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Landschaftsarchitektur-Absolvent gewinnt GIS-Award 2017

02.11.17 - Im Rahmen der Geoinformationstagung 2017 im Oktober an der HSR wurde erstmals der EDC-GIS-Award verliehen. Der Preis ging an den letztes Jahr diplomierten Landschaftsarchitekten Paavo Schöb, der für seine herausragende Bachelor-Arbeit über die Energielandschaft Limmattal ausgezeichnet wurde.

Die HSR ist als Esri-Development Center EDC anerkannt und stärkt mit der Verleihung des GIS-Awards den Forschungsbereich Geoinformation, der durch die zunehmenden Anforderungen der Digitalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Software-Hersteller von Geoinformationssystemen Esri Inc. stiftete die Auszeichnung, die die Arbeit von Studierenden würdigt und die Anwendung von Geoinformation in den Studienangeboten der HSR fördert.

Eine Vision für die Energielandschaft Limmattal

Mit Paavo Schöb wurde ein Bachelor-Absolvent ausgezeichnet, der sich sehr eigenständig an das Thema Geodaten und GIS heranwagte und erfolgreich in der Landschaftsarchitektur einsetzte. Professor Hans-Michael Schmitt, Leiter des Komeptenzzentrums Geoinformation an der HSR, würdigte seinen Mut und das Ergebnis seiner Arbeit, die Geodaten auf verständliche und anschauliche Weise anwendet. Paavo Schöb ermittelte in seiner Arbeit das Potenzial erneuerbarer Energien und deren Auswirkungen auf die Landschaftsentwicklung des Limmattals zwischen Zürich und Baden. Basis dafür ist ein kantonsübergreifendes Freiraumkonzept für den Agglomerationspark Limmattal von 2009, mit dem Bauten und landwirtschaftliche Produktionsflächen für die Gewinnung erneuerbarer Energie einen prägenden Einfluss auf die Landschaft erhalten. Paavo Schöb hat ein Landschaftsentwicklungskonzept erarbeitet, das die erneuerbaren Energien in das Angebot an Natur-, Kultur- und Erholungsräumen des Limmattals einfügt. Im Zentrum stehen eine ökologisch- und sozialverträgliche Standwortwahl und Ausgestaltung. Dazu zählt der Erhalt zusammenhängender Grünräume, Solaranlagen auf den Dächern, Energieholzflächen, welche die Biodiversität erhöhen, und der Verzicht auf Windanlagen. GIS und Geodaten setzte Paavo Schöb als planerisches Hilfsmittel ein, um durch eine GIS-gestützte Potentialanalyse Erkenntnisse für die Entwicklung seines Konzepts zu gewinnen und zu erweitern.

Weitere Informationen zur Arbeit von Paavo Schöb finden Sie im Abstract.

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