in allen Studienangeboten der HSR. Die HSR zeichnet seit 2017 in Zusammenarbeit mit Esri Schweiz AG jährlich herausragende GIS-Anwendungen oder GIS-Entwicklungen innerhalb studentischer Arbeiten aus.

Der Esri Development Center (EDC) GIS-Award würdigt damit beispielgebende Arbeiten der Studierenden und fördert die Anwendung von Geoinformation in den Studienangeboten der HSR. Eingereicht werden können alle Arbeiten von Studierenden der HSR, die offizielle Studienleistungen im Rahmen von Studienangeboten der HSR sind. Dies sind nicht nur Übungen in GIS 1 oder GIS 2, sondern auch Studienprojekte (bspw. Landschaftsplanung oder Projekt Raumplanung) oder Bachelorarbeiten.

Die Esri Schweiz AG engagiert sich im Bereich Geoinformation für eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit, offene Geodaten und aktuelle, nutzbringend aufbereitete Geoinformationen für fundierte Entscheidungen. Esri bietet unter anderem die Software ArcGIS an, mit der Informationen mit Raumbezug analysiert werden können.

Seit November 2016 trägt die HSR die Auszeichnung Esri Development Center (EDC). Die Esri Schweiz AG fördert mit der Initiative den Zugang für Studierende und Forscher zu Geodaten und unterstützt sie mit modernsten Geoinformationssystemen. Die Kooperation zwischen Esri und der HSR fördert die innovative Anwendung von Geodaten. Vom Wissensaustausch zwischen Hochschule und Industrie profitieren Studierende, Forschende und Kunden zugleich.

HSR Informatik-Bacheloranden gewinnen Prix LITRA 2018
HSR Informatik-Bacheloranden gewinnen Prix LITRA 2018

HSR Preisträger Jonas Matter (4.v.l.) mit Betreuer Prof. Claudio Büchel (5.v.l.) zwischen LITRA-Präsident Martin Candinas (3.v.l.), Bundesrat Ueli Maurer (4.v.r.), Laudator und Jury-Mitglied Prof. Vincent Kaufmann und den anderen Preisträgern. Fehlen auf dem Bild: Robin Suter und Hauptbetreuer Prof. Stefan F. Keller. Bildquelle: LITRA.

HSR Absolventen Jonas Matter und Robin Suter gewinnen für ihre Bachelorarbeit «ÖV-Güteklassen 2018» im Studiengang Informatik den Prix LITRA 2018. Die HSR gratuliert den beiden herzlich.

«Wir bedanken uns nochmals, dass Sie ihre Arbeit für den Prix LITRA 2018 eingereicht und mit Ihrer Arbeit dem Thema Mobilität in der Forschung Gehör verschafft haben», schreiben die Veranstalter in der Einladung zur Preisverleihung an die beiden HSR Bacheloranden. Jonas Matter und Robin Suter haben in ihrer Bachelorarbeit «ÖV-Güteklassen 2018» im Studiengang Informatik eine neue Methode zur Beurteilung der Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr erarbeitet. Sie stellten Handlungsbedarf bei der Definition der ÖV-Güteklassen und den Faktoren fest, mit denen sie berechnet werden. So wird zum Beispiel das Einzugsgebiet einer Haltestelle heute nur über die Luftdistanz gemessen und nicht durch tatsächlich existierende Zugangswege. Die Informatik-Absolventen entwickelten eine Anwendung, die die Zugänglichkeit und die Topografie rund um Haltestellen besser berücksichtigt. Mit Hilfe von OpenStreetMap-Daten und der pgRouting-Software haben sie ein Tool entwickelt, das die ganze Schweiz abdeckt und das die notwendigen Daten automatisch importiert. Es bietet so einen Mehrwert für Raumplaner, Transportunternehmen und ÖV-Kunden. Betreut wurden die beiden HSR Bacheloranden von Informatik-Prof. Stefan Keller. Die Idee sowie Siedlungs- und Verkehrsplanerische Expertise stammt von Claudio Büchel, Professor für Stadt-Verkehrs- und Raumplanung an der HSR.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Mitgliederversammlung des LITRA-Vereins am 26. September 2018 im Hotel Bellevue in Bern statt. Insgesamt wurden drei studentische Abschlussarbeiten mit einem Preisgeld von CHF 3‘000 ausgezeichnet. Jonas Matter und Robin Suter setzten sich gegen 15 Konkurrentinnen und Konkurrenten durch – ein Rekord an eingegangenen Diplomarbeiten.

Der Prix LITRA fördert neue Impulse im öffentlichen Verkehr. Er richtet sich an alle Studierenden von Schweizer Universitäten und Hochschulen, die sich in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten dem Thema «öffentlicher Verkehr» und «Mobilität» widmen. Die LITRA möchte mit dem seit 2011 alljährlich verliehenen Preis die Forschung rund um den öffentlichen Verkehr fördern und die Studierenden motivieren, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Die LITRA (Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr) ist ein Verein mit Sitz in Bern. Ihre Träger sind die Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs der Schweiz, namentlich die Schweizerischen Bundesbahnen, die konzessionierten Transportunternehmungen im Regional- und Agglomerationsverkehr sowie PostAuto Schweiz. 

Mehr zur Verleihung des Prix LITRA 2018 lesen Sie hier.

Weitere Informationen zum Prix LITRA finden Sie hier.

Electronics4you erhält die ETH-Ehrenmedaille
Verleihung der ETH-Ehrenmedaille: Sara Springmann, Rektorin der ETH, Colin Burch, Lernender HSR, Marcel Freisch, Diplomand, Heinz Mathis, HSR Professor und Institutsleiter ICOM, Selina Malacarne, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICOM, Juraj Hromkovic, ETH-Professor (v.l.n.r)

Verleihung der ETH-Ehrenmedaille: Sara Springmann, Rektorin der ETH, Colin Burch, Lernender HSR, Marcel Friesch, Diplomand, Heinz Mathis, HSR Professor und Institutsleiter ICOM, Selina Malacarne, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ICOM, Juraj Hromkovic, ETH-Professor (v.l.n.r).

Über 450 Kinder aus der ganzen Schweiz haben Electronics4you seit der Gründung absolviert. Die ETH würdigte das kürzlich zum 10. Mal durchgeführte, jährlich stattfindende Nachwuchsförderungsprogramm der HSR mit der Ehrenmedaille für besondere Beiträge zum Unterricht von MINT-Fächern. «Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und möchten gleichzeitig unseren Dank an alle aussprechen, die unser Programm über die Jahre unterstützt haben», sagt Prof. Dr. Heinz Mathis, HSR Professor und Institutsleiter des ICOM Institut für Kommunikationssysteme. 

Interesse an Technik wecken

Electronics4you ist die HSR Werkstatt für Jugendliche, die ihre Playstations und Navigationsgeräte selbst «basteln» möchten. Durch spannende Projekte will das Programm Interesse an Technik und technischen Anwendungen wecken und gleichzeitig die Perspektiven des Berufsbilds Elektronikerin, Elektroniker vermitteln.

Weitere Informationen zu Electronics4you finden Sie hier.

Der Preis

Mit dem Preis für besondere Beiträge zum Unterricht von MINT-Fächern rückt die ETH Zürich Schulen ins Rampenlicht, die sich besonders engagieren, den MINT-Unterricht zu optimieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

HSR engagiert sich für Nachwuchs

Die HSR engagiert sich stark in der Nachwuchsförderung bei Kindern und Jugendlichen. Einzelne Schüler oder ganze Schulklassen können unsere Programme wie Informatics4girls, HSRlab, HSR App Quest und weitere besuchen und die Naturwissenschaft und Technik aus ihrer Perspektive erleben.

Finden Sie hier weitere Informationen zur Nachwuchsförderung der HSR.

Schlaun-Wettbewerb: HSR Studentinnen liefern besten Wettbewerbsbeitrag in der Kategorie Städtebau

Aus 54 eingereichten Wettbewerbsprojekten haben die HSR Landschaftsarchitektur-Studentinnen Carina Brandl, Amelie Kessler und  Alexandra Liening (v.l.) den besten Wettbewerbsbeitrag in der Kategorie Städtebau geliefert. 

Die hochkarätige Jury lobte die Arbeit mit ihren interessanten Ansätzen zur Darstellung von Energieproduktion bzw. –verbrauch sowie die differenzierte Abstufung der unterschiedlichen Verkehrsarten. Die Arbeit schafft durch kleinteilige städtebauliche Reparaturen ein geordnetes Stadtbild. Die öffentlichen Freiräume werden besonders in Wert gesetzt, so dass die Stadt für die Menschen angenehm nutzbar wird. Bestechend ist die Idee, durch die Aufständerung der Bahnlinie neue Freiräume zu schaffen, diese multifunktional als Aufenthaltsraum zu nutzen und miteinander zu vernetzen.

Schlaun-Forum fördert junge Planerinnen und Planer

Das Schlaun-Forum lobt jährlich Ideenwettbewerbe für Gebiete in Nordrhein-Westfalen aus. Mit dieser Initiative beabsichtigt das Schlaun-Forum, die kulturelle Infrastruktur in NRW zu fördern und der Bedrohung einer sich verstärkenden Unwirtlichkeit unseres Lebensraumes zu begegnen. Gleichzeitig hat sich das Schlaun-Forum die Förderung junger Planerinnen und Planer in den Fachgebieten Städtebau, Landschaftsplanung, Architektur und Bauingenieurwesen zur Aufgabe gestellt. Für zukunftsorientierte Planungsaufgaben sollen die Teilnehmenden einerseits innovative, nachhaltige Lösungen aufzeigen, andererseits mit ihren Lösungen den Stadt- und Landschaftsraum in NRW weiter entwickeln und gestalten.

Neugestaltung Gladbachtal

Der siebte Schlaun-Wettbewerb befasste sich mit der Neugestaltung des inneren Gladbachtals in Mönchengladbach. Aufgabe war es, das Wettbewerbsgebiet zukunftsweisend zu profilieren und dem Gebiet eine zeitgemässe Bedeutung als innerstädtischer Wohn-und Lebensraum zu geben.

HSR-Team gewinnt Schweiz-Ausscheidung der Campus Innovation Challenge
Sieg für HSR Team an der Schweiz-Ausscheidung der Campus Innovation Challenge 2018

V.l.n.r.: Fabrizio Lazzaretti, Sebnem Kaslack, Andreas Eberhard und Sandro Bischof. Giuliano De Gani konnte aufgrund seiner Bachelorarbeit-Präsentation nicht dabei sein.

Das interdisziplinäre HSR Studierenden-Team «Glückskekse», bestehend aus WING- und Informatik-Studierenden, hat die Schweiz-Ausscheidung der Accenture Innovation Challenge 2018 gewonnen. Die HSR gratuliert.

Die Accenture Campus Innovation Challenge (CIC) ist ein Wettbewerb, den das Beratungs- und Outsourcing-Unternehmen Accenture seit 2005 regelmässig durchführt. Studierenden-Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bearbeiten, in Kooperation mit ihrer Hochschule, eine Fallstudie und präsentieren die Ergebnisse in einem mehrstufigen Wettbewerb. Die angehenden Wirtschaftsingenieure und Informatikerinnen erhalten so Einblick in alle Phasen eines Projekts - von der Ideenfindung über die prototypische Umsetzung bis hin zur Präsentation.

Augmented und Virtual Reality als Case

An der HSR fand der Wettbewerb im Rahmen des Moduls Challenge Projekte statt, wo sie von Prof. Dr. Markus Stolze und Prof. Dr. Daniel Politze betreut wurden. Der Case dieses Jahr: Greater than reality - wie wird AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) unser Leben verändern? Von Shopping mittels Datenbrille im virtuellen Lieblingskaufhaus von zu Hause aus bis hin zu Aus- und Weiterbildung mit 3D-Simulatoren: Der Phantasie wurden keine Grenzen gesetzt.

HSR-Team gewinnt mit AR für die Baustelle

Zwei interdisziplinäre Teams der HSR, bestehend aus WING- und Informatik-Studierenden, traten an der Schweiz-Ausscheidung gegen die Universitäten Bern und Lichtenstein an. Das Rennen gemacht haben die «Glückskekse» mit ihrem Projekt «BauAR». «Wir sind die einzigen Finalisten, die zum Konzept einen technisch ausgearbeiteten Prototyp entwickelt haben, daher hat man uns gute Chancen auf den Sieg prophezeit», erzählt Team-Mitglied Sebnem. Sie hat diesen Sommer ihren Bachelor in Informatik an der HSR gemacht. Für ein Schweizer Elektroinstallationsunternehmen entwickelten sie und ihr Team eine App, die auf der Microsoft Hololens Augmented Reality Brille läuft. Sie importiert CAD (Computer Aided Design) Rohdaten und visualisiert diese direkt auf der Baustelle. So wissen Elektriker und Elektrikerinnen ohne Plan aus Papier, wo sich Schächte befinden, Rohre zu verlegen oder Kabel zu ziehen sind. Mittels Positionsbestimmung an den richtigen Stellen visualisiert die Brille Rohrendpunkte und zeigt den Elektrikern Arbeitsschritte auf, welche sie mittels To-Do-Liste abhaken können.

Wir gratulieren zum Regionalsieg!

FUTUR-Innovationspreise an Prof. Dr. Paul Zbinden und Prof. Dr. Jasmin Smajic verliehen
FUTUR Stiftungspräsident Thomas Schmidheiny und Preistraeger Paul Zbinden plus Team vom IMES

V.l.n.r.: FUTUR Stiftungspräsident Thomas Schmidheiny und Preisträger Paul Zbinden plus Team vom Institut für Mikroelektronik und Embedded Systems IMES

Die Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (kurz: Stiftung FUTUR) hat am 23. Mai 2018 zwei Forschungsprojekte der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. Der Preis wurde von Stiftungsratspräsident Dr. h.c. Thomas Schmidheiny übergeben.

Zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung FUTUR konnten wieder zwei herausragende Forschungsprojekte mit dem Technologie-Transfer-Preis ausgezeichnet werden. 

Stiftungsratspräsident Dr. h.c. Thomas Schmidheiny überreichte den beiden Preisträgern Prof. Dr. Paul Zbinden und Prof. Dr. Jasmin Smajic jeweils einen Barcheck als Anerkennung für die entwickelten Innovationen.

Der Hauptpreis im Wert von 10‘000 Franken ging an ein Projekt, das durch ein neues kryptografisches Verfahren bereits heute den Zahlungsverkehr in der Schweiz sicherer macht und im täglichen Interbank Clearing der Schweizer Banken eingesetzt wird. Der Anerkennungspreis im Wert von 6‘000 Franken ging an ein Projekt, das ein komplexes mathematisches Problem für die Entwicklung von Hochspannungskomponenten, beispielsweise für Schalter in Kernkraftwerken, vereinfacht hat.

Bei der Preisverleihung zeigte sich Stiftungsratspräsident Schmidheiny von beiden Projekten beeindruckt: «Ich hätte nicht erwartet, dass wir hier in Rapperswil solche Probleme bearbeiten, lösen und auch noch erfolgreich kommerzialisieren können.»  Für HSR Rektorin Prof. Dr. Margit Mönnecke demonstrieren die prämierten Projekte das hohe Niveau der Forschungsinstitute der HSR: «Die Siegerprojekte beweisen, dass die Innovationen die hier erforscht werden, auch für die Praxis nutzbar gemacht werden.»

Unter den insgesamt sieben eingereichten Bewerbungen für den FUTUR-Technologie-Transfer-Preis wählte die FUTUR-Jury folgende beiden Projekte als besonders herausragend aus:

«Erhöhte Sicherheit für den Finanzplatz Schweiz»
(Hauptpreis: CHF 10‘000)

Am IMES Institut für Mikroelektronik und Embedded Systems der HSR wurde ein Verfahren entwickelt, dass den Finanzplatz Schweiz besser vor physischen Hackerattacken schützt. Für das Forschungsprojekt von HSR und Securosys SA haben HSR Forscher mehrere Monate lang «gegeneinander» gearbeitet. In einer Art digitaler Katz-und-Maus-Jagd haben die Forschenden ein Kern-Element der Hardware, die bei Überweisungen zwischen Banken die Authentifizierung der Zahlungen sicherstellt, auf physischen Schwachstellen (Seitenkanalattacken) hin untersucht und für jede entdeckte Sicherheitslücke Lösungen zur Eliminierung erarbeitet. Das Ergebnis ist ein Verfahren, das die sichere Authentifizierung bei Finanztransaktionen besser schützen kann. Mit dem ausgezeichneten Verfahren hat das HSR Team um Prof. Dr. Paul Zbinden einen Beitrag zur Sicherheit des Finanzplatzes Schweiz geleistet. Preisträger Zbinden freut sich besonders darüber, dass die erarbeitete Lösung bereits in aktuellen Hardware Security Modulen eingesetzt wird: «Wir sind stolz darauf, einen gewissen Anteil an der Sicherheit jeder einzelnen Transaktion in der Schweiz zu haben.»

«Computer-Simulationen mit neuem mathematischem Ansatz vereinfacht»
(Anerkennungspreis, CHF 6‘000)

Zusammen mit Ingenieurinnen und Ingenieuren des IET Institut für Energietechnik der HSR hat Prof. Dr. Jasmin Smajic ein neues mathematisches Verfahren entwickelt, das die Berechnung von induzierten Wirbelströmen stark vereinfacht. Die Berechnung dieses physikalischen Effekts ist zum Beispiel für Computer-Simulationen in der Entwicklung von sicheren 

Hochspannungskomponenten für Kernkraftwerke oder Stromnetze essenziell. «Das bisherige Verfahren war sehr kompliziert, dabei mussten teils 20 bis 30 Millionen Gleichungssysteme gleichzeitig berechnet werden, was enorme Anforderungen an die Computerinfrastruktur stellte», sagte Smajic bei der Projektpräsentation. Mit dem neuen, vereinfachten Verfahren können die Simulationen neu mit deutlich weniger Rechenaufwand durchgeführt werden, was die Anforderungen an die dafür nötigen Rechenzentren verringert und somit für Unternehmen Zeit und Kosten spart.

HSR Team wird Schweizermeister bei SwissEurobot 2018
SwissEurobot 2018: Das HSR Team «HappySocialRobot» freut sich über den Schweizermeistertitel.

Das HSR Team «HappySocialRobot»: Florin Tobler, Roberto Fortunato, Patrick Ulbl, Dario Niggli, Joel Meloni und Tomo Bogdanovic (v.l.n.r.).

Das Studententeam «HappySocialRobot» der HSR hat an den Eurobot-Meisterschaften 2018 in Yverdon-les-Bains den Schweizermeistertitel geholt. Damit haben sich die sechs Studierenden aus den Bachelorstudiengängen Elektrotechnik und Maschinentechnik|Innovation für die internationalen Eurobot Meisterschaften qualifiziert.

Mit dem Titel «Robot Cities» hatte es die Eurobot-Aufgabe 2018 wieder in sich. Einmal mehr mussten die Roboter der teilnehmenden Teams verschiedene Aufgaben autonom bewältigen. Die Roboter wurden auf der Spielfläche sich selbst überlassen und durften nicht ferngesteuert werden. Die Spielfläche gestaltete sich in diesem Jahr etwas einfacher, da in den Spielregeln auf starre Hindernisse verzichtet wurde. Dafür kamen mit Ansätzen zu künstlicher Intelligenz neue Möglichkeiten und Herausforderungen dazu. Das HSR Team hat die gestellten Aufgaben mit fundiertem Fachwissen, guten Ideen und grossem Einsatz gelöst. Eine besondere Herausforderung waren die immer wieder überraschenden Spielstrategien der gegnerischen Teams.

Vier klare Siege in der Finalrunde

Nach einem etwas harzigen Start hat sich das HSR Studententeam «HappySocialRobot» stetig gesteigert und konnte am Ende den Sieg holen. Die vollkommen autonom agierenden Roboter wurden in den Pausen und in einigen Nachtstunden laufend verbessert und optimiert, sodass die gestellten Aufgaben immer zuverlässiger bewältigt werden konnten. Das HSR Team schloss die sechs Vorrundenspiele auf dem guten dritten Zwischenrang ab. In der Finalrunde unter den acht besten Mannschaften der Vorrunde gab es für «HappySocialRobot» dann aber kein Halten mehr und es folgten vier klare Siege. Damit ist das Studententeam der HSR Gewinner des SwissEurobot Contest 2018 und Schweizermeister.

Für die internationalen Eurobot-Meisterschaften qualifiziert

An den SwissEurobot 2018 haben insgesamt 21 Teams teilgenommen, davon auch einige Roboterclubs und neun ausländische Mannschaften. Die drei bestrangierten Teams aus der Schweiz durften am Auffahrtswochenende an den internationalen Eurobot Meisterschaften in La Roche-sur-Yon (Frankreich) teilnehmen.

Der Erfolg des HSR Teams «HappySocialRobot» ist besonders beachtenswert, da sich die sechs Studenten im Rahmen ihrer Studien- und Bachelorarbeiten erst seit September 2017 mit dem Thema Eurobot auseinandergesetzt haben. Die Studierenden starteten deshalb ohne die langjährige Wettkampferfahrung, auf die viele der konkurrierenden Roboterclubs zurückgreifen konnten.

Zwei Elektrotechnik-Studenten gewinnen Lab Sciences Award 2018
Lab Scienses Award 2018: Fabian Gerber und Lukas Vassalli

Die Gewinner Fabian Geber und Lukas Vassalli (v.l.).

Am 22. März 2018 wurde im Rahmen des Swiss Symposium on Lab Automation der Lab Sciences Award verliehen. Die HSR gratuliert Fabian Gerber und Lukas Vassalli zum 2. Platz.

Die begehrte Auszeichnung erhielten die beiden Studierenden des Studiengangs Elektrotechnik für ihre Arbeit «Optische Orientierungs- und Tropfenanalyse für Medizinaltests», die sie bei Prof. Dr. Guido Schuster, im Auftrag von Tecan Schweiz AG, verfasst haben. «Entscheidungskriterien waren vor allem die Verständlichkeit, der Nutzen für den Industriepartner und die Wissenschaftlichkeit, also die Methodik der Arbeit», erklärte Dr. Stephanie Mathes, Managerin Internationale Studien an der Universität Zürich, die den Award verlieh.

Lab Sciences Award

Mit dem Lab Sciences Award würdigt die Veronika & Hugo Bohny Stiftung jährlich herausragende Bachelorarbeiten, die sich durch ingenieurtechnische Lösungen in den Bereichen Lab Sciences, Laborautomation, Life Science, Diagnostik oder Medizintechnik auszeichnen.

Swiss Symposium on Lab Automation

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Swiss Symposium on Lab Automation 2018 an der HSR statt. Die Veranstaltung wird vom ILT Institut für Laborautomation und Mechatronik organisiert und bietet Fachreferate von namhaften Persönlichkeiten führender Firmen aus dem Life Science Sektor und eine Ausstellung aktueller Produkte und Technologien diverser Unternehmen und Institutionen. Zudem bietet das Symposium eine Plattform, um persönliche Kontakte im unkomplizierten Rahmen zu pflegen und zu erweitern. Das SSLA 2018 widmete sich dem Schwerpunktthema Artificial Intelligence and Lab Automation.

Schinkelpreis 2018 für drei Landschaftsarchitektur-Studierende
Marco Stadlin, Sarah Simon und Dominik Rhyner (v.l.)

Marco Stadlin, Sarah Simon und Dominik Rhyner (v.l.).

Der renommierte Preis des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin geht dieses Jahr an die HSR Studierenden Marco Stadlin, Sarah Simon und Dominik Rhyner. 

Jährlich schreibt der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin einen offenen Ideen- und Förderwettbewerb aus, indem Leitbilder für wegweisende Stadtquartiere und exemplarisch die Parameter von Ort und Kontext eingebunden werden sollen. Studierende des HSR Studiengangs Landschaftsarchitektur gewinnen dazu immer wieder Preise. Diesmal gelang es Marco Stadlin, Sarah Simon und Dominik Rhyner mit ihrem herausragenden Projekt - «Leschij», der Geist des Waldes - den Schinkelpreis im Fachgebiet Landschaftsarchitektur zu holen. Die feierliche Preisverleihung fand am Montag 12. März in Berlin statt.

Die Jury lobte vor allem die konsequente Ordnung und Aufwertung des Bestandes, die Entwicklung und Präzisierung der vorhandenen landschaftlichen und naturräumlichen Potentiale sowie die angebotene erlebnisreiche Vielfalt im Projekt.

SGA-Förderpreis für exzellente Master Arbeit

Für ihre Master-Arbeit im Forschungsgebiet Sensor, Actuator and Communication Systems hat Tabea Méndez am 31. Januar 2018 den Förderpreis der Schweizerischen Gesellschaft für Automatik (SGA) erhalten.

Unter dem Titel «Fingerspitzentracking im 3D Raum» hat die Master-Absolventin ein Verfahren entwickelt, welches Pilotinnen und Piloten im Flugsimulator-Training ermöglicht, auf natürliche Art mit der virtuellen Welt zu interagieren. «Im Flugsimulator trägt der Pilot eine Virtual-Reality-Brille. Dadurch kann er seine realen Hände nicht mehr sehen», erklärt sie. «Um jedoch auf natürlich Weise mit der virtuellen Welt interagieren zu können, ist das ein wichtiger Aspekt. Bei meiner Masterarbeit ging es darum, mit Hilfe von mehreren gewöhnlichen Kameras, welche aus unterschiedlichen Richtungen die Hände beobachten, die Position der Fingerspitzen im dreidimensionalen Raum zu ermitteln und so virtuelle Hände in die virtuelle Welt einzubetten, die mit der Position und Haltung der realen Hände übereinstimmen», so Méndez.

Tabea Méndez hat vor ihrem Master-Abschluss den Bachelor in Elektrotechnik an der HSR absolviert. Heute arbeitet sie als Projektleiterin am ICOM Institut für Kommunikationssysteme an der HSR. 

HSR Bauingenieurin gewinnt «Best of Bachelor»
HSR Absolventin Daniela Meier gewinnt Best of Bachelor

Die Schweizer Fachschaft Bauingenieurwesen hat zum fünften Mal die Auszeichnung «Best of Bachelor» vergeben. Sie zeichnet damit die besten Bachelorarbeiten aus, die 2017 an Schweizer Fachhochschulen im Studienbereich Bauingenieurwesen geschrieben wurden. Zehn Studierende durften sich über je 500 Franken Preisgeld freuen.

So auch Daniela Meier, die für ihre Abschlussarbeit «Wohnüberbauung Casinostrasse, Dübendorf - Tragwerkkonzept und statische Berechnungen an einem Mehrfamilienhaus» ausgezeichnet wurde. Die Zusammenfassung der Bachelorarbeit lesen Sie hier. Die Bewertung der Best-of-Bachelor-Jury können Sie hier lesen. Daniela Meier ist seit ihrem Abschluss als Ingenieurin am IBU Institut für Bau und Umwelt der HSR in der angewandten Forschung und Entwicklung tätig.

Die Preisverleihung des «Best of Bachelor» fand am 12. Januar 2018 im Landesmuseum Zürich statt. Über 300 Studierende schlossen im Jahr 2017 ihr Bauingenieurstudium mit einer Bachelorarbeit an einer der zehn Schweizer Fachhochschulen ab.

2017

Mit selbst entwickelten Robotern an den Eurobot Meisterschaften um den Titel kämpfen, mit einem selbstlernenden Algorithmus die menschliche DNA entschlüsseln oder eine Staumauer für eine Wasserkraftanlage entwerfen - und viele weitere spannende Projekte. Für Ihre Leistungen wurden im Jahr 2017 zahlreiche HSR Studierende, Dozierende und Forschende ausgezeichnet.

Erfahren Sie hier mehr über die letztjährigen preisgekrönten Projekte und Innovationen der HSR.

Best of Bachelor für die Abschlussarbeit „Kraftwerk Trift - Bogenstaumauer und Dotierwasserkraftwerk"
Innovationspreise an Prof. Dr. Christian Bermes und Prof. Dr. Guido Schuster verliehen
Eurobot 2017: 4. Platz für HSR
Bachelorarbeit zum Thema Liquid Level Detection (LLD) gewinnt Lab Science Award
HSR Professor Luc Bläser gewinnt Best Teaching Award

Prorektorin Andrea Rögner (Mitte) mit Urs Eichenberger der Credit Suisse Stiftung (links) und Best Teaching Preisträger Prof. Dr. Luc Bläser (rechts).

Zum dritten Mal wurde am 3. November 2017 an der HSR der Credit Suisse Award for Best Teaching verliehen. Mit Professor Dr. Luc Bläser wurde ein «high impact teacher» ausgezeichnet, der seine Studierenden zu neuen Fragestellungen motiviert und fachlich fordert.

Der mit 10’000 Franken dotierte Credit Suisse Award for Best Teaching würdigt aussergewöhnliches Engagement in der Lehre. Luc Bläser wurde von den Studierenden der HSR für seine Fähigkeit nominiert, die angehenden Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure durch eine effektive und moderne Ausbildung für die Zukunft auszurichten. Professor Dr. José Gomez, Leiter des Zentrums für Hochschulbildung an der FHSG und Jurymitglied, eröffnete seine Laudatio: «Mit Luc Bläser wurde ein Repräsentant herausragender Lehre, ein sogenannter high impact teacher ausgezeichnet. Er verfügt über exzellente Fachkenntnisse, gibt dem Lernen seiner Studierenden Sinn und Orientierung, sorgt für Klarheit und Struktur im Unterricht und fordert seine Studierenden kognitiv-fachlich heraus.»

Abwechselnde Lehrstrategien und -methoden festigen das Wissen 

Bläsers Ziel heisst nicht weniger als Software-Ingenieure heranbilden, die das Fachgebiet der Parallelen Programmierung profunder als die heutigen Ingenieurinnen und Ingenieure in der Industrie und Wirtschaft beherrschen. Er motiviert die Studierenden dazu, fachliche Fragestellungen aufzuwerfen, für die es in Recherchen keine klaren oder bekannten Lösungen gibt. Diese werden direkt in der Vorlesung erarbeitet, zusammen mit der Entwicklung von Programmcode und experimentellen Auswertungen. Im aktiven Austausch mit den Studierenden zeigt Bläser die praktischen Herausforderungen der heutigen Industrie und wie man sie meistern kann. Er bereitet seine Studierenden für Zukunftstrends vor und lehrt sie, diese kritisch zu beurteilen.

Für Bläser steht die Wissensqualität der Studierenden an erster Stelle. So investiere er 50% in die Konzeption des Unterrichts und 50% in die praktische Umsetzung. In der Informatik bedeute das, dass er jedes Jahr die praktischen Anwendungen gemäss den neusten Entwicklungen auf dem Markt erneuern müsse.

«Lehren ist Begegnen»

Thomas Rüegg, Jurymitglied und Stadtrat von Rapperswil-Jona brachte den Rückhalt für den ausgezeichneten Professor auf den Punkt: «Lehren ist Begegnen, es geht um die Interaktion.» Abgerundet wurde die Preisverleihung vom Professor für Publizistik der Universität Zürich Dr. Otfried Jarren. Als Gastredner gab er inspirierende Anstösse zur Verbesserung von Lehr- und Lernprozessen: «Gute Lehre ist kein Standardprodukt. Es ist eine intellektuelle Leistung, von wagnisfähigen Persönlichkeiten konzipiert und interaktiv immer wieder realisiert.»

Landschaftsarchitektur-Absolvent gewinnt GIS-Award 2017
Landschaftsarchitektur-Absolvent gewinnt GIS-Award 2017

Im Rahmen der Geoinformationstagung 2017 im Oktober an der HSR wurde erstmals der EDC-GIS-Award verliehen. Der Preis ging an den letztes Jahr diplomierten Landschaftsarchitekten Paavo Schöb, der für seine herausragende Bachelor-Arbeit über die Energielandschaft Limmattal ausgezeichnet wurde.

Die HSR ist als Esri-Development Center EDC anerkannt und stärkt mit der Verleihung des GIS-Awards den Forschungsbereich Geoinformation, der durch die zunehmenden Anforderungen der Digitalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Software-Hersteller von Geoinformationssystemen Esri Inc. stiftete die Auszeichnung, die die Arbeit von Studierenden würdigt und die Anwendung von Geoinformation in den Studienangeboten der HSR fördert.

Eine Vision für die Energielandschaft Limmattal

Mit Paavo Schöb wurde ein Bachelor-Absolvent ausgezeichnet, der sich sehr eigenständig an das Thema Geodaten und GIS heranwagte und erfolgreich in der Landschaftsarchitektur einsetzte. Professor Hans-Michael Schmitt, Leiter des Komeptenzzentrums Geoinformation an der HSR, würdigte seinen Mut und das Ergebnis seiner Arbeit, die Geodaten auf verständliche und anschauliche Weise anwendet. Paavo Schöb ermittelte in seiner Arbeit das Potenzial erneuerbarer Energien und deren Auswirkungen auf die Landschaftsentwicklung des Limmattals zwischen Zürich und Baden. Basis dafür ist ein kantonsübergreifendes Freiraumkonzept für den Agglomerationspark Limmattal von 2009, mit dem Bauten und landwirtschaftliche Produktionsflächen für die Gewinnung erneuerbarer Energie einen prägenden Einfluss auf die Landschaft erhalten. Paavo Schöb hat ein Landschaftsentwicklungskonzept erarbeitet, das die erneuerbaren Energien in das Angebot an Natur-, Kultur- und Erholungsräumen des Limmattals einfügt. Im Zentrum stehen eine ökologisch- und sozialverträgliche Standwortwahl und Ausgestaltung. Dazu zählt der Erhalt zusammenhängender Grünräume, Solaranlagen auf den Dächern, Energieholzflächen, welche die Biodiversität erhöhen, und der Verzicht auf Windanlagen. GIS und Geodaten setzte Paavo Schöb als planerisches Hilfsmittel ein, um durch eine GIS-gestützte Potentialanalyse Erkenntnisse für die Entwicklung seines Konzepts zu gewinnen und zu erweitern.

Weitere Informationen zur Arbeit von Paavo Schöb finden Sie im Abstract.

Siemens Excellence Award 2017 für Arbeit über Cyber-Security verliehen
Matthias Gabriel (links) bei der Verleihung des Siemens Excellence Award mit Informatik-Studiengangleiter Prof. Dr. Markus Stolze

Matthias Gabriel (links) bei der Verleihung des Siemens Excellence Award mit Informatik-Studiengangleiter Prof. Dr. Markus Stolze.

Matthias Gabriel und Philip Schmid rüsten mit Machine Learning Algorithmen gegen Hacker und Cyber-Kriminelle. Die beiden Informatik-Absolventen entwickelten im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit eine Technik, mit der Banken in Echtzeit Missbräuche erkennen und sich gegen E-Banking Trojaner schützen können. Ihre Arbeit wurde jetzt mit dem regionalen Siemens Excellence Award ausgezeichnet.

Hacker werden immer raffinierter wenn es darum geht, die Kunden beim E-Banking zu überlisten. Dabei installieren die Hacker auf dem Computer der Kunden spezielle E-Banking Trojaner, die versuchen die Konten des Kunden leer zu räumen. Matthias Gabriel und Philip Schmid entwickelten in ihrer Bachelor-Arbeit eine Technik, wie sich Banken in Zukunft vor diesen Angriffen schützen können. Modernste Methoden, wie die Anwendung von Machine Learning Algorithmen, werden eingesetzt, um Missbrauch in Echtzeit zu erkennen und zu stoppen.


Als Preisträger des regionalen Siemens Excellence Award sind Matthias Gabriel und Philip Schmid, wie jene von weiteren Fachhochschulen, für den nationalen Award nominiert, der nächstes Jahr verliehen wird.

HSR Team gewinnt 3. Platz bei Emergency Grand Challenge der European Robotics League
Emergency Grand Challenge 2017 der European Robotics League
Emergency Grand Challenge 2017 der European Robotics League
Emergency Grand Challenge 2017 der European Robotics League

Vom 15. bis zum 23. September 2017 nahm das Team HSR Search and Rescue des ILT Institut für Laborautomation und Mechatronik an der European Robotics League Emergency Robots in Piombino, Italien teil.

Bei der Emergency Grand Challenge 2017 trat die HSR mit einer multifunktionalen Flugdrohne zusammen mit einem Landroboter der Hochschule Luzern und einem Unterwasserroboter der FH Kiel an. Es galt, in einem Katastrophengebiet – angelehnt an das Reaktorunglück in Fukushima – die Lage aufzuklären, vermisste Personen zu finden und zu retten sowie radioaktive Lecks zu entdecken und so schnell wie möglich zu schliessen. Um die Missionen zu bewältigen, mussten die drei Teams die Stärken ihrer jeweiligen Drohnen kooperativ nutzen.

Master-Student mit FEB-Preis 2017 ausgezeichnet

Uwe Dux, Master-Student des MRU Civil Engineering der HSR, überzeugte die Fachjury der Fachgruppe für die Erhaltung von Bauwerken mit seiner Arbeit zur Eisenbahnbrücke Turbenthal-Wila. Seine Ergebnisse tragen zur Erhaltung der Fachwerkbrücke aus dem Jahr 1946 bei.

Wie sicher ist eine Brücke nach 70 Jahren? Und wie lange wird sie es noch sein? Um Bauwerke erhalten zu können, müssen die Expertinnen und Experten ihren Zustand kennen. Uwe Dux prüfte im Rahmen seiner Semesterarbeit die Trag- und Ermüdungssicherheit der Fachwerkbrücke über die Töss am Dorfausgang von Wila. Bestehende Bauwerke vorbildlich behandeln – diesen Anspruch prämiert die Fachgruppe für die Erhaltung von Bauwerken jährlich durch die Auszeichnung von hervorragenden Diplomarbeiten der Bereiche Bauingenieurwesen und Architektur. Die Fachgruppe ist Teil des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins sia und zeichnet Arbeiten aus, welche sich mit dem Umgang mit bestehenden Bauwerken sowie deren Erhaltung auseinandersetzen. Heuer durften sich 3 Studierende – der HSLU, der FHNW und der HSR – über die mit jeweils CHF 1‘000 dotierte Auszeichnung freuen.

Die Arbeit von Uwe Dux ist beispielhaft dafür, dass für Neubauten gängige Nachweisverfahren nicht immer genügen, um bestehende Bauwerke zu beurteilen – und daher gezielt ergänzt werden müssen. Mittels Laser vermass der HSR Student in Zusammenarbeit mit der Empa die Untergurte der Brücken-Hauptträger. Mit Hilfe der Originalpläne und eines Rechenprogramms konnte er die Messdaten nachvollziehen. Er mass die Schwingungen der Brücke und führte Dehnungsmessungen in den Trägern unter Normalverkehrsbetrieb durch. Diese erlaubten ihm, das Verhalten der Bauteile besser abzubilden. Seine Ergebnisse sind im Sinne der Fachgruppe sehr erfreulich: Die Tragsicherheit ist gegeben und selbst den ermüdungsanfälligsten Bauteilen konnte Uwe Dux eine Restnutzungsdauer von mehr als 160 Jahren bescheinigen.

HSR belegt den 4. Platz bei Eurobot 2017
Eurobot Roboter Contest HSR Team

Das fünfköpfige HSR Team hat sich an den Eurobot Schweizermeisterschaften am Samstag, 20. Mai 2017, in Yverdon-les-Bains den vierten Platz erkämpft. Da der erste Platz von einem deutschen Team belegt wird, sind die HSR Studierenden aus den Bachelorstudiengängen Elektrotechnik, Maschinentechnik | Innovation und Wirtschaftingenieurwesen als drittbestes Schweizer Team somit für die Eurobot Weltmeisterschaften in La Roche-sur-Yon (F) qualifiziert.

Das Eurobot-Team «HomeSickRobot» beendete den ersten Wettkampftag, aufgrund von technischen Schwierigkeiten, nur auf den achten Platz. Am zweiten Tag gelang es den Robotern jedoch wieder Boden gutzumachen und schliesslich deutlich in die Eliminations-Phase einziehen. Das Wettkampfs-Thema «Moon Village» stellte anspruchsvolle Aufgaben wie eine Mondbasis zu bauen, Titanerze zu sammeln, sowie ein Raumschiff zu starten.

Das HSR Team hat die gestellten Aufgaben, aber auch die immer wieder auftretenden Schwierigkeiten, mit guten Ideen und grossem Einsatz gelöst. Leider konnte der grosse Roboter im Halbfinalspiel wegen eines technischen Problems den Startbereich nicht verlassen, womit das Match vom Gegner gewonnen wurde.An den Eurobot Schweizermeisterschaften haben insgesamt 12 Teams teilgenommen, davon auch zwei ausländische Roboterclubs. Die drei bestrangierten Teams aus der Schweiz werden am kommenden Auffahrtswochenende an den Weltmeisterschaften in La Roche-sur-Yon (Frankreich) teilnehmen. Mit dabei ist auch der Roboterclub Rapperswil - die Mitglieder des RCR sind mehrheitlich ehemalige HSR-Absolventen.

FUTUR-Innovationspreise an Prof. Dr. Christian Bermes und Prof. Dr. Guido Schuster verliehen
Der Innovationspreis der Stiftung Futur ging an Christian Bermes und Guido Schuster.

V.l.n.r.: Prof. Dr. Christian Bermes, Stiftungsratspräsident Dr. h.c. Thomas Schmidheiny, Prof. Dr. Guido Schuster

Die Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (kurz: Stiftung FUTUR) hat gestern zwei herausragende Forschungsprojekte der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.

Stiftungsratspräsident Dr. h.c. Thomas Schmidheiny überreichte den zwei Preisträgern Prof. Dr. Guido Schuster und Prof. Dr. Christian Bermes jeweils einen Barcheck als Anerkennung für die entwickelten Innovationen. Die Siegerprojekte könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der Hauptpreis eine wichtige Grundlage der medizinischen Zukunft entscheidend prägen könnte, holte der Spezialpreis bereits eine Goldmedaille im internationalen Umfeld. Schmidheiny zeigte sich bei der Preisvergabe beeindruckt von der hochstehenden Qualität der insgesamt acht eingereichten Projekte. „Preiswürdig waren alle“, so Schmidheiny, was er als Beleg für die hohe Forschungsqualität der HSR sehe. Als besonders herausragend würdigte die Jury die folgenden beiden Projekte.

Der mit CHF 10‘000 dotierte Hauptpreis ging an das folgende Projekt:

«Analyse menschlicher DNA – HSR entwickelt schnelleres, präziseres Verfahren»

Am ICOM Institut für Kommunikationssysteme der HSR wurde ein selbstlernender Algorithmus entwickelt, der menschliche DNA schneller und präziser entschlüsseln kann als bisherige Lösungen. Für das an der HSR entwickelte Verfahren sind fünf Patente angemeldet. Das Verfahren wird für das sogenannte Basecalling eingesetzt. Schnelles, präzises Basecalling ist eine Grundvoraussetzung für die personalisierte Medizin, die auf DNA-Analysen basiert. Heute können auf Basis von Tumor-Genomen beispielsweise gezielt Krebsmedikamente empfohlen werden. Für die Medizin der Zukunft ist es denkbar, dass Patienten dank DNA-Analysen wirksamer und mit weniger Nebenwirkungen behandelt werden könnten als heute. Mit dem ausgezeichneten Algorithmus hat das HSR Team um Professor Dr. Guido Schuster einen entscheidenden Beitrag zu dieser Zukunftsvision geleistet.

Den Spezialpreis in Höhe von CHF 6‘000 erhielt das Projekt:

«Goldmedaille am Cybathlon 2016 – Hightech-Rollstuhl der HSR»

Zusammen mit Bachelor- und Masterstudierenden haben Ingenieurinnen und Ingenieure des ILT Institut für Laborautomation und Mechatronik einen Wettkampf-Rollstuhl entwickelt. Gesteuert von Pilot Florian Hauser holte der Rollstuhl des Teams HSR Enhanced unter der Leitung von Professor Dr. Christian Bermes am Cybathlon der ETH Zürich im Oktober 2016 eine Goldmedaille. Nach dem Cybathlon entstand eine Zusammenarbeit der HSR mit der Schweizer Paraplegiker Stiftung zur Weiterentwicklung von Alltags-Rollstühlen. Das Team HSR Enhanced wird beim Cybathlon 2020 als Titelverteidiger im Rollstuhl-Parcours teilnehmen sowie zusammen mit dem Team VariLeg der ETH Zürich als gemeinsames Team im Exoskelett-Parcours antreten.

Zwei HSR Studenten gewinnen Lab Sciences Award
Bachelorarbeit zum Thema Liquid Level Detection (LLD) gewinnt Lab Science Award

Die beiden HSR Absolventen und Lab Sciences Award Gewinner Michael Schwenter (2.v.l.) und Stefan Hedinger (4.v.l.) zusammen mit Valentin Vogt (1.v.l.), Hugo Bohny (3.v.l.) und Paul Zbinden (rechts).

Am 16. März wurde an der HSR der Lab Sciences Award 2017 verliehen. Unter den Gewinnern waren auch zwei HSR Absolventen, die den Preis für ihre Bachelorarbeit erhalten haben. Die Preise wurden von Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt übergeben.

Die beiden HSR Absolventen Stefan Hedinger und Michael Schwenter konnten den Abschluss ihres Elektrotechnik-Studiums gleich doppelt feiern. Für ihre gemeinsame Bachelorarbeit wurden sie mit dem Lab Sciences Award 2017 ausgezeichnet. Sie belegten den 3. Platz, der mit 2000 Franken dotiert ist. Mit dem Lab Sciences Award engagiert sich die Veronika und Hugo Bohny Stiftung, um Innovation bereits an den Hochschulen zu fördern. Ausgezeichnet werden herausragende Bachelorarbeiten, die in Zusammenarbeit mit Industriepartnern aus dem Bereich Lab Sciences entstanden sind.

Geringere Störanfälligkeit bei Flüssigkeitsproben

Die gemeinsame Bachelorarbeit der beiden HSR Absolventen wurde zum Thema Liquid Level Detection (LLD) mittels Time to Digital Converter auf einem FPGA verfasst. Die Arbeit wurde am IMES Institut für Mikroelektronik und Embedded Systems bearbeitet und durch Institutsleiter Prof. Dr. Paul Zbinden betreut. Projektpartner war die Tecan Schweiz AG aus Männedorf, die in der Entwicklung und Produktion von Laborgeräten tätig ist.
Zum Tecan-Portfolio gehören auch Liquid Handling Roboter, die Flüssigkeitsproben zur Analyse vollautomatisch pipettieren können. Damit die Pipette bei der Probe nicht zu tief einfährt und dadurch möglicherweise verunreinigt wird, ist eine genaue Oberflächendetektion ein wichtiger Bestandteil der Roboter.
Mit dem von den beiden HSR Studenten entwickelten Verfahren hat die Firma Tecan die Möglichkeit, die bisher verwendete Auswertung durch ein ebenso zuverlässiges System zu ersetzen. Der grösste Vorteil des neuen Systems ist, dass die Signale direkt bei der Pipette digitalisiert werden, was die Störanfälligkeit weiter minimiert.

Präzision in Picosekunden

Die Aufgabe für die Bachelorarbeit der beiden HSR Studenten bestand darin, eine neue Auswertung für die Liquid Level Detection zu entwickeln. Im Aufbau, der bei Tecan verwendet wird, müssen dazu sehr kurze Zeiten gemessen werden. Dafür haben Hedinger und Schwenter einen Time to Digital Converter auf einem FGPA implementiert. Ein Time to Digital Converter ist eine Stoppuhr mit einer sehr hohen Auflösung. Im Falle der Bachelorarbeit beträgt diese Zeitauflösung 15 Picosekunden. Das sind 0,000000000015 Sekunden.
Das FGPA ist ein Bauteil, das aus vielen extrem schnellen Bausteinen besteht, die mit einer Hardwarebeschreibungssprache wie zum Beispiel VHDL zusammengestellt werden können. Die grösste Herausforderung bestand für die beiden HSR Studenten darin, den Elementen im FGPA einen fixen Platz zuzuweisen. Auch das Ausmessen bei dieser hohen Zeitauflösung gestaltete sich teilweise als schwierig. Das konnte aber mit aufwändigen Messvarianten gelöst werden.

Lab Sciences Award

Der Lab Sciences Award zeichnet gute bis sehr gute Bachelorarbeiten aus, deren Ergebnisse relevant für die Lab Sciences sind. Für die Entwicklung neuer Geräte für die Analytik und Prozessentwicklung im Labor ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aus Naturwissenschaftlern, Ingenieurinnen und Informatikern unumgänglich. Die Geräte werden u.a. in der pharmazeutischen Industrie, der Lebensmittel- und kosmetischen Industrie, Chemie und in der Medizin in der in-vitro-Diagnostik eingesetzt.

Swiss Symposium on Lab Automation

Die Preisübergabe fand im Rahmen des Swiss Symposium on Lab Automation 2017 statt. Die Veranstaltung wird vom ILT Institut für Laborautomation und Mechatronik organisiert und bietet Fachreferate von namhaften Persönlichkeiten führender Firmen aus dem Life Science Sektor und eine Ausstellung aktueller Produkte und Technologien diverser Unternehmen und Institutionen. Zudem bietet das Symposium eine Plattform, um persönliche Kontakte im unkomplizierten Rahmen zu pflegen und zu erweitern. Das SSLA 2017 widmete sich dem Schwerpunktthema Microfluidics and Liquid Handling Automation.

 

 

Elektrotechnik: Bachelor-Absolventen mit SGA-Förderpreis ausgezeichnet
Elektrotechnik Arbeit mit dem Titel „Motion-Algorithmen für eine 6dof-Plattform“  gewinnt SGA Förderpreis.

Dominik Büsser (rechts) nimmt den SGA-Förderpreis für die gemeinsame Bachelorarbeit mit seinem Studienkollegen Claudio Stucki entgegen.

Für ihre Elektrotechnik-Bachelorarbeit haben Claudio Stucki und Dominik Büsser am 1. Februar 2017 den Förderpreis der Schweizerischen Gesellschaft für Automation (SGA) erhalten. Die beiden Studierenden haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Flugsimulatoren mit sechs mechanischen Freiheitsgraden realitätsnah bewegen lassen.

Unter dem Titel «Motion-Algorithmen für eine 6dof-Plattform» haben die beiden HSR Studenten einen Algorithmus (Washout-Filter) entwickelt, der auch bei relativ kleinen Flugsimulatoren ein realistisches und angenehmes Flugerlebnis ermöglicht.  Der Vorteil für angehende Piloten ist, dass sich die Wahrnehmungsfehler im Simulator durch den Washout-Filter reduzieren lassen. Dadurch erhalten Piloten in Ausbildung ein besseres Gefühl für die simulierten Flugzeugtypen und Flugbedingungen.

Darüber hinaus können die von den Studierenden entwickelten Algorithmen einfach und systematisch für unterschiedliche Flugsimulatoren angepasst werden.

Die HSR gratuliert den beiden Absolventen zur Auszeichnung und wünscht für die berufliche Zukunft alles Gute.

HSR Bauingenieurin mit «Best of Bachelor» ausgezeichnet
Best of Bachelor für die Abschlussarbeit „Kraftwerk Trift - Bogenstaumauer und Dotierwasserkraftwerk"

Die Schweizer Fachschaft Bauingenieurwesen hat zum vierten Mal die Auszeichnung «Best of Bachelor» vergeben. Sie zeichnet damit die besten Bachelorarbeiten aus, die 2016 an Schweizer Fachhochschulen im Studienbereich Bauingenieurwesen geschrieben wurden. Zehn Studierende dürfen sich über je 1000 Franken Preisgeld freuen.

So auch Andrea-Kristin Bachmann, die für ihre Abschlussarbeit „Kraftwerk Trift - Bogenstaumauer und Dotierwasserkraftwerk“ ausgezeichnet wurde. Die Zusammenfassung der Bachelorarbeit lesen Sie hier. Seit ihrem Abschluss im Herbst 2016 arbeitet Bachmann am Institut für Bau und Umwelt und forscht an Murgängen.

Die 4. Preisverleihung des „Best of Bachelor“ fand am 13. Januar 2017 im Landesmuseum Zürich statt. Annähernd 300 Studierende schlossen im Jahr 2016 ihr Bauingenieurstudium mit einer Bachelorarbeit an einer der zehn Schweizer Fachhochschulen ab.

2016

Eine Unfallhäufungsstelle sicherer machen, Innovationen für die medizinische Diagnostik entwickeln oder die Umwelt durch einen neuen Biokunststoff aus nachwachsenden Ressourcen schonen - und vieles mehr. Für ihre herausragenden Leistungen wurden im Jahr 2016 zahlreiche Studierende, Dozierende und Forschende der HSR ausgezeichnet.

Lesen Sie hier mehr über die Projekte der Preisträgerinnen und Preisträger 2016.

"High impact teacher" Guido Schuster HSR
Innovation Award 2016
Cybathlon Gold Team
C2E Zertifizierung
Prof. Dr. Guido Schuster mit Best Teaching Award ausgezeichnet
"High impact teacher" Guido Schuster HSR

Zum zweiten Mal wurde an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil der Credit Suisse Award for Best Teaching verliehen. Der mit 10 000 Franken dotierte Preis ging an Prof. Dr. Guido Schuster. Er wurde von Studierenden der HSR für seine Fähigkeit nominiert, die Studierenden durch einen vielschichtigen Lernstrategien-Mix hoch zu motivieren.

Mit Guido Schuster wurde ein „high impact teacher ausgezeichnet, der seine eigene Begeisterung für die Elektrotechnik in vielfältiger Form weitergibt und die Studierenden zu aussergewöhnlichen Resultaten befähigt“, eröffnete die Prorektorin Prof. Dr. Margit Mönnecke ihre Laudatio am Donnerstag, 3. November 2016 an der HSR. Auch für die HSR als Hochschule sei die Verleihung des Preises ein wichtiger, strategischer Meilenstein im Prozess der ständigen Verbesserung der Lehre.

Eine grosse Bandbreite an Lehrstrategien einsetzen

Der Mensch lernt am effizientesten, wenn seine Motivation hoch ist. Diese Maxime macht sich der Preisträger Guido Schuster zunutze und wendet bewusst vielfältige Lehrmethoden bei seinen Studierenden im Unterricht der Elektrotechnik an. Lerninhalte der Vorwoche werden in den Vorlesungen in einem Quiz abgefragt und die Antworten der Studierenden per Knopfdruck mittels selbstentwickeltem Abstimmungssystem HSRVote sichtbar gemacht. Vorlesungen werden durch Praktika unterstützt, sie bilden eine Einheit und verankern die Theorie in praktischen Experimenten und Anwendungen.
Seit einigen Jahren hält Schuster seine Vorlesungen der Digitalen Signal- und Bildverarbeitung auch auf Englisch und erleichtert den Studierenden ihren Berufseinstieg im internationalen Umfeld. Hochmotivierte Studierende erhalten bei ihm die Chance, ihre Bachelorarbeit in Norwegen oder in den USA zu schreiben.
Für Schuster steht die Wissensqualität der Studierenden an erster Stelle: „Die mathematischen und physikalischen Gesetze verändern sich nicht. Es lohnt sich, diese Grundlagen zu beherrschen, damit können die Absolventinnen und Absolventen auch in 30 Jahren echte Probleme lösen.“
Thomas Rüegg, Jurymitglied und Stadtrat von Rapperswil-Jona brachte diesen Rückhalt für den ausgezeichneten Professor auf den Punkt: „Lernen ist Beziehung schaffen.“ Rüegg zeigte sich ausserdem "beeindruckt von der methodischen und didaktischen Breite" in Schusters Unterricht. Abgerundet wurde die Preisverleihung vom ZHAW Professor für angewandte Psychologie Dr. Christoph Steinebach. Als Gastredner gab er inspirierende Anstösse zur Verbesserung von Lern- und Entwicklungsprozessen der Studierenden.
Neben dem Preisträger Guido Schuster standen die Professoren Christian Bermes (Mechatronik und Automation), Luc Bläser (Informatik) und Roman Hänggi (Produktionsmanagement) in der engeren Auswahl für den Credit Suisse Award for Best Teaching 2016.

Den Video-Beitrag der Verleihung können Sie hier ansehen.

Zwei HSR Informatikstudenten erhalten Innovation Award
Innovation Award 2016

Internationale Konferenz zu OpenStreetMap in Brüssel

Ende September fand in Brüssel die internationale Konferenz "State of the Map" statt, bei dem sich alles um OpenStreetMap drehte. OpenStreetMap ist das grösste Kartenprojekt der Welt mit über drei Millionen Mitgliedern, das wie Wikipedia jeder editieren kann und z.B. offline Navi-Apps nutzen kann.

An der "State of the Map" Konferenz wurde erstmalig ein Innovation Award vergeben für hervorragende Softwareanwendungen im Umfeld des Kartenprojekts. Die beiden HSR Studenten Manuel Roth und Lukas Martinelli erhielten den prestigeträchtigen Award für ihr Projekt OSM2VectorTiles, das sie unter der Leitung von Professor Stefan Keller vom HSR Institut für Software realisiert haben. Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben online über die Vergabe abgestimmt.

Nominiert für weitere Preise
Mit dem Siegerprojekt der beiden HSR Informatikstudenten, OSM2VectorTiles, können Webentwicklerinnen und Webentwickler erstmals eine individualisierte, hochqualitative Webkarte erstellen und diese auch offline in eigenen Websites oder in Apps nutzen.

Das Projekt wurde im September 2015 von Professor Stefan Keller initiiert und mittlerweile sind acht Softwareentwickler sowie die Firma Klokan Technologies in Zug daran beteiligt. Das Projekt wurde zudem als beste Informatik-Diplomarbeit der HSR 2016 ausgezeichnet und ist nun für die CH Open Source Awards 2016 nominiert.

Team HSR Enhanced holt am Cybathlon die Goldmedaille
Cybathlon Gold Team

Jede einzelne Arbeits- und Trainingsstunde hat sich gelohnt. Das Team HSR Enhanced hat mit Pilot Florian Hauser die Goldmedaille in der Rollstuhl-Disziplin beim Cybathlon geholt. Nach einer spannenden Aufholjagd überquerte Hauser auf den letzten Metern nur wenige Sekunden vor seiner schärfsten Konkurrentin die Ziellinie.

In nur 10 Monaten hat das Team HSR Enhanced einen Wettkampf-Rollstuhl entwickelt, der gegen alle anderen Teams aus der ganzen Welt bestehen konnte. Weit über 3500 Arbeitsstunden und unzählige Trainings absolvierte das Team um Professor Christian Bermes. Bei jedem der ingesamt sechs Hindernisse versuchten sie kontinuierlich, schneller und stabiler zu fahren.

Die Trainingsbestzeit von 3 Minuten 55 Sekunden übertraf Pilot Florian Hauser im Qualifikationsrennen mit 3 Minuten 52 Sekunden. Mit 40 Sekunden Vorsprung war er damit Vorlaufschnellster. Der Finallauf gegen drei Konkurrentinnen und Konkurrenten wurde dennoch zum nervenzereissenden Kopf-an-Kopf-Rennen. HSR Pilot Hauser hatte gerade erst das dritte Hindernis geschafft, als seine Konkurrentin Cho Yu Ng aus Hong Kong bereits die ersten Stufen des letzten Hindernisses zu erklimmen begann.

Hauser ging volles Risiko und holte alles aus den rund 1200 Einzelteilen seines Rennstuhls heraus. Unter dem Jubel des Publikums überholt er im letzten Moment alle anderen und fuhr mit nur 5 Sekunden Vorsprung als Erster über die Ziellinie.

Die HSR freut sich mit Florian Hauser und dem gesamten Team HSR Enhanced über die verdiente Goldmedaille!

Interviews mit Florian Hauser und dem Team finden Sie im Bericht der Tagesschau.

Einen Rückblick auf Entwicklung, die bewegte Trainingszeit und das Rennen zeigt Ihnen das Video.

Die HSR erhält das EFQM-Zertifikat „Committed To Excellence (C2E)“
C2E Zertifizierung

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil ist per 4.4.2016 C2E-zertifiziert.

Mit dem C2E-Zertifikat der European Foundation Of Quality Management (EFQM) stellt die HSR unter Beweis, dass sie in der Lage ist, selbstkritisch und unter Einbezug der gesamten Organisation Verbesserungspotenziale zu evaluieren und diese durch die Umsetzung entsprechender Projekte systematisch zu nutzen. Damit erhält das Qualitätsmanagement der HSR, welches seit rund fünfzehn Jahren etabliert ist, von offizieller Seite eine Bestätigung seiner Effizienz und Effektivität.

Schritt für Schritt zur Exzellenz

Das C2E-Zertifikat bildet den ersten Meilenstein auf dem Weg zur Exzellenz. Das EFQM-Excellence-Modell umfasst 32 Kriterien, die für den nachhaltigen Erfolg einer Organisation ausschlaggebend sind. Diese Kriterien werden für eine Selbstbewertung der Organisation herangezogen, welche allfälligen Entwicklungsbedarf in den verschiedenen Themenbereichen aufzeigen soll.

Drei Projekte als Beweis

Nach der Auswahl und Priorisierung dieser Verbesserungsmöglichkeiten werden drei Projekte definiert, welche innert Jahresfrist systematisch umgesetzt und dokumentiert werden. Am Schluss des Prozesses steht eine Validierung des gesamten Prozesses durch einen externen Assessor der EFQM.

Die HSR hat für diesen Prozess auf der Basis der Selbstbewertung und unter Berücksichtigung der HSR-Strategie 2020 drei strategisch relevante Projekte aus den Bereichen Lehre, Weiterbildung und Qualitätsmanagement erfolgreich umgesetzt. Eines dieser Projekte, „Gute Lehre“, zielt z.B. darauf ab, ein gemeinsames Verständnis von „Guter Lehre“ in der HSR aufzubauen und die didaktische Qualität an der HSR  kontinuierlich auf einem hohen Niveau zu sichern. Besonders gelobt wurden vom externen Gutachter die strategische Relevanz aller Projekte, die Nachhaltigkeit in der Projektbearbeitung, das hohe Engagement der Schulleitung, die Beteiligung der Interessensgruppen und die Dokumentation der Ergebnisse.

Nationaler Siemens Excellence Award
Nationaler Siemens Excellence Award 2016

Siemens hat zwei Jungforscher der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit dem nationalen Siemens Excellence Award ausgezeichnet. Der mit 10 000 Franken dotierte Preis geht an Robin Bader aus Stallikon und Philipp Meier aus Dürnten. Mit ihrer Arbeit «GPU-Parallelisierung der Flachwassergleichungen in einer Evakuierungssimulation» haben die beiden Informatik-Studenten die Fachjury überzeugt und sich gegen vier andere nominierte Teams durchgesetzt. 

Wir sind sehr stolz, dass unsere zwei Informatik-Bachelorabsolventen den nationalen Siemens Excellence Award 2016 für ihre herausragende Leistung erhalten haben. Ihre Bachelorarbeit wurde 2015 mit dem regionalen Siemens Award ausgezeichnet. Dadurch haben sich Robin Bader und Philipp Meier für die nationale Auswahl nominiert und die nun gewonnen.

Mit Crowd Control hat Siemens ein Werkzeug entwickelt, das die Simulation von Evakuierungsszenarien ermöglicht. Einzig die mathematisch sehr aufwändigen Berechnungen der Wassersimulation beanspruchten bisher zu viel Rechenzeit. Prof. Luc Bläser (HSR) schlug daher zwei Studenten vor, die sich mit ihrem Wissen zur parallelisierten Programmierung von Grafikprozessoren (GPUs) um die Lösung des Performance-Problems kümmern sollten. Robin Bader und Philipp Meier haben es geschafft, die Berechnung nicht nur um einige Prozent, sondern bis auf das 58-Fache zu beschleunigen. Das erreichten sie nicht bloss mittels einer Portierung auf relativ neuartige, hochparallele Grafikprozessoren, sondern durch fachkundige Optimierung der zugrundeliegenden Algorithmen. Nach der Integration der GPU-parallelisierten Implementierung in Crowd Control ermöglicht die Software den Anwendern, effiziente und zuverlässige Simulationsergebnisse zu erstellen.

Alle eingereichten Arbeiten waren in diesem Jahr sehr gut. Die Fachjury entschied sich jedoch für diese Arbeit, da die Studenten ein konkretes und aktuelles Problem für Siemens gelöst haben. Die Bachelorarbeit wurde insgesamt als sehr «rund», also vollständig, gut dokumentiert und immer eng abgestimmt mit dem Industriepartner Siemens Corporate Technology bewertet und hat bezüglich Performance die Erwartungen deutlich übertroffen.

Für Siegfried Gerlach, CEO von Siemens Schweiz, nimmt die Förderung von jungen Talenten eine wichtige Stellung ein: «Mit dem Excellence Award möchten wir junge Menschen motivieren, sich mit wissenschaftlichen Themen zu beschäftigen, die in der Praxis umsetzbar sind.» Bei der Bewertung der Arbeiten zählen neben der wissenschaftlichen Leistung vor allem der Innovationsgrad, die gesellschaftliche Relevanz und die praktische Umsetzbarkeit der Arbeit. Der Excellence Award ist Teil des Bildungsprogramms «Generation21», mit welchem Siemens den Dialog mit dem Nachwuchs sucht und junge Talente im Bereich Naturwissenschaft und Technik fördert. «Mit diesem Engagement begleiten wir junge Menschen in ihrer Entwicklung und bei ihrer Ausbildung und unterstützen sie dabei, ihre Zukunftschancen zu nutzen», so Siegfried Gerlach.

HSR Absolventen gewinnen bei Lab Sciences Award 2016
HSR Absolventen gewinnen bei Lab Sciences Award 2016

Am 17. März 2016 zeichnete die Veronika und Hugo Bohny Stiftung wie jedes Jahr Bachelor Absolventen für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Lab Sciences und medizinischen Diagnostik aus. Auf dem Swiss Symposium on Lab Automation erhielten die Sieger ihre Urkunden aus den Händen von Herrn Mosimann, Vizepräsidenten des SwissMem Verbandes. Den ersten Platz erhielt Claude Flury (Hochschule Rapperswil), der zweite Preis ging an Simon Castelberg und Sebastian Lang (Interstaatliche Hochschule f. Technik, Buchs) und der dritte Preis an Dominik Richle und Pascal Stump (Hochschule Rapperswil). Der Preis ist mit insgesamt 14’000 Schweizer Franken dotiert.

Claude Flury erhielt den Preis für die Entwicklung eines preiswerten Mikroventils für Life Science Anwendungen. Durch die Umkehr des bisherigen elektromagnetischen Schließmechanismus wird die Erwärmung des Pipettiermediums vermieden und der Energieverbrauch gesenkt. Durch weitere Massnahmen konnte er die Herstellkosten um rund 70% reduzieren. Das freut die Firma Hamilton Bonaduz AG, für die er die Arbeit an der Hochschule Rapperswil durchgeführt hat.

Simon Castelberg und Sebastian Lang werden für einen neuen Algorithmus ausgezeichnet, der in Echtzeit Zelltypen und-qualität bestimmen kann. Damit kann die Firma Amphasys AG, ihr Point of Use Impedanzdurchflusszytometer direkt an Kunden zu vermarkten, die keinerlei Vorwissen in der Durchflußzytometrie haben. So kann z.B. vor Ort die Pollenqualität bestimmt und sofort entschieden werden, ob eine Bestäubung damit sinnvoll ist.

Dominik Richle und Pascal Stump haben eine Messvorrichtung entwickelt, die die gleichzeitige Detektion des Flüssigkeitsniveaus in 96 Kavitäten einer Mikrotiterplatte ermöglicht, ohne die Pipettiergeschwindigkeit zu reduzieren. Die Daten können in Echtzeit übertragen und erlauben eine sofortige graphische Aufbereitung. Damit wird die Prozesssicherheit und Nachverfolgbarkeit weiter erhöht.

Der Bedarf ist ungebremst - Wachstumsbranche Lab Sciences und Diagnostik

Gerade mit dem neuen Trend zu „Precision Medicine“ steigt der Bedarf an verlässlichen und adaptiven Lösungen zum Nachweis von Biomarkern für Gesundheit und Krankheit weiter. Auch der Bedarf für Point-of-Use Lösungen für z.B. den Agrar- und Lebensmittelbereich wird wachsen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Hierfür braucht die Lab Sciences und Diagnostik Branche kluge Köpfe aus Systemtechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Oberflächentechnik und Nanotechnik sowie Biochemie, Lebensmittelchemie, Molekularbiologie und Medizin und natürlich dem IT Bereich, denn „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Gefragt sind Menschen, die mehr als ihre Spezialdisziplin erfassen können. Die Veronika und Hugo Bohny Stiftung verfolgt mit Ihrer Auszeichnung zwei Hauptziele: sie möchte

  • die Sichtbarkeit der Lab Sciences Branche erhöhen, denn ohne sie käme (fast) kein Produkt auf den Markt
  • mit der Prämierung herausragender Bachelorarbeiten die Bedeutung einer guten, breiten und anwendungsnahen Ausbildung für den Standort Schweiz hervorheben
Schweizer Umweltpreis 2016 für Innovation geht an IWK-Projekt

Im Rahmen der Swissbau in der Messe Basel fand am 12. Januar die Preisverleihung des renommierten Umweltpreises der Schweiz statt. Der mit 50 000 Franken dotierte Umweltpreis ging in der Kategorie «Innovation» an zwei Gewinner. Einer davon ist die FluidSolids AG aus Zürich. Das IWK Institut für Werkststofftechnik und Kunststoffverarbeitung der HSR war an der Entwicklung des Biokunststoffs FluidSolids® massgeblich beteiligt. Das innovative Material wird aus nachwachsenden Rohstoffen und Industrieabfällen hergestellt und lässt sich in traditionellen Produktionsverfahren zu einer Vielzahl von Produkten verarbeiten.

FluidSolids – der neue Biokunststoff aus nachwachsenden Ressourcen

Mit seinen exzellenten ökologischen und physikalischen Eigenschaften hat der in der Schweiz entwickelte Biokunststoff FluidSolids ein vielversprechendes Marktpotenzial. Im Gegensatz zu anderen Biokunststoffen werden zur Herstellung keine Nahrungsmittel eingesetzt – FluidSolids besteht aus den Reststoffen nachwachsender Ressourcen und ist biologisch abbaubar.

Der Werkstoff bietet sich für eine Vielzahl von Produkten an, die heute noch aus Metall, Holz und vor allem aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt werden.

Die FluidSolids AG baut momentan eine eigene Produktion in der Schweiz auf, um das patentierte und ressourcenschonende Material zu produzieren und weltweit zu vertreiben. Die FluidSolids AG leistet somit einen Beitrag zur Reduktion der Kunststoffmengen, was vor allem durch die stetige Zunahme des Mikroplastiks in unserer Umwelt enorm wichtig ist.

Umweltpreis geht an zwei Gewinner

Der Umweltpreis der Schweiz ist mit 50'000 Franken einer der höchstdotierten Umweltpreise in der Schweiz und wird alle zwei Jahre von der Stiftung pro Aqua – pro Vita vergeben. Die Jury entschied sich in der Kategorie «Innovation» in diesem Jahr für zwei Gewinner. Die FluidSolids AG sowie die CSEM SA teilen sich den Umweltpreis der Schweiz 2016.

  

HSR Absolventin gewinnt in Basel "Best of Bachelor"-Preis

HSR Absolventin gewinnt in Basel "Best of Bachelor"-Preis

Die Fachschaft Bauingenieurwesen hat an der Messe Swissbau in Basel zum dritten Mal den Preis "Best of Bachelor" vergeben. Sie zeichnet damit die besten Bachelorarbeiten aus, die 2014 und 2015 an Schweizer Fachhochschulen im Studienbereich Bauingenieurwesen geschrieben wurden.

HSR Absolventin unter den Gewinnern

Mit Luzia Blatter wurde auch eine Absolventin der HSR mit dem Preis ausgezeichnet. Mit ihrer Bachelor-Arbeit "Herisau (AR), Knoten Bahnhofstrasse–Alte Bahnhofstrasse / Umbau Knoten mit neuer Vortrittsregelung" konnte sie sich als eine von insgesamt 20 Nominierten durchsetzen.

Aus dem Kreis der 20 Nominierten wurden die Besten auserwählt und im Rahmen einer Feier am 15. Januar 2016 an der Messe Swissbau in Basel ausgezeichnet. Diese Arbeiten sind in der Publikation «Best of Bachelor 2014/2015» veröffentlicht. Sie wird von espazium – Der Verlag für Baukultur, Herausgeber der Fachzeitschriften TEC21, TACES und Archi sowie deren Internetportal espazium.ch im Auftrag der Fachschaft
Bauingenieurwesen herausgegeben. Die Gesamtauflage beträgt 24'000
Exemplare. www.best-of-bachelor.ch

2015

Selbst entwickelte Apps, Videos und Objekte aus dem 3D-Drucker – in Andreas Müllers Vorlesungen wird das Lernen zum Erlebnis. Für seine kurzweiligen Vermittlungsmethoden erhielt der HSR Mathematik-Professor den Credit Suisse Award for Best Teaching. Die Informatik-Studierenden Robin Bader und Philipp Meier freuen sich über den regionalen Siemens Excellence Award 2015, den Sie für Ihre Arbeit über die Simulation von Evakuierungsszenarien gewonnen haben.

Lesen Sie hier mehr über unsere Preisträger des Jahres 2015.

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Credit Suisse Award for Best Teaching 2015

Zum ersten Mal wurde an der HSR der Credit Suisse Award for Best Teaching verliehen.

Der mit 10 000 Franken dotierte Preis ging an den HSR Mathematik-Professor Andreas
Müller. Er wurde von Studierenden der HSR für seine Fähigkeit nominiert, das Lernen
zum Erlebnis zu machen. Im Unterricht nutzt Müller unter anderem selbst entwickelte Apps, Videos und Objekte aus dem 3D-Drucker zur anschaulichen Vermittlung mathematischer Fragen und Prozesse.

Mit Andreas Müller wurde ein „hervorragender Dozent ausgezeichnet, der zeigt, wie Exzellenz in der Lehre kreativ und ideenreich gelebt werden kann“, wie Prorektorin Margit Mönnecke gestern an der Preisverleihung betonte. Müller zeichne sich durch seine Leidenschaft und Begeisterung für sein Fach aus und stecke damit auch seine Studierenden an, so Mönnecke.

Wissenschaftlicher Offizier Prof. Dr. Andreas Müller

Müller bedient sich gern einprägsamer Methoden. So kann es passieren, dass er als Wissenschaftlicher Offizier aus der SciFi-Serie Star Trek verkleidet in echter Mister-Spock-Manier über das mathematische Phänomen der bedingten Wahrscheinlichkeit referiert.

Dazu passend nutzt Müller modernste Lehransätze. Statt nur auf Standard-Lehrmaterial, greift Müller auch auf selbst entwickelte und gestaltete Lehrmittel zurück. Ein Beispiel: Für die Vermittlung klassischer Themen wie Lineare Algebra oder Partielle Differentialgleichungen produziert Müller selbst Videos, um den Stoff anschaulicher zu machen. Zudem nutzt er die 3D-Drucker-Technologie, um mathematische Inhalte verständlich darzustellen und unterstützt das durch selbst entwickelte Apps für seine Studierenden. An der gestrigen Preisverleihung betonte der glückliche Preisträger, dass ihn beim Lehren häufig die Fantasie antreibe – „auch verrückte Ideen“. Die kommen bei den HSR Studierenden offenbar so gut an, dass er sowohl von den Studiengängen Elektrotechnik und Informatik, wie auch von den Master-Studierenden der HSR nominiert wurde.

Thomas Rüegg, Jurymitglied und Stadtrat von Rapperswil-Jona brachte diesen Rückhalt für den ausgezeichneten Professor auf den Punkt: „Lernen ist Beziehung schaffen.“ Abgerundet wurde die Preisverleihung vom Publizisten und Philosophen Ludwig Hasler, der als Gastredner inspirierend über die Ästhetik des Lehrens und Lernens sprach.

Neben dem Preisträger Andreas Müller standen die Professoren Luc Bläser (Informatik) und Markus Gasser (Raumplanung) in der engeren Auswahl für den Credit Suisse Award for Best Teaching.

Siemens Excellence Award 2015
Siemens hat zwei Jungforscher der HSR Hochschule Ausgezeichnet

Siemens hat zwei Jungforscher der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit dem regionalen Siemens Excellence Award ausgezeichnet.

Der mit 4000 Franken dotierte Preis geht an Robin Bader aus Stallikon und Philipp Meier aus Dürnten. Mit ihrer Arbeit «GPU-Parallelisierung der Flachwassergleichungen in einer Evakuierungssimulation» haben sie die Fachjury überzeugt.

Den regionalen Siemens Excellence Award nahmen die beiden Alumni des Studienganges Informatik im September in Rapperswil entgegen. Die Preisträger sind damit wie jene von weiteren Fachhochschulen für den nationalen Siemens Excellence Award nominiert. Dieser wird 2016 verliehen und ist mit 10 000 Franken dotiert.

2014

Mit ihrer App „Kort“ haben die HSR Absolventen Jürg Hunziker aus Winterthur und Stefan Oderbolz aus Zürich den Nationalen Siemens Excellence Award gewonnen. Ihre Nutzer motivieren die beiden durch Gamification. Den dritten Platz des Zuger Wissenschaftspreises belegte der MSE-Diplomand Rocco Schmidt für seine innovative Arbeit über Beton mit Schaumglasgranulat. Das IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung entwickelte ein innovatives Faserverbund-Luftleitblech für Flugzeugturbinen und wurde mit dem JEC Award ausgezeichnet.

Lesen Sie hier mehr über unsere Preisträger des Jahres 2014.

Nationaler Siemens Excellence Award
Nationaler Siemens Excellence Award

September 2014 - Die beiden HSR Absolventen Jürg Hunziker aus Winterthur und Stefan Oderbolz aus Zürich erhalten den mit Fr. 10'000.- dotierten nationalen Siemens Excellence Award. Mit ihrer Arbeit „Kort – Gamified Mobile App für die Verbesserung von OpenStreetMap“ haben sie die Fachjury des Siemens Excellence Awards überzeugt und sich gegen drei andere nominierte Teams durchgesetzt. In den Augen der Fachjury haben die Preisträger eine Applikation entwickelt die marktnah ist, einem Bedürfnis entspricht und grosses Potenzial aufweist. So hat sich die Zahl der Nutzer innerhalb kurzer Zeit von 50 auf mehr als 3000 erhöht.

Zuger Wissenschaftspreis 2014
Zuger Wissenschaftspreis 2014

Juni 2014 - MSE-Diplomand Rocco Schmidt erhält für seine Masterarbeit „Beton mit Schaumglasgranulat – eine Alternative in der Leicht-/Dämmbetontechnologie“ den dritten Preis an der Preisverleihung des Zuger Wissenschaftspreises. Der dritte Preis ist mit
1 000 Franken dotiert und wird von der Zuger Stiftung für Wirtschaft und Wissenschaft getragen.Die Veranstaltung wurde bereits zum dritten Mal durch das Institut WERZ der HSR organisiert und wird jeweils im festlichen Rahmen im Theater Casino Zug verliehen. Durch den Anlass führte Prof. Christian Wirz, Institutsleiter am WERZ.

JEC Award 2014
JEC Award 2014
JEC Award 2014
JEC Award 2014
JEC Award 2014

März 2014 - An der internationalen JEC Europe Composites Show in Paris konnte das Team vom HSR Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung IWK zusammen mit dem österreichischen Flugzeugkomponentenhersteller FACC und Rolls-Royce den JEC Award in der Kategorie „Aeronautics“ für den gemeinsam entwickelten „Composite Annulus Filler“ entgegennehmen. Der jährlich vergebene JEC Award ist einer der wichtigsten internationalen Preise im Composite Sektor und unter den Teilnehmern heiss begehrt. Insgesamt 160 Parteien hatten sich für die diesjährige Preisverleihung angemeldet.

Beim Siegerbauteil handelt es sich um ein „Faserverbund-Luftleitblech“ (Annulus Filler) für grosse Flugzeugtriebwerke, das im Rahmen der „CleanSky“ Förderung innerhalb des EU-Forschungsprogrammes FP7 entwickelt wurde.

 

 

2013

Die Stiftung FUTUR zeichnete Forscherteams der HSR mit dem Innovationspreis aus. Die Konferenz Substainable Buildings in Graz würdigte das IBU Institut für Bau und Umwelt als hervorragende Forschungsgruppe im Themenfeld des Nachhaltigen Bauens. Landschaftsarchitektur-Student Benjamin Wellig hat ein Jugendwohnheim umgestaltet und wurde dafür von JardinSuisse ausgezeichnet. Die Gamification App „Kort“ gewann gleich mehrere Preise. Zwei Informatik-Studenten der HSR haben einen Algorithmus entworfen, der die Fahrdynamik von Zügen besser abbildet und wurden mit dem Prix LITRA ausgezeichnet.

Lesen Sie hier mehr über unsere Preisträger des Jahres 2013.

Innovationspreis der Stiftung Futur für 2013
Innovationspreis der Stiftung Futur für 2013

März 2014 - Die Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (kurz: Stiftung FUTUR) zeichnet zwei herausragende Forschungsprojekte der HSR mit einem Innovationspreis aus. Die prämierten Projekte profilieren sich durch Innovation, hohen Kundennutzen und unternehmerische Umsetzung. Der Hauptpreis verdiente sich Prof. Dr. Markus Henne vom IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung. Für den Triebwerkshersteller Rolls-Royce plc. in Grossbritannien entwickelte sein Team das "Faserverbund-Luftleitblech" als Bestandteil einer Flugzeugturbine. Neu ist es erstmals in einer Faserverbundbauweise gefertigt worden, wobei eine 30% tiefere Masse erzielt werden konnte. Dies reduziert sowohl das Gewicht der Strahltriebwerke als auch das Ausfallrisiko von Flugzeugturbinen. Das Faserverbund-Luftleitblech wird als Serie bei der Firma Fischer Advanced Composite Components FACC in Österreich produziert und an Rolls-Royce geliefert. Auch an der internationalen JEC Europe Composites Show in Paris überzeugte dieses HSR Projekt und gewann den JEC Award in der Kategorie "Aeronautics".

Prof. Dr. Jasmin Smajic vom IET Institut für Energietechnik wurde mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Mit seinem Team hat er den weltweit ersten ölfreien Transformator für Schienenfahrzeuge entwickelt. Der trockene Antriebstransformator ist ein Bestandteil des elektrischen Antriebssystems des Zugs. Er reduziert die mittlere Spannung des SBB-Netzes (15kV) auf die Niedrigspannung (400V) des elektrischen Zugantriebs und sorgt für einen höheren Wirkungsgrad des ganzen Systems. Damit wird das Brand- und Explosionsrisiko der ölgefüllten Transformatoren eliminiert und die Wartungskosten sowie das Umweltrisiko vermindert. Seit Dezember 2013 fährt der erste Prototyp mit den trockenen Trafos von Rapperswil und Wädenswil nach Einsiedeln. Der trockene Antriebstransformator für Schienenfahrzeuge wird in Serie bei der Firma ABB Schweiz AG produziert und an Stadler Rail AG geliefert.

 

 

Best Paper Award SB13 Graz 2013
Best Paper Award SB13 Graz 2013

Oktober 2013 - Ausgezeichnet wurde der Konferenzbeitrag zum Thema „Modelling the transformation of heat supply and demand – a case study for the residential building stock of the city of St. Gallen” von Susanne Kytzia, Christine Mosimann und Raffael Burgy. Es ist ein schriftlicher Beitrag, der nach einem Expertenreview für die Konferenz Substainable Buildings in Graz ausgewählt wurde. Christine Mosimann und Raffael Burgy haben den Beitrag an der Konferenz präsentiert und den Preis entgegengenommen. Der Beitrag wurde im Rahmen des Projektes BAER-Bodensee-Alpenrhein-Energieregion der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) erarbeitet.

Best Paper Awards werden für die wissenschaftliche Qualität und Originalität von Konferenzbeiträgen verliehen. Der Preis zeichnet das IBU Institut für Bau und Umwelt als eine hervorragende Forschungsgruppe im Themenfeld des Nachhaltigen Bauens aus. Von über 300 eingereichten Paper wurden 130 für eine Präsentation in Graz ausgewählt und 5 wurden mit dem Award ausgezeichnet.

Innovationspreis des Fachverbandes Electrosuisse 2013
Innovationspreis des Fachverbandes Electrosuisse

Oktober 2013 - Die beiden HSR-Informatikabsolventen Stefan Oderbolz und Jürg Hunziker gewinnen mit ihrer Bachelorarbeit den Innovationspreis des Fachverbandes Electrosuisse. Sie haben am Lehrstuhl von Professor Stefan Keller eine sogenannte „Gamified Mobile App“ entwickelt. Die mobile App namens “Kort” ermöglicht die Verbesserung von OpenStreetMap auf spielerische Art und Weise. Via OpenStreetMap mit seinen über 1.1 Millionen registrierten Benutzern wird eine gemeinsame Datenbank der gesamten Welt erstellt. Die Nutzer leisten dabei freiwillig einen Beitrag zur Kartierung der Erde. In spielerischer Form werden dabei im Internet beispielweise fehlende Namen von Restaurants in der Nähe ergänzt, wofür man mit „Koins“ (Punkten) belohnt wird. Das App wurde bereits von Tausenden gespielt und in 17 Sprachen übersetzt.

JardinSuisse Preis 2013
JardinSuisse Preis 2013

Oktober 2013 -Landschaftsarchitektur-Student Benjamin Wellig gewinnt den Preis von JardinSuisse mit seiner Arbeit „Umgebungsgestaltung Jugendwohnheim «Mattini» in Brig VS“. Das Schlösschen «Mattini» mit der dazugehörenden Stallscheune liegt am Stadtrand von Brig. Nach einem Architekturwettbewerb wird das Ensemble mit einem Neubau ergänzt und für ein Jugendwohnheim umgenutzt. Die Neugestaltung legt den Grundstein für die Weiterentwicklung des Anwesens und lässt für die Zukunft unterschiedliche Möglichkeiten offen. Mit dem Bepflanzungskonzept und der Materialwahl wird auf die Oberflächenstrukturen der unterschiedlichen Nutzungsspuren hingewiesen.

Nationaler Siemens Excellence Award
Nationaler Siemens Excellence Award

September 2013 - Mit der Bachelorarbeit «Kort - Gamified Mobile App für die Verbesserung von Open Street Map» gewinnen zwei unserer Jungforscher den mit Fr. 4000.- dotierten regionalen Siemens Excellence Award. Das Ziel der Arbeit von Jürg Hunziker und Stefan Oderbolz war die Verbesserung der Kartendaten von Open Street Map, einem frei nutzbaren und daher teilweise fehlerhaften Kartendienst. Zur Behebung dieser Fehler wurde die Applikation «Kort» entwickelt. Sie soll das Verbessern von Kartendaten auf unterhaltsame und spielerische Weise ermöglichen. Mit dem Excellence Award will Siemens Schweiz junge Menschen zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit praxisrelevanten Fragestellungen motivieren.

Prix LITRA 2013
Litra Preis an Michael Gerber und Alain Kaeslin

September 2013 - Die beiden Informatikstudenten Michael Gerber und Alain Käslin sind für Ihre Bachelorarbeit mit dem diesjährigen Prix LITRA ausgezeichnet worden. Der Preis zeichnet hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des „öffentlichen Verkehrs“ aus. In ihrer Bachelorarbeit „Simulating and Evaluating the Lötschberg Train Traffic System“ haben die beiden ein Software-Tool zur Analyse und Visualisierung des Lötschberg Tunnel-Systems entwickelt und Varianten zu deren effizienten Nutzung untersucht. Sie haben einen Algorithmus entworfen, der die Fahrdynamik der Züge besser wiedergibt als der heutige. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag an die bessere Ausnützung der Bahninfrastruktur. Die Arbeit wurde unter Betreuung von Prof. Dr. Luc Bläser vom IFS Institut für Software in Zusammenarbeit mit dem Industriepartner Systransis AG durchgeführt.

Preis der Gesellschaft für Mathematik an Schweizer Fachhochschulen (GMFH-Preis) 2013
Stefan Zollinger

Juli 2013 - Der HSR Master-Absolvent Stefan Zollinger erhält den Preis der Gesellschaft für Mathematik an Schweizer Fachhochschulen. Die Expertenkommission für die Nominierung des GMFH-Preises hat die Masterarbeit Human Motion Tracking Using Inertial and Magnetic Sensors als eindrücklich und von hohem Niveau bezeichnet und entschieden, dem Elektrotechnik-Absolventen den diesjährigen GMFH-Preis zu verleihen. Die GMFH stiftet jährlich einen Preis für diejenige Bachelor- oder Masterarbeit in einem Studiengang aus Technik, Architektur oder Life Sciences, die am überzeugendsten den anspruchsvollen Einsatz von Mathematik in einer praktischen Anwendung oder in einer theoretischen Abhandlung aufzeigt. Stefan Zollinger hat bereits an der Diplomfeier den HSR Preis als bester Masterabsolvent erhalten. Er hat die Vertiefung Sensor, Actuator and Communication Systems absolviert.

red dot Award 2013
red dot award 2013

April 2013 - Die an der HSR entwickelten Wheelblades wurden für hohe Gestaltungsqualität ausgezeichnet. Die handlichen Wheelblades ermöglichen Rollstuhlfahrern erstmals ein Vorwärtskommen auf verschneiten Wegen. Selbst leichte Steigungen lassen sich dank den grossen Auflageflächen selbständig überwinden. Dieses clever gestaltete Produkt vermittelt dem Rollstuhlfahrer ein ganz neues Gefühl von Freiheit und Freude im Winter. Rollstuhlfahrer Patrick Mayer wandte sich mit dieser innovativen Idee an die HSR, wo er mit dem IPEK Institut für Produktdesign, Entwicklung & Konstruktion einen professionellen Partner fand, um seine Funktionsmuster auf Industriereife weiterzuentwickeln. Zusammen mit dem Bewusstsein für die Bedürfnisse des Benutzers und dem nötigen Flair für Ästhetik erzielte das IPEK nun den renommierten red dot award aus über 4'662 Einreichungen in 19 verschiedenen Kategorien. Diese Auszeichnung ist ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel.

iF product design award 2013
iF product design 2013

April 2013 - Das IPEK Institut für Produktdesign, Entwicklung & Konstruktion wird mit dem „iF product design award 2013“ geehrt. Das Spezialwerkzeug zur komfortablen Feldkonfektionierung von Ethernet Steckerbuchsen ermöglicht mit seinen prismenförmigen Zangenbacken die effiziente Beschaltung von allen acht Drähten gleichzeitig. Aus über 3000 Einreichungen zeichnete die Jury in der Kategorie „industry + skilled trades“ das HSR Institut für Produktdesign, Entwicklung & Konstruktion mit einem Award aus. Dieser Preis unterstreicht die Kompetenzen des IPEK im Produktdesign. Seit 60 Jahren ist der iF product design award ein weltweit anerkanntes Symbol für herausragende Designleistungen.

Gutes Design ist ein Prozess, der die ganze Entstehungsgeschichte eines Produktes begleitet - von der Idee bis zum fertigen Produkt. Beim „Termination Tool“ ermöglichen die frontale Anwendung und die großen Handgriffe langfristig ein entspanntes Arbeiten, selbst an schwer erreichbaren Stellen. Dank guter Balance von Form und Werkstoff konnte auf zusätzliche Verbindungselemente verzichtet werden. Das bringt ökonomische Vorteile und erleichtert späteres Recycling. Die Elemente rot und schwarz fügen sich gut ins Sortiment und Corporate Design des Herstellers ein.

Sonderpreis AIV-Schinkel-Wettbewerb 2013
AIV-Schinkel-Wettbewerb 2013

Februar 2013 - Am AIV-Schinkel-Wettbewerb 2013 beteiligten sich über 300 junge Planerinnen und Ingenieure aus dem deutschsprachigen Raum. Darunter Barbara Lantschner und Jonas Obertüfer von der HSR. Sie wurden mit dem Sonderpreis der Lenné-Akademie für Gartenbau und Gartenkultur ausgezeichnet. Die Aufgabe bestand darin, die Fläche des Flughafens Tegel nach dessen Schliessung umzunutzen. Mit dem Wechselspiel von Weite durch eine Schotterfläche  aus dem Abbruchmaterial der zweiten Rollbahn und dem Parkgürtel, mit intensiv entwickeltem Rundweg, überzeugte das HSR Team die Jury.

Der Schinkel-Wettbewerb ist der grösste Ideen- und Förderwettbewerb für junge Planerinnen und Ingenieure im deutschsprachigen Raum, die nicht älter als 35 Jahre alt sein dürfen.

2012

Für seine Leistungen im Natur- und Umweltschutz erhielt der Fachbereich Naturnaher Tourismus & Pärke des ILF Institut für Landschaft und Freiraum den Binding Preis. Zwei  Elektrotechnik-Absolventen wurden für ihr innovatives Messsystem ausgezeichnet, das den Schlafzustand eines Menschen erfassen kann. Der MSE-Diplomand Michael Rüegg hat mit seiner Computeranwendung zum Tourenplanen den Zuger Wissenschaftspreis gewonnen. Die Stiftung FUTUR würdigte zwei Innovationen in den Bereichen Energietechnik sowie Kunststoffverarbeitung.

Lesen Sie hier mehr über unsere Preisträger des Jahres 2012.

Innovationspreis der Stiftung Futur für 2012
Futur Preis 2012

Januar 2013 - Die Stiftung FUTUR zeichnet jedes Jahr herausragende Forschungsprojekte der HSR mit dem Innovationspreis aus. Ausschlaggebend für die Prämierung sind insbesondere das Innovationspotenzial, der Kundennutzen und die unternehmerische Umsetzung.Den Hauptpreis erhält Prof Dr. Jasmin Smajic vom IET Institut für Energietechnik für die Entwicklung der Hochfrequenzresonatoren für effiziente Dämpfung schneller elektro-magnetischen Transienten in Gas-isolierten Hochspannungsschaltanlagen. Er führte eine theoretische Analyse durch und wagte sich an ein erstes Design. Diese Erfindung wird die ABB Schweiz AG in allen künftigen Gas-isolierten Hochspannungsschaltanlagen verwenden. Der Grund dafür ist die signifikante Reduktion der Grösse der ganzen Anlage sowie der Materialkosten (die erste Schätzung ergibt das Sparpotential von 4.5 Millionen USD/Jahr), und damit eine Verkleinerung der Energieübertragungsverluste.

Den Annerkennungspreis gewinnt das IWK Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung mit Prof. Daniel Schwendemann für die Entwicklung eines energiesparenden, flexiblen Isolierglasabstandhalters, welcher im Extrusionsprozess gefertigt wird und für eine automatisierte Fensterscheibenproduktion endlos auf Rollen aufgewickelt werden kann. Das neue System weist eine deutlich bessere Isolation auf als Hohlprofile aus Metall. Das Marktpotential ist riesig. Projektpartner planen bereits eine Serienproduktion in der Schweiz.

Binding-Preis 2012
Gletscher

November 2012 - Das Kuratorium der Binding-Stiftung (Liechtenstein) hat dem Fachbereich Naturnaher Tourismus & Pärke im ILF Institut für Landschaft und Freiraum am 9. November 2012 in Vaduz einen Binding-Preis zugesprochen. Dieser Preis wird einmal jährlich für beispielhafte Impulse und Leistungen im Natur- und Umweltschutz an mehrere Personen bzw. Institutionen vergeben. Die Preisvergabe erfolgte in Würdigung des Einsatzes im Management für Grossschutzgebiete und fundierte Vermittlung von diesbezüglichem Wissen. Das ILF teilt den Preis mit zwei weiteren Preisträgern: Studienlehrgang „Management of Protected Areas“ der Universität Klagenfurt (Kärnten/Österreich) unter der Leitung von Dr. Michael Jungmeier und Center da Capricorn der ZHAW in Wergenstein (Graubünden) unter der Leitung von Prof. Stefan Forster.

Siemens Excellence Award 2012 (regional)
Siemens Excellence Award

September 2012 - Die beiden Elektrotechnik-Absolventen Remo Fürst und Kevin Nellen gewinnen mit ihrer Bachelorarbeit den mit 4000 Franken dotierten regionalen Siemens Excellence Award und qualifizieren sich damit für die nationale Preisverleihung. Sie haben mit ihrer Bachelor-Arbeit „Schlafüberwachung mittels kapazitiver Messtechnik“ die Fachjury überzeugt. Sie entwickelten ein hochempfindliches Messsystem, welches in eine handelsübliche Schaumstoffmatratze eingebaut werden kann. Dieses System kann automatisch und unaufdringlich den Schlafzustand eines Menschen erfassen. Die 15 Sensoren wurden von den Studierenden aus leitfähigem Schaumstoff hergestellt. Der Prototyp ist in der Lage, die Position, die Positionswechsel, die Druckverteilung, die Atmung und den Pulsschlag der schlafenden Person zuverlässig zu erfassen, auszuwerten und zu visualisieren.

Zuger Wissenschaftspreis 2012
Zuger Wissenschaftspreis

Mai 2012 - MSE-Diplomand Michael Rüegg gewinnt mit tourpl den ersten Zuger Wissenschaftspreis. Der erste Preis ist mit 25 000 Franken dotiert und wird von der Zuger Stiftung für Wirtschaft und Wissenschaft getragen. Die Stiftung will die Studierenden motivieren, neue Produkte, Anlagen und Verfahren zu entwickeln. Der Masterstudent Michael Rüegg entwickelte mit tourpl eine Computeranwendung, mit welcher das Tourenplanen einfacher werden soll. Damit können z.B. Aussendienstmitarbeiter mit ihrer Kundenliste eine optimale Tour zusammenstellen. Auch Reisende können von diesem kostenlosen Tool profitieren. Eine Tour wird aus tausenden von Routenplan-Kombinationen berechnet. Dadurch können unnötige Wege und damit erheblich Zeit, Geld und Benzin gespart werden. Das Tool ist einzigartig in der Schweiz und bietet innovative Weiterentwicklungen, wie z.B. zeitliche Stauvermeidung.

2011

Die Stiftung FUTUR zeichnete zwei spannende Projekte des IFS Institut für Software aus. Die beiden MSE-Diplomanden Christoph Galliker und Halm Reusser erhielten den Swisscom Innovation Award für ihre Master-Arbeit. Sie entwickelten die Anwendung „Primevote“ mit der Aktionäre online an Generalversammlungen abstimmen können. Ezra Bühler und Philipp Hörler wurden von Siemens für Ihre Bachelor-Arbeit im Bereich Schlitzdüse-Giessen ausgezeichnet. Das Projekt-Management-Tool ScrumTable hat den Technology Innovation Award 2011 von Microsoft Schweiz gewonnen.

Lesen Sie hier mehr über unsere Preisträger des Jahres 2011.

Innovationspreis der Stiftung Futur für 2011
Futur Preis 2011

April 2012 - Die Stiftung FUTUR zeichnet jedes Jahr herausragende Forschungsprojekte der HSR Hochschule für Technik Rapperswil mit dem Innovationspreis aus. Ausschlaggebend für die Prämierung sind insbesondere das Innovationspotenzial, der Kundennutzen und die unternehmerische Umsetzung. FUTUR-Stiftungspräsident Thomas Schmidheiny überreichte je 5‘000 Franken an Prof. Peter Sommerlad und Prof. Stefan Keller, beide vom Institut für Software IFS.

Prof. Peter Sommerlad entwickelte mit dem «Includator» ein Unterstützungs-Tool für C++ Softwareentwickler. Der «Includator» analysiert die Abhängigkeiten unter C++ Programmmodulen und macht Vorschläge zur Optimierung dieser Abhängigkeiten. Der «Includator» kann also den Aufwand und die Komplexität der C++ Softwareentwicklung markant reduzieren. Da C++ in der Software Industrie weltweit verbreitet ist, hat die kommerzielle Vermarktung des «Includator» hohes Potenzial.

Prof. Stefan Keller hat mit «tourpl» einen einfach bedienbaren Tourenplaner entwickelt, der Internetnutzern als freie Webapplikation zur Verfügung steht. Damit können z.B. Aussendienstmitarbeiter mit ihrer Kundenliste eine optimale Tour zusammenstellen. Auch Reisende können von diesem kostenlosen Tool profitieren. Eine Tour wird aus tausenden von Routenplan-Kombinationen berechnet. Dadurch können unnötige Wege und damit erheblich Zeit, Geld und Benzin gespart werden. Das Tool ist einzigartig in der Schweiz und bietet innovative Weiterentwicklungen, wie z.B. zeitliche Stauvermeidung.

Swisscom-Preis für die beste Masterarbeit 2011
Swisscom Innovation Award 2011

November 2011 - Die beiden MSE Diplomanden Christoph Galliker und Halm Reusser haben für ihre Masterarbeit "Primevote – End zu End verifizierbares Internet Voting für Generalversammlungen" den diesjährigen Swisscom Innovation Award gewonnen. Als wichtiger Beitrag zur Nachwuchs- und Innovationsförderung prämieren Swisscom und ICTnet jeweils die beste Abschlussarbeit aus den Studienrichtungen Informatik und Kommunikationstechnik mit einem Preis von CHF 10’000. Primevote ermöglicht es Aktionären via Internet an Generalversammlungen abzustimmen. Obwohl die Stimmberechtigung und die Stimmenanzahl gemäss Aktienbesitz sicher und zuverlässig überprüft wird, bleibt der Benutzer dank moderner kryptografischer Verfahren anonym und das Wahlgeheimnis wird gewahrt. Er kann aber jederzeit überprüfen, dass seine Stimme im System registriert und korrekt im Endresultat der Abstimmung berücksichtigt worden ist. Die HSR Preisträger profitieren nicht nur von einem materiellen Gewinn, sondern steigen auch mit besseren Chancen in den Arbeitsmarkt und das Berufsleben ein. Die beiden Absolventen beabsichtigen die Start-Up Firma "smartprimes" zu gründen und werden in Zusammenarbeit mit einem Schweizer Grosskonzern Primevote in den nächsten zwei Jahren zur Produktreife entwickeln.

Siemens Excellence Award 2011 (regional)

September 2011 - Die beiden Elektrotechnik-Diplomanden der HSR, Ezra Bühler aus Rapperswil und Philipp Hörler aus Siebnen, haben mit ihrer herausragenden Bachelorarbeit "Optische Prozessüberwachung mit Bildanalyse für das Schlitzdüse-Giessen" den regionalen Siemens Excellence Award 2011 gewonnen. Der Projektpartner Empa Dübendorf hat dank dieser Arbeit die Werkzeuge erhalten, um den Herstellungsprozess der elektroaktiven Polymere in Echtzeit überwachen und regeln zu können.

Technology Innovation Awards 2011

Mai 2011 - Das IFS Institut für Software hat mit dem Projekt ScrumTable einen Technology Innovation Award 2011 von Microsoft Schweiz gewonnen. Die Preisverleihung fand am Montag, 2. Mai 2011, anlässlich der TechDays 2011 in Basel statt. Mit dem Preis zeichnet Microsoft Schweiz jährlich die innovativsten Schweizer Projekte aus, die auf neuesten Entwicklungstechnologien von Microsoft basieren.

ScrumTable wurde am IFS nstitut für Software von Michael Gfeller, Silvan Gehrig, Patrick Boos und Mischa Trecco unter der Leitung von Prof. Dr. M. Stolze an der HSR entwickelt. Es handelt sich dabei um ein elektronisches Projektmanagement-Tool, das speziell im Informatikbereich angewendet wird.

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